Alles anzeigen-Léon-
*die Stirn runzle und Quinn bei seinen Worten lange ansehe*
*nach den richtigen Worten suche, um zu beschreiben, was dazu denke*
Dann scheinst du Luca besonders sympathisch gewesen zu sein, dass er sich dir so schnell geöffnet hat. Das tut er sonst nicht.
*nachdenklich sage und die Brauen ein wenig zusammenziehe*
*selbst überrascht war, wie offen und begeistert Luca von Quinn erzählt hat*
*sonst oft alle Erlebnisse einzeln aus ihm heraus fragen muss, er bei Quinn aber immer gleich losgesprudelt ist*
*gedankenverloren in meiner mittlerweile kalten Suppe herumrühre*
*abrupt innehalte und den Blick zu Quinn hebe, als er so zögerlich nach Lucas letztem Jahr fragt*
*meinen Löffel beiseitelege und mich unwillkürlich anspanne beim Gedanken an das, was Luca erlebt hat*
Als die Acromantulas damals Hogwarts infiltriert hatten, war Luca einer der vermissten Schüler. Wir wissen bis heute nicht, was er in den Wochen, in denen er verschwunden war, erlebt hat - und auch er konnte sich an nichts erinnern. An überhaupt nichts. Es hat fast ein Jahr, und davon einige Monate im St. Mungo Hospital, gedauert, bis er seine Erinnerungen halbwegs zurückbekommen hatte. Aber es gibt noch heute Momente in seinem Leben, von denen er nichts mehr weiß.
*meine Stimme während dieses Berichts kaum merklich gezittert hat*
*bei der Erinnerung an Lucas Loona leeren Blick in der Bibliothek noch heute eine Gänsehaut bekomme*
*Quinn noch einen kurzen Augenblick ansehe, bevor mich abwende und tief durchatme*
*mich zu entspannen und das beklemmende Gefühl in meiner Brust zu ignorieren versuche*
*mir seit diesen Ereignissen immer wieder Sorgen um meinen kleinen Bruder mache*
*einfach die Hoffnung hatte, dass er mit Quinn als bestem Freund endlich wieder mehr Freude im Leben hätte*
*Quinns perplexen Blick bemerke und ihm wohlwollend lächelnd zunicke*
*er offenbar gar nicht gemerkt hat, wie viel er Luca bedeutet*
*fragend die Brauen hochziehe und den Kopf zur Seite neige*
Wie meinst du das?
*mich erkundige und ihn offen ansehe*
*es mich wirklich interessieren würde, wie er Luca überfordert haben mag*
*schon glaube, dass dies bei Luca schnell der Fall sein kann, aber dennoch seine Reaktion nicht nachvollziehen kann*
*sich der Anflug eines Lächelns auf meine Lippen schleicht, als er mir zustimmt*
*meinen Teller zur Seite schiebe und mich von der Bank erhebe*
Danke, dass du mir zugehört hast, Quinn.
*ehrlich sage und ihn dankbar ansehe*
*ihm zum Abschied noch einmal freundlich zunicke, bevor mich umdrehe und die Große Halle verlasse*
Quinn
*Merke, wie mir bei seinen Worten das Blut in die Wangen schießt*
*Schnell den Blick abwende, gerade immer mehr darüber erfahre, wie tatsächlich auf Luca gewirkt haben könnte*
*Das zwar immer noch schwer zu glauben ist*
*Aber Léon als sein Bruder ihn schon richtig wird einschätzen können*
*Bisher gedacht hatte, dass Livia der Mittelpunkt in Lucas Leben ist*
*Aber er mich wohl auch nicht allzu schlecht zu finden scheint, was mir ein leichtes Lächeln aufs Gesicht zaubert*
*Das mehr ist, als je von ihm erwartet hätte*
*Auch wenn es umso mehr schmerzt, dass diese Freundschaft nun einfach weggeworfen habe*
*Mich einfach etwas mehr hätte anstrengen müssen, dann vielleicht Luca noch als besten Freund hätte*
*Léon etwas von vergangenem Jahr erzählt, mit dem nichts anzufangen weiß*
*Egal wie sehr in meinem Gedächtnis krame, kein einschneidendes Ereignis in Zusammenhang mit Luca hervorholen kann*
*Deshalb zögerlich Léon danach frage, was passiert ist, in der Hoffnung, dass er mehr Licht ins Dunkel bringen kann*
*Mich unwillkürlich weiter aufrichte und mehr anspanne*
*Eine ganze Reihe an Informationen bekomme, die mir völlig neu sind*
*Zu der Zeit wohl gerade nicht auf Hogwarts gewesen bin und jetzt erst bemerke, wie viel mehr als Unterrichtsstoff zu der Zeit verpasst habe*
*Erschrocken die Augen aufreiße, als er sogar das St-Mungos erwähnt*
*Mir das nur schwer vorstellen kann, wie es sein muss, sein Gedächtnis zu verlieren*
Das wusste ich nicht..
*Leise erkläre und Léons Blick wieder ausweiche*
*Das Zittern in seiner Stimme schon schwer genug zu ertragen ist*
*Seinen leidenden Blick dazu nicht auch noch sehen will*
*Mir gar nicht vorstellen kann, wie schwer es auch für Lucas Geschwister gewesen sein musste*
*Mich frage, warum Luca mit mir darüber nicht gesprochen hat, wo ihm doch angeblich so viel bedeutet habe*
*Das doch ein wichtiges Thema ist, besonders wenn es bis heute noch Nachwirkungen hat*
*Andererseits mit ihm ebenfalls nicht über meine Zeit abseits von Hogwarts geredet habe*
*Auch wenn das vermutlich etwas ganz anderes ist als das, was er erlebt hat*
*Léon mir mit seinen nächsten Worten aber wieder klar macht, dass Luca sehr wohl mehr bedeutet habe, als vermutet hätte*
*Ihn mit großen Augen ansehe und sein Lächeln zumindest bemüht erwidere*
*Auch wenn mir diese Information gerade nicht viel nützt, da immerhin Luca ziemlich klar von mir gestoßen habe*
*Es trotzdem ein warmes Gefühl in mir auslöst zu wissen, dass ihm mal so viel bedeutet habe*
*Die Lippen aufeinander drücke, als Léon weiter nachhakt*
*Nicht weiß, wie das genauer erklären soll, ohne dass mich gleich verrate*
Ich weiß es nicht genau. Wir haben gestritten und er wollte sowieso gehen glaube ich
*Seinem Blick weiter ausweiche*
*Luca im letzten Moment verzweifelt aufgehalten habe, also bis hier hin nicht gelogen habe*
Ich habe wohl irgendetwas gesagt, das ihn erschreckt hat und er ist verschwunden
*Der letzte Teil allerdings nicht ganz der Wahrheit entspricht und hoffe, dass Léon meine Lüge nicht direkt erkennt*
*Ihm die Wahrheit nur kaum gefallen wird, sie mir selbst ja kaum gefällt*
*Léon schließlich nochmal erklärt, dass mit Luca reden sollte und ihm dahingehend inzwischen nur zustimmen kann*
*Das wohl wirklich etwas ist, was demnächst einmal angehen sollte*
*Nur vorher unbedingt mit Emma Flora Scamander reden muss*
*Deshalb auch ganz froh bin, dass Luca heute Abend vermutlich nicht mehr begegnen werde*
Danke, dass du mit mir geredet hast
*Mich noch einmal an einem Lächeln versuche, was mir ein bisschen leichter fällt als zu Anfang*
*Das Gespräch mit Léon zwar teilweise nicht gerade angenehm war, aber insgesamt ganz gut getan hat*
*Ein wenig zuversichtlicher bin, dass vielleicht die Sache mit Luca irgendwie klären könnte*
*Zumindest dafür sorgen möchte, dass er sich deswegen nicht mehr so schlecht fühlt, da das nie gewollt habe*
Alles anzeigenJulian
*grinsen muss bei ihren Worten*
*sie echt eine gesunde Portion Selbstbewusstsein hat*
*das aber wirklich beneidenswert und charmant finde*
Okay, ich werde es mir merken.
*Augenzwinkernd erwidere und noch einen Schluck BB nehme*
*das wirklich wie eine Umarmung in Getränkeform ist*
*als sie dann zum Tanzen auffordere bemerke, dass sie überrascht zu sein scheint, dass sie zum Tanzen auffordere*
*das nicht weiter verwunderlich ist, da sie mit Sicherheit schon mitbekommen hat, dass ich mit vielen Menschen nicht gut zurecht komme*
*aber an diesem Abend auch unbedingt mit ihr tanzen will und ihr gleichzeitig nicht die Chance auf ein paar Tänze nehmen will*
*außerdem den Vorsatz habe, mich nur auf sie zu konzentrieren und nicht auf alle anderen*
*erfreut Lächle, als sie meine Hand ergreift*
*sie zur Tanzfläche führe und wieder merke, wie die Nervosität in mir aufsteigt*
* mich etwas unsicher umschaue, mich dann aber wieder an meinen Plan erinnere, mich auf sie zu konzentrieren*
*ihr dann auch direkt in die Augen blicke, während wir unsere Hände verschränken und ich meine andere Hand auf ihre Taille lege*
*ihr aufmunterndes Lächeln erleichtert und dankbar erwidere*
*wir dann beginnen, uns zur Musik zu bewegen und im Takt der Musik zu tanzen*
*anfangs noch etwas nervös bin, sich das aber legt, wann immer ich Ruby in die Augen schaue*
Ruby
*Julian mich zum Tanz auffordert, womit so schnell nicht gerechnet habe*
*Dachte, dass er vielleicht noch etwas Abseits stehen und die Menge beobachten wollen würde*
*Aber nichts dagegen habe, dass uns jetzt schon in die Menge wagen*
*Entsprechend mit einem freudigen Lächeln seine Hand ergreife und mich von ihm auf die Tanzfläche führen lasse*
*Meinen Blick auf ihn gerichtet halte, da er gerade auch die wichtigste Person im Raum ist*
*Mir dabei nicht entgeht, wie er sich nun doch recht nervös umsieht*
*Schon etwas sagen will, als seinen Blick wieder auffange und meine Augen sich direkt mit seinen blauen Augen treffen*
*Unwillkürlich mein Lächeln breiter wird und mich schon sehr auf den gemeinsamen Tanz freue*
*Mich ein Kribbeln durchfährt, als seine Hand auf der Taille spüre, was darauf schiebe, dass gerade abgelenkt war*
*Ihm dann ein aufmunterndes Lächeln schenke, was noch breiter wird, als er es erwidert*
*Mich freue, dass gleich mit ihm tanzen kann*
*Das zwar in den gemeinsamen Stunden schon viel gemacht haben, aber dem Tanzen mit Julian auch nicht müde werde*
*Die Musik langsam lauter wird und wir beginnen uns im Takt zu bewegen, wie es schon einige Male geübt haben*
*Am Anfang merke, wie Julian noch unsicher und nervös auftritt, weshalb für diesen Teil die Führung wie selbstverständlich übernehme*
*Als an seinem Blick aber merke, dass er langsam sicherer wird, immer mehr an ihn übergebe*
*Den Blick dabei direkt auf ihn gerichtet halte und seinen Blick immer wieder auffange, wann immer er zurück zu mir wandert*
*Das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht gewischt bekomme, selbst wenn es versuchen würde*
*Im Moment einfach alles um uns herum ausblende und den gemeinsamen Tanz vollends genieße*
*ZS* ![]()
