Hauspokalsieger: Slytherin.

Magische Wesen unserer Zeit

Werwolf

Der Werwolf kam ursprünglich aus Nordeuropa, ist aber mittlerweile überall auf der Welt anzutreffen. Ein Mensch verwandelt sich nur in einen Werwolf, wenn er zuvor von einem gebissen, aber nicht getötet wurde. Diese Verwandlung ist nur bei Vollmond möglich. Der ansonst so friedlich lebende Mensch wird dann zur reißenden Bestie und hat Hunger auf Menschenfleisch. Ein Werwolf ist auf gar keinen Fall unter Kontrolle zu bringen und gehört deswegen in die Gefahrenklasse XXXXX. Bisher ist es noch niemanden gelungen ein Heilmittel zu finden. Aber es gibt einen Zaubertrank, der die Symptome lindert. Der Werwolf, der diesen Werwolfbanntrank trinkt, verwandelt sich zwar trotzdem, hat aber keinerlei Gelüste. Die meisten Werwölfe halten sich, auch wenn sie nicht verwandelt sind, lieber am Rande der Gesellschaft auf. Sie leben als Diebe und töten gerne. Bislang ist es nicht bekannt, welche Auswirkungen ein Biss hat, wenn der Werwolf sich nicht verwandelt hatte. Bill Weasley, der im siebten Band von Fenir Greyback gebissen wurde, hat nun mehr eine große Vorliebe für blutige, fast rohe Steaks. Ansonsten hat er sich in seinem Charakter nicht verändert. Die Werwölfe hatten sich auf die Seite von Lord Voldemort geschlagen. Der gefährlichste Werwolf, den wir in den Harry Potter Büchern finden, ist Fenir Greyback.

Fenir Greyback

Fenir Greyback ist als Mensch ein großer, schlaksiger Mann mit mattgrauem Haar und Backenbart. Er hat eine Stimme, die einen mehr an ein scharrendes Bellen erinnert. In der Zauberwelt ist er berüchtigt dafür Kinder zu beißen und diese mit einem Hass auf Zauberer zu erziehen. Diese folgen ihm und er hat ein stattliches Rudel zustande gebracht. Er hat mittlerweile die Art des Werwolfs übernommen, sodass er auch ohne verwandelt zu sein, Menschen angreift. Ihm ist dabei auch egal ob es Muggel oder Zauberer sind. Er ist der blutrünstigste Werwolf, den man kennt. Im siebten Band erfahren wir, dass er sich Lord Voldemort angeschlossen hat und ein alter Freund der Familie Malfoy ist. Allerdings hat Lord Voldemort ihm nicht das Dunkle Mal verliehen, sondern sieht Fenir mehr als willigen Diener an. Auch wird ihm der Tod von dem Bruder der Montgomery Schwestern zugeschrieben. Es ranken sich viele Geschichten um ihn, die man alle als wahr ansieht.

Remus Lupin

Von Remus Lupin erfahren wir erstmals im dritten Band etwas. Er ist dort der Lehrer für die Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Die Schüler sind von seinem Unterricht begeistert und sie lernen viel. Er bringt auch Harry in seiner freien Zeit den Expecto Patronum an einem Irrwicht bei. Er entwickelt sich zu einem guten Freund für Harry. Wir erfahren erst ziemlich spät, dass Remus Lupin ein Werwolf ist und dass Snape für ihn einen Werwolfbanntrank braut, den er nehmen muss, um nicht eine reißende Bestie zu werden. Auch wird hier erwähnt, dass für ihn die Peitschende Weide gepflanzt wurde, damit er sich während der Vollmondnächte in seiner Schulzeit dorthin zurückziehen konnte. Die Schüler James Potter, Sirius Black und Peter Pettigcrew haben sich aus Freundschaft zu ihm und um bei ihm sein zu können in Animagi verwandelt, denn Tiere greift ein Werwolf nicht an. Danach taucht Remus Lupin erst wieder im fünften Band auf. Er ist dort Mitglied im Orden des Phönix. Er arbeitet als Spion im Rudel von Fenrir Greyback. Auch kommt er Harry und seinen Freunden im Zauberreiministerium zu Hilfe und muss den Tod von Sirius Black mit ansehen. Er lehnt die Liebe zu Tonks ab, da er glaubt unwürdig und zu alt für sie zu sein. Im siebten Band bekommen die beiden ein Kind und er bekommt es mit der Angst zu tun. Durch Harry aber findet er wieder zurück und freut sich sogar auf seinen Sohn, den er Teddy nennt. Er macht Harry zum Paten seines Kindes. Leider sterben in der Schlacht um Hogwarts Tonks und Remus. Sie begleiten aber Harry zu seinem „letzten“ Weg in den Verbotenen Wald. Wie wir wissen überlebt Harry und übernimmt die Verantwortung für Teddy. Teddy wächst bei Tonks Eltern auf und hat von einem Werwolf nur seine starke Behaarung geerbt.

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