Bezaubernde Ginny?

veröffentlicht am 01.05.2008

geschrieben von Beverly(Gryffindor)
Bilder von Medalis(Gryffindor)

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Stalker entführt Ehefrau des berühmten Harry Potter

London – Um Punkt acht Uhr und zwei Sekunden am gestrigen Morgen stürmte ein Sondereinsatzkommando des Zaubereiministeriums eine heruntergekommene Mietwohnung in der Londoner Innenstadt. Zu der achtköpfigen Truppe gehörten sechs hochrangige Auroren; außerdem Harry Potter, der ein persönliches Anliegen in dieser Sache hatte, und dessen Jugendfreund, Ronald Weasley. Der Mieter, ein gewisser Milton Bother, wurde überrumpelt und sofort von den Auroren umzingelt, während der berühmte Harry Potter nach seiner entführten Ehefrau Ginevra Potter (geborene Weasley) suchte. Laut offiziellen Quellen dauerte die Suche nach der verschollenen Frau mehrere Stunden. Schließlich fand man Ginny Potter in einer magisch präparierten Feuerwhiskeyflasche. Der Entführer hatte das Gefäß so verhext, dass es imstande war, Menschen in sich aufzusaugen und gefangen zu halten. In dessen Inneren befand sich eine komplett eingerichtete Kleinwohnung mit Schlafzimmer, Küche und Badezimmer.


Nach dem Sturz des Dunklen Lords, stand die Familie Potter im Interesse der Allgemeinheit, nicht mehr nur Harry Potter selbst, der Junge, der überlebt hatte, sondern auch seine Frau und deren gemeinsame Kinder wurden von Reportern und Stalkern gleichermaßen bedrängt. Milton Bother gab laut Zaubereiministerium die Tat in vollem Umfang zu und bekannte sich zu seiner extremen Affinität zu Englands Held. Er wollte mehr wie Potter sein, soll er selbst angegeben haben, darum entführte er dessen Ehefrau. Dass er nicht auch noch die beiden Kinder, James und Albus, zu fassen bekam, muss man dem Zufall zugute halten, denn Potter war zum Zeitpunkt der Entführung gerade mit seinen Jungs bei einem Quidditchspiel der englischen Liga. Bother wird nun wahrscheinlich einige Jahre in Askaban verweilen, da er bei seiner Festnahme laut herausposaunte, es jederzeit wieder versuchen zu wollen. Ginevra Potter wurde im St. Mungo-Krankenhaus eingehend untersucht, doch wie es aussieht, hat sie keine bleibenden Schäden davongetragen. Zu der Entführung selbst möchte sich Frau Potter nicht äußern, jedoch teilte sie uns noch vor Ablauf des Redaktionsschlusses mit, dass sie ein weiteres Kind erwartet. „Die Ärzte haben es bei einer Untersuchung bemerkt. Ich war ganz aus dem Häuschen!“, berichtet Ginevra Potter. „Ich hoffe, es wird ein Mädchen, dann möchte ich sie Lily nennen.“ Der Tagesprophet möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um Familie Potter die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln!

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