Kinder lernen spielerisch von Tieren

veröffentlicht am 29.05.2008

geschrieben von
Bilder von Anjalina(Gryffindor)

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Jeder kennt ihren Namen. Viele haben Respekt vor ihnen, doch fast niemand kennt ihre Lebensart und ihre Umgebung. Wie und in welcher Umgebung leben sie? Wie werden sie geschützt?

Die neuen Spielfiguren von Sic, die als Zentauren, Einhörner, Drachen, und Acromantulas erhältlich sind, sollen diese Fragen nun schon Kindern im Alter von zwei bis vier Jahren im Spiel beantworten. Zu jeder Tiergattung gibt es einen Lebensraum im tragbaren Koffer, und somit kann überall gespielt werden. Die Kleinkinder können Lebensraum und Tiere aber auch verändern.

Die Tiere sind aus einfachen, natürlich ungiftigen, Gummi hergestellt und erwachen beim ersten Spielen schon zum Leben.

Die Kinder können ganz normal damit spielen, so ist ihnen die Gelegenheit gegeben, alles hautnah mitzuerleben und zu entscheiden, und nicht einfach nur davor zu sitzen und zuschauen zu müssen, was in dem Koffer passiert.

Doch auch der Lebensraum wird durch das Spiel der Kinder, und somit deren Entscheidungen, beeinflusst. Fangen die Kinder zum Beispiel an, Bäume auszureißen, bieten sie den Tieren keine Versteckmöglichkeit mehr und die Tiere werden ängstlich oder aggressiv. Doch keine Angst, weder die Stöße durch Einhornhörner schmerzen, noch sind die Bisse von Acromantulas giftig, noch verbrennt das Feuer der Drachen irgendwas.

Aber die Tiere haben auch ein kleines Eigenleben. So schlafen sie nachts genau wie wir Menschen, fressen das, was ihnen das jeweilige Spielset hergibt und leben auch unbeobachtet von den Spielenden. Nur wenn sich der Kofferdeckel schließt, erlischt der Lebensgeist in ihnen und erwacht erst wieder, wenn man den Deckel wieder öffnet.

Was passiert, wenn man ein Einhorn in das Set der Zentauren stellt? Frisst eine Acromantula einen Drachen oder umgekehrt? Vertragen sich auch ein Stachelbuckel und ein Walisischer Grünling? Wie verhalten sich die Zentauren, wenn sie keinen Wald mehr haben? All das können die Kinder ausprobieren und rausfinden. Den Kindern soll auch durchs Ausprobieren beigebracht werden, die Tiere zu respektieren, wenn sie zum Beispiel ein Einhorn in das Set der Zentauren setzen und sehen, was passiert. Außerdem sollen sie lernen wie sich die Tiere in der Herde und als einzelnes verhalten und wie sie auch den Lebensraum der Tiere schützen können.

Zehn Tiere plus den Koffer in mittlerer Größe erhält man schon in jedem Spielwarenladen ab fünf Galleonen. Den Koffer kann man auch als Einzelteil in drei verschiedenen Größen (klein, mittel, groß) ab zwei Gallonen und fünf Sickel (kleinstes Modell) bis drei Galleonen sieben Sickel (größtes Modell) kaufen. Man kann auch noch mal einzelne Tiere kaufen, abgepackt in fünfer-, zehner- und fünfzehner Packs. Fünf Tiere für sieben Sickel, zehn Tiere für 9 Sickel und fünfzehn Tiere für 11 Sickel.

Die Fachzeitschrift „Toys for us“ bewertete die Spielsets mit einem „gut“ in der Gesamtwertung.     

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