Gefährliches Gift gelangt in Muggelhände

veröffentlicht am 03.03.2007

geschrieben von Sahne(Slytherin)

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Wieder einmal gelangte ein von Zauberern entwickeltes Gift in die Hände der Muggel. Es handelt sich hier um das Gift mit der Bezeichnung: Botulinumtoxin

Dies ist ein hochpotentes Gift, das von dem Bakterium Clostridium Botulinum produziert wird. Es löst eine schwere Nahrungsmittelvergiftung aus und gilt damit zu Recht auch als Biowaffe. In geringeren Mengen kann es durchaus als Heilmittel eingesetzt werden.

Eine Heilerin aus St. Mungos Hospital erklärte uns folgendes:

Es gibt Zauberer, die an Hyperhidrosis leiden. Das ist schlimm, denn sie können ihren Zauberstab nicht richtig halten und somit auch keinen vernünftigen Zauber zustande bringen.
Hier helfen wir dann, in dem wir die Schweißproduktion mit Botulinumtoxin blockieren.
Nun wurde bekannt, dass eben dieses Gift über dunkle Kanäle zu den Muggeln gelangt ist. Es wird hier unter dem Namen Botox als Schönheitsmittel angepriesen und vertrieben. Die Muggel sind ganz begeistert von dieser scheinbar sanften Verschönerung ihres Körpers, vor allem ihrer Gesichter.

Die Heilerin hat dazu folgendes erklärt:

Die Muggel spritzen sich das Gift in geringen Mengen unter die Haut um der Faltenbildung entgegenzuwirken. 
 
Dies führt bei vielen Muggeln zu einer Abhängigkeit, denn lässt das Gift nach, dann kommen die Falten wieder und man muss die Behandlung wiederholen.
Nimmt man zu viel Gift, dann kommt es zu einer maskenhaften Mimik der Betroffenen.
Da die Muggel nicht vertraut sind mit dem Gift, rechnet man in St. Mungo mit vielen Opfern in der Muggelwelt. Ein Sprecher des Hospitals erklärte, dass man in St. Mungo mittlerweile eine eigene Abteilung für Botoxopfer eingerichtet hat.

Auf Nachfrage beim Ministerium für Zauberei konnten wir nur erfahren, dass man fieberhaft nach den verantwortlichen Zauberern sucht, die das Gift den Muggeln gaben. Im Visier stehen vor allem die Alchemisten. Allerdings ist man hier auch der Meinung, dass man nichts für die Dummheit der Muggel könne, die dieses Gift sehr leichtfertig als Schönheitsmittel einsetzen.

Mit der Bereitstellung einer Abteilung in St.Mungos Hospital hätte man genügend für die Muggel getan.

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