Nikoaus verteilt Zauberscherze

veröffentlicht am 24.12.2008

geschrieben von Hermmy(Ravenclaw)

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London
An einem Mittwochnachmittag schrie plötzlich eine Frau in einer Londoner Straße auf, da ihrem Sohn eine lange Zunge wuchs, die über einen Meter groß wurde. Natürlich bekamen dies auch die anderen Passanten auf der Straße mit und brachen in Panik aus. Das Ministerium musste kommen und die Muggelpolizei war auch da, die viel zu tun hatte. Sie mussten bei allen Passanten den Obliviate -Zauberspruch aussprechen, damit sie sich nicht mehr daran erinnern konnten.
Vorher wurde die Mutter befragt, woher sie die Süßigkeiten habe, denn es sah so aus, als ob es Süßigkeiten aus dem Sortiment von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze seien.
“Mein Sohn hat sie von einem Nikolaus bekommen”, erklärte sie den Zauberern vom Ministerium, die verwundert waren.
Denn wieso sollte ein Nikolaus so etwas Gefährliches an die Kinder verteilen?

Die Mitarbeiter vom Ministerium waren ratlos und zogen sich erst einmal zurück, gaben dann den Fall weiter an die Abteilung gegen den Missbrauch von Muggelartefakten. Am selben Tag passierte dieser Vorfall noch einmal, in derselben Straße schwoll einem kleinen Mädchen die Zunge auf bis zu einem Meter an. Die Eltern bekamen Panik und riefen sofort die Polizei. Es gab wieder einen großen Aufwand, um den sich das Ministerium kümmern musste.
“Die Mutter hatte eine Süßigkeit von einem Nikolaus bekommen”, erklärte uns ein Mitarbeiter vom Ministerium.
“Wir vermuten jetzt, dass George Weasley selbst dahinter steckt”, meinte ein anderer Mitarbeiter zu unserem Reporter.
“Da erlaubt sich jemand einen Scherz mit uns. Lee und ich sind die ganze Zeit im Laden, das können ihnen die Kunden bestätigen”, sagte George Weasley, als wir ihn darauf ansprachen. Nun wird auf jeden Fall weiter ermittelt, wer hinter der Sache steckt, denn dieser Fall ist schon eine Straftat gegen Muggel und sollte bestraft werden.
Wir werden natürlich dran bleiben und weiter berichten, wenn es zu diesem Fall etwas Neues gibt oder wenn der Täter gefunden wurde.
Sollten Sie etwas darüber wissen oder etwas mitbekommen haben, dann melden Sie es bitte dem Tagespropheten oder wenden Sie sich direkt ans Ministerium.

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