Dumbledores heimliche Schwäche für Muggelsüßigkeiten

veröffentlicht am 15.01.2015

geschrieben von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)

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HOGWARTS/HOGSMEADE. Wir erhielten exklusiv ein Interview mit dem wohl berühmtesten Zauberer aller Zeiten – Albus Dumbledore –  und befragten ihn über seine Leidenschaft für die Muggelsüßigkeiten.

Auf die erste Frage des Tagespropheten, wie er auf Muggelsüßigkeiten aufmerksam geworden sei, fügte er eine Geschichte an. Es sei ein gutes halbes Jahrhundert her, als er zum ersten Mal auf Muggelsüßigkeiten gestoßen sei. Es wäre wie eine vom Schicksal vorbestimmte Begegnung gewesen. Er war in einem Auftrag für den damals amtierenden Schulleiter Prof. Dippet im London der Muggel unterwegs. Sein war Ziel schon nah, doch er nahm noch einen Umweg durch eine kleine Ladenstraße. Wieso er das tat, konnte er nicht genau begründen. Jedenfalls entdeckte er dort einen besonders bunten Laden. Es ein kleines, in der Muggelwelt auch „Tante-Emma-Laden“ genanntes Geschäft. Dieser Laden besaß eine Ecke, die seine Aufmerksamkeit beim Betreten des Ladens auf sich zog. Dort gab es viele, in unterschiedlich farbigem Papier gewickelte Süßigkeiten und, das sei damals das Interessante dabei gewesen, sie waren je nach Art in Tüten verpackt. Dumbledore nahm aus Interesse von jeder Sorte eine Tüte, die er an der Ladentheke bezahlte, und ging flugs wieder aus dem Laden und aus der Straße hinaus. Bis heute haben die Muggelsüßigkeiten einen guten Einfluss auf ihn. Sehr interessant waren seine Antworten auf folgende Fragen:

Tagesprophet: „Welche Süßigkeiten bevorzugen Sie?“

Dumbledore: „Es gibt sehr viele verschiedene Süßigkeiten mit unterschiedlicher Wirkung auf die Feinschmeckerzunge einer jeden Naschkatze. Doch keine dieser Süßigkeiten hat mich so sehr begeistert, wie Lutsch- und Brausebonbons und Kekse. Wobei ich letztere mir am liebsten frisch gebacken aus der Küche bringen lasse.“

Tagesprophet: „In der Tat? Und was sind Ihre liebsten Muggelsüßigkeiten?“

Dumbledore: „Ganz klipp und klar Zitronenbrausebonbons. Ich verlor meine Schwäche gleich mit dem Öffnen der ersten der vielen Tüten. Ich weiß nicht, was es noch ist, aber es muss definitiv der fruchtige Geschmack sein.“

Die Frage, ob Muggelsüßigkeiten mit Zaubersüßigkeiten verglichen werden können, verneinte er klar und deutlich. Es seien zwei verschiedene Socken, wie er sich ausdrückte. Die eine Socke sei „einfach nur kuschelig weich und die andere hat den Anti-Rutsch-Effekt, wenn man sie ohne Pantoffel außerhalb des Bettes trägt.“

Über eine Weiterempfehlung einer Muggelsüßigkeit hielt Dumbledore sich zunächst bedeckt. Er betonte vielmehr, dass „jeder […] seinen individuellen Geschmack“ hat, der eine möge es „lieber sauer, der andere eher süß oder gar herb und nussig“. Bezüglich des zuletzt genannten Geschmackes nannte er dann noch die Süßigkeit Edelnougat, die in der Muggelwelt weiter verbreitet sei, als in der magischen Welt. Edelnougat sei „eine sehr extravagante Süßigkeit, die mehr von den Erwachsenen gegessen wird als von den Kindern.“

Über seine Bezugsquelle verriet er, dass er nach wie vor „die meisten Süßigkeiten […] aus diesem Londoner Muggelladen über Hogsmeade“ beziehe.

Wir hoffen, dass unsere Leser den Artikel genießen konnten und nachhaltig eine weitere süße Quelle ausfindig machen können. 

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