Der Fall "Heulende Hütte" / Gerichtsreport Teil 7

veröffentlicht am 26.04.2007

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Abschlussbericht über die Verhandlung im Muggelgericht. (Eine Reportage von Giselda Monroe)

Die Verhandlung ging wie folgt zu Ende:
Sirius Black wurde wegen versuchten Mordes zu 15 Jahren Haft in einem Muggelgefängnis verurteilt. Die er selbstverständlich nicht antrat, da das Gericht und die Justiz der Muggel durch wichtige Mitglieder des Zaubereiministeriums dazu >>überredet<< wurden auch diese Anklage (in Anbetracht, dass Severus Snape an keiner rechtlichen Verfolgung interessiert ist) fallen zu lassen. Der Vorgang ging bei den Muggeln daraufhin irgendwie verloren. Zumal das auch nicht wichtig schien, da sich kein in der Gerichtsverhandlung anwesender Muggel später noch an diesen Fall erinnern konnte.
Die Mitangeklagten James Potter und Remus Lupin wurden freigesprochen.
Das konnte man allerdings nicht bei der Verhandlung vor dem Rat des magischen Gesetzes einige Tage später behaupten.
Die jungen Männer kamen nicht nach Askaban, aber die Strafen waren durchaus empfindlich (auch wenn sich Severus Snape für sie vor Gericht aussprach).
James Potter wurde zu einem Jahr freiwilliger Hilfe im St. Mungos verurteilt und erhielt ein dreimonatiges Verbot zu zaubern.
Sirius Black wurde auf Bewährung gesetzt. Bei nochmaliger Auffälligkeit würde er für drei Jahre nach Askaban gehen.
Remus Lupin wurde nach dem Gesetz gegen Werwölfe aus der Gemeinschaft verbannt und erhielt ein Aufenthaltsverbot für sämtliche menschliche Ansiedlungen für ganze zwei Jahre. Zudem wurde ihm eine Therapie im St. Mungos angeraten, die er auch antrat. Über seinen Werdegang kann die Reporterin nicht viel sagen. Es ist nur erstaunlich, dass sich gleich zwei Ministeriumsangestellte für die drei jungen Männer aussprachen und ein hohes Mitglied der Zauberergemeinschaft. Herr Arthur Weasley, Assistent des Amtsleiters für Muggelfragen, und der Jungauror Frank Longbottom waren es, die für sie aussagten. Nicht zu vergessen der große Albus Dumbledore, derzeitiger Direktor von Hogwarts, der Schule für Zauberei und Hexerei. Man munkelt sogar, dass Professor Dumbledore nächster Minister werden soll. Zumindest wurde es ihm nun schon zum zweiten Mal angeboten.
Während und auch nach Verhandlung wurden neue Gräueltaten von Du-weiß-schon-wem offenbar. Ein gewisser Regulus Black wurde tot in einem Waldstückchen gefunden. Offenbar war Regulus, der jüngere Bruder von Sirius Black, ein Anhänger von Du-weißt-schon-wem. Ob und wie sein Bruder darin verstrickt ist, wird durch die Reporterin noch aufgeklärt werden.
Ferner wurde bekannt, dass Tobias Snape, ein Muggel, wegen Mordes an seiner Frau Eileen, einer Hexe, angeklagt und zu lebenslanger Haft in einem Muggelgefängnis verurteilt wurde.
Ihr Sohn Severus Snape, bisher Auszubildender des St. Mungos in Fragen für Vergiftungen und fehlgegangene Flüche, wird vermisst. Man vermutet, dass vielleicht Du-weißt-schon-wer dahinterstecken könnte.
Tobias Snape wurde einige Tage nach seiner Verurteilung tot in seiner Zelle aufgefunden. Über dem Gefängnis wurde durch mehrere Zeugen das Dunkle Mal gesehen. Noch immer bestreitet das Ministerium diese Tatsache.

Lesen sie dazu mehr in der nächsten Ausgabe.

Giselda Monroe, Reporterin des Tagespropheten und Mitglied der Abteilung für Öffentlichkeitsfragen im Zaubererministerium

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