Schüler in Hogwarts fallen massenweise um - illegale Naschereien im Spiel?

veröffentlicht am 15.07.2015

geschrieben von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)
Bilder von nela(Gryffindor)

Archiv >> Ausgabe Nummer 134 >> Klatsch und Tratsch >>

HOGWARTS. Seit Schuljahresbeginn greift eine neue Art der Epidemie, wie es Muggel nennen würden, in Hogwarts um sich: Schüler fallen aus heiterem Himmel um – im Unterricht, auf den Korridoren sowie auch in der Großen Halle. Der Tagesprophet ist der Sache nachgegangen. 

Bereits in der ersten Unterrichtswoche vermeldete das Lehrpersonal einige Erstklässler, die im Unterricht ganz plötzlich auf ihren Bänken umkippten. Es gab stets keinerlei Anzeichen und immer wurden sie erst Sekunden vor dem Anfall kreidebleich. Als sie dann einige Minuten später wieder erwachten, konnten sie sich an den Vorfall nicht erinnern und waren selbst sehr überrascht. Zudem machte wenig später das Gerücht in Hogwarts die Runde, dass zwei ältere Teenager Süßigkeiten im Schloss verteilt hatten. Allerdings fand man bei Naschereien, die von Lehrern und dem Hausmeister Mr Filch vorsorglich beschlagnahmt wurden, keine äußerlichen Auffälligkeiten. Meist handelte es sich um gewöhnliche Naschereien aus dem Honigtopf, die man hinter den Ohnmachtsanfällen der Erstklässler vermutete. Selbst nach genauester Untersuchung durch fachkundige Lehrer in Fächern wie Zaubertränke, Zauberkunst oder Verwandlung war das Ergebnis immer noch negativ.

Des Weiteren musste am ersten Wochenende eine Schülerin im Krankenflügel von Heilerin Madame Pomfrey mit starkem Nasenbluten behandelt werden, nachdem sie von einem Quidditch-Training kam. „Natürlich kann die Ursache auch ein verirrter Klatscher oder ein zu hart gepasster Quaffel sein, wie mir die Quidditch-Verantwortliche Madame Hooch versicherte“, nahm Madame Pomfrey zur Frage unseres Reporters Stellung, ob eine illegale Nascherei Ursache wäre. Sie fügte jedoch hinzu: „Aus früheren Krankheitsfällen weiß ich jedoch auch, dass eine Blutblasenschote die Ursache sein könnte.“ Die betroffene Schülerin konnte sich zu dem Vorfall nicht äußern, da sie aufgrund des starken Nasenblutens nicht dazu in der Lage war und die Behandlung äußerste Ruhe gebot. Natürlich könnte es sein, dass dieser Vorfall unglücklichen Umständen geschuldet war und nichts mit den anderen (Vorfällen) zu tun hatte. Tatsächlich fielen in der kommende Woche weitere Schüler in Ohnmacht, bekamen dabei jedoch kein schwer zu stillendes Nasenbluten. Die Zahl der Ohnmachtsanfälle nahm in der Woche aber stetig ab, bis von keinem einzigen mehr die Rede war. 

Der Tagesprophet wird in dieser Sache noch einmal nachhaken und an gegebener Stelle seine Leser über weitere Erkenntnisse auf dem Laufenden halten.

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