Trimagisches Turnier wieder eingeführt - Ist mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen die Sicherheit der Teilnehmer gewährleistet?

veröffentlicht am 15.05.2015

geschrieben von nela(Gryffindor)

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HOGWARTS. Nach über 200 Jahren findet dieses Jahr erstmals wieder ein Trimagisches Turnier statt. Die Organisatoren versichern, dass die Sicherheitsvorkehrungen soweit verschärft worden sind, dass das Turnier bedenkenlos wieder durchgeführt werden kann.

Beim letzten Turnier im Jahre 1792 war die Todesrate so unverantwortlich hoch angestiegen, dass eine Weiterführung unmöglich wurde. Damals verletzte ein Basilisk außer den Teilnehmern auch die Jurymitglieder, wobei wesentlich mehr dabei starben als versteinerten. Daraufhin wurden die Proteste von allen Seiten so groß, dass das Trimagische Turnier nicht mehr stattfand. Obwohl seither so viele Jahre vergangen sind, haben sich die Ereignisse immer noch tief in das Gedächtnis ganzer Generationen und Geschichtsbücher geprägt, dass die Meldung einer erneuten Durchführung etliche Zauberer und Hexen aufhorchen ließ.

Wir haben beim Zaubereiministerium und bei den Schulleitern der drei teilnehmenden Schulen nachgefragt, was in punkto Sicherheit unternommen werden soll. Während Igor Karkaroff von Durmstrang eher gelassen an die Sache herangeht und Kampfgeist für den Sieg zeigt, ist Olympe Maxime von Beauxbatons vor allem um ihre Mädchen besorgt, die aber den anderen in nichts nachstehen sollen. Albus Dumbledore scheint sich da mehr Gedanken um das Turnier zu machen, vielleicht auch, weil es in Hogwarts stattfindet. Zusammen mit dem Zaubereiministerium werden verschiedene Maßnahmen geprüft, die die Sicherheit der Teilnehmer, Schiedsrichter und auch Zuschauer gewährleisten soll. Zuallererst gehe es beim Turnier um die Pflege der Freundschaften unter den drei Zaubererschulen und die Zusammenkunft zu einem gesellschaftlichen Ereignis, verknüpft mit einem Wettstreit. Doch soll die Sicherheit noch grösser geschrieben werden, damit das Ereignis vor allem Freude und nicht Kummer hervorruft. So gibt es angeblich eine Altersgrenze von siebzehn Jahren, die jüngere Schüler, welche noch nicht so geübt sind, vom Turnier ausschließt. Wie diese Grenze allerdings aussehen soll, konnten wir nicht in Erfahrung bringen, da die Informationen unter die höchste Geheimhaltungsstufe fallen.

Auch von den Aufgaben der Champions haben wir leider keine Kenntnis erhalten. Es wurde uns aber versichert, dass alles Mögliche unternommen wird, damit die Sicherheit jederzeit vorhanden ist. So scheint auch das halbe Zaubereiministerium mit der Organisation vertraut gemacht zu sein, denn die Mitarbeiter weisen in letzter Zeit eine außergewöhnlich hohe Aktivität auf. Dabei sollen auch verschiedene Gedächtniszauber gesehen worden sein, was natürlich nicht mit Sicherheit bestätigt werden kann. Von Seiten des Zaubereiministerium heißt es nur: „Kein Kommentar!“ und „Besuchen Sie doch das Trimagische Turnier.“

Somit können wir Ihnen leider keine Neuigkeiten liefern, sondern nur vorab informieren. Mit Sicherheit werden wir auf dem Turnier den Ereignissen folgen und die neuen Sicherheitsvorkehrungen genauestens unter die Lupe nehmen. Sollte das Turnier ein Erfolg werden und die Sicherheitsbestimmungen genügen, könnte eine Wiederaufnahme des Turnierrhythmus von fünf Jahren zum Thema werden.

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