Ministerium gestattet Befragungen unter Veritaserum

veröffentlicht am 08.03.2008

geschrieben von Emilia Ollivander(Ravenclaw)

Archiv >> Ausgabe Nummer 56 >> Neues aus der Zauberwelt >>

Als Konsequenz der vielen Imperiusflüche gestattet das Ministerium Befragungen Angeklagter mithilfe von Veritaserum.  Jedoch sind dabei einige Einschränkungen zu beachten.
London. Gestern gab das Zaubereiministerium eine Gesetzesänderung bekannt. Demnach ist es dem Zaubergamot erlaubt, schwerwiegend Angeklagte unter dem Einfluss von Veritaserum zu befragen, wenn dieser es gestattet oder wünscht. Diese Anwendung unterliegt jedoch strengsten Auflagen. Es darf ausschließlich nur der Angeklagte und keine Zeugen oder sonstige Personen, die mit der Verhandlung zu tun haben, mit Veritaserum befragt werden. Auch muss der Angeklagte mindestens 17 Jahre alt sein und darf darüber entscheiden, ob er die Befragung mit Veritaserum zulassen möchte.
Auf unsere Fragen hin, meinte der Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt: „Wir haben uns dafür entschieden, Befragungen unter dem Einfluss von Veritaserum zu gestatten, weil es in letzter Zeit Unmengen von Aussagen gibt, dass eine große Anzahl von Leuten in der Macht des Imperiusfluches standen und nur deshalb versucht hätten, Sie-wissen-schon-wem an die Macht zu helfen. Es gibt zurzeit leider keine andere Möglichkeit, dies zu bezeugen, außer dem Gebrauch von Veritaserum.“
Es ist selbstverständlich nicht möglich, trotz des Veritaserums Falschaussagen zu machen. Die betroffene Person wird etwa 3h vor dem Gebrauch von Veritaserum in eine Art Zauberschlaf versetzt, bekommt das Veritaserum ca. ¼ h vor der Verhandlung verabreicht und wird dann zur Verhandlung aus dem Zauberschlaf zurückgeholt. „Wir versichern Ihnen, dass alle Auflagen genauestens eingehalten und alles unter der strengsten Beobachtung von Auroren geschehen wird.“, so ein Ministeriumsangestellter. Ob sich diese Methode der Befragung bewähren wird, bleibt abzuwarten.

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