Skandal in der Muggelwelt - Auch bald Gewichtskontrollen in der Winkelgasse?

veröffentlicht am 12.02.2008

geschrieben von sonnenschein9(Gryffindor)

Archiv >> Ausgabe Nummer 53 >> Klatsch und Tratsch >>

Gestern erreichte uns eine erschreckende Nachricht aus der Muggelwelt, die auch uns Zauberer das Fürchten lehren wird.
Eine britische Frau wollte mit ihrem Mann nach Neuseeland auswandern, da dieser dort eine Arbeitsstelle gefunden hat, doch sie wurde von den Behörden nicht ins Land gelassen. Grund dafür war ihr äußeres Erscheinungsbild: Die Britin hatte einen Taillenumfang von dreiundneunzig Zentimetern und ist damit für die neuseeländische Behörde zu dick. Diese erlaubt aus Sorge um ihr Gesundheitssystem lediglich eine Taillenweite von achtundachtzig Zentimetern bei Frauen und einhundertzwei Zentimetern bei Männern.


Wird es auch bald eine Gewichtskontrolle in der Zaubererwelt geben? Viele Zauberer tragen eine Menge Last mit sich herum. Sie geben sich ihrem guten Lebensstandard hin, doch damit gefährden sie nicht nur ihre Gesundheit.
Von einem kritischen Beobachter hat der Tagesprophet eine Information bekommen, dass in Hogwarts bald ein maximaler BMI-Wert eingeführt werden soll.
„Das hat einige Vorteile“, wie der Beobachter verlauten ließ. „Zum einen gibt es weniger Flugunfälle, da sich in den letzten Jahren einige Erstklässler aufgrund ihrer Leibesfülle nicht in der Luft halten konnten. Zum anderen würden die hohen Kosten für Süßigkeiten unter Kontrolle gebracht werden. Inzwischen gibt die Küche von Hogwarts beinahe doppelt so viele Galleonen für Naschereien aus wie für Obst und Gemüse. Es ist eine erschreckende Wendung.“
Müssen die Eltern dann auch noch fürchten, dass ihre Päckchen durchsucht werden?
Ist es überhaupt zulässig, dass eine Schulleitung beziehungsweise eine Abteilung des Ministeriums so tief in unser Privatleben eingreifen kann?
„Ich finde es nicht okay, dass man so in das Leben eingreift. Es ist doch meine Sache, was ich in welchen Mengen zu mir nehme“, sagte ein Passant, als unser Reporter ihn zu diesem Thema befragte.
Allerdings gibt es auch andere Stimmen. Zum Beispiel spricht sich Ambrosius Flume gegen ein solches Vorgehen aus, denn es würde nicht nur ihn die Existenz kosten.
Doch eine weitere erschreckende Entwicklung ist nicht nur bei den Muggeln zu sehen, sondern auch Heiler im St. Mungos schlagen Alarm. Sie haben immer mehr Personen, bei denen sie die Betten verstärken mussten oder die sie mit mehreren Heilern befördern müssen.
In der Muggelwelt gibt es eine ähnliche Entwicklung. Dort werden solche schwer übergewichtigen Muggel mit einem Bus ins Krankenhaus gebracht, die sich extra großes Material anschaffen mussten.
Ist diese Entwicklung noch zu stoppen? Sollten wir eingreifen?
Jeder von Ihnen kann sich darüber eigene Gedanken machen. Sollte es eine Entscheidung vom Ministeriumsseite geben, werden wir Ihnen natürlich darüber berichten.

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