Squibs sollen besser in Zauberberufe integriert werden

veröffentlicht am 15.12.2014

geschrieben von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)

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 London. Im Zaubereiministerium wurde in den letzten Monaten lange und kontrovers über das Thema „Squibs in Zaubererberufen“ diskutiert. Diese Gruppierung hat seit Jahrhunderten große Probleme gehabt, in den Arbeitsalltag der Magischen Welt Fuß zu fassen. Es gab einen einfachen Grund: Den Squibs fehlten die magischen Fähigkeiten, die für den reibungslosen Ablauf der Arbeiten nötig waren. Nun will das Zaubereiministerium die Kluft zwischen Squibs und Zauberern und Hexen verringern und die Zugehörigkeit zueinander trotz des magischen Handycaps besser stärken. Nebenbei erhofft sich das Zaubereiministerium, damit die Wirtschaft mehr anzukurbeln und dem Tourismus eine neue Blütezeit zu schaffen.

So beschäftigte man sich zunächst ausgiebig mit jedem Berufsfeld und suchte nach Tätigkeiten, die ohne Magie machbar waren und in der die Integrität der Gruppierung nicht ganz so schwer zum Tragen kam. Meist lief es auf simple Aufgaben heraus, die Zuarbeiten zur eigentlichen Tätigkeit darstellen. Beispielsweise entdeckte man durch Hinzunahme des Muggelberufs "Krankenpfleger/Krankenschwester", dass die allgemeine Pflege der Kranken im St. Mungo auch ohne Magie durchführbar war. Das Waschen der schwerer erkrankten, auf fremde Hilfe angewiesenen Patienten und das Bettenmachen könnte ebenso ein Squib erledigen, der trotz seines magischen Handicaps Spaß am Umgang mit Zauberern und Hexen hat. Für die Ladenbesitzer der Winkelgasse und Hogsmeade wären Squibs ebenso von großer Hilfe. Wer keine Scheu hat, Produkte zu verkaufen, könnte in einem für ihn beliebenden Laden als Verkaufs- und Packhilfe dem Ladenbesitzer tatkräftig unter die Arme greifen. Als mögliche Läden kämen „Madame Malkin's Anzüge für alle Gelegenheiten“, Apotheken, verschiedene Bücherläden, Pubs wie auch Cafés und für die weniger Schreckhaften auch „Weasleys Zauberhafte Zauberscherze“ in Frage. Voraussetzung wäre die Bereitschaft der Squibs, sich fehlendes Wissen über magische Maßeinheiten, das Zauberergeld und Masseangaben anzueignen. Er sollte auch schwindelfrei sein, da sich die Artikel im Lager bis an die Decke stapeln und nur über eine lange Leiter erreichbar sind. Wenn auch die Squibs zunächst lediglich Handlangerarbeiten ausführen würden, könnten sie sich durch entsprechende Lehrgänge und Bildungsmaßnahmen beruflich weiterentwickeln und eine wertvolle Hilfe darstellen.

Squibs in den Bereich Bankwesen einzugliedern, würde von der Kooperation mit den Kobolden abhängen. Nur mit ihrer Zustimmung wäre es möglich, hier Squibs als Arbeitskräfte einzustellen. Im Quidditchsport würde man vorerst darauf verzichten, passende Aufgaben für Squibs zu finden, da die Gefahrquellen wie Klatscher viel zu hoch wären und für Squibs durchaus tödlich enden können. Ein dritter heikler Bereich sind die Pflege und Erforschung magischer Geschöpfe. Hierfür wäre ein umfangreiches Wissen über und ein geschulter Umgang mit allen Magischen Geschöpfen unabdingbar.

Um die Rohfassung des Konzepts auf die arbeitstechnischen Sicherheiten zu überprüfen, soll dieses im neuen Jahr einen Monat lang getestet werden. Während dieses Testlaufes werden Mitarbeiter des Zaubereiministeriums mit entsprechender Ausbildung für Arbeitssicherheit Stichproben durchführen und die Squibs eine bestimmte Zeit bei ihrer Arbeit begleiten, um die Aufgaben ggf. anzupassen. Nach dem Testmonat haben die Squibs die Möglichkeit, aus ihrer Sicht eine Wertung abzugeben, um das Aufgabengebiet und Bedingungen zu ihrer Zufriedenheit an den Arbeitsplatz anzupassen.

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