Hogwarts zu Halloween von Mittelerde verschlungen

veröffentlicht am 31.10.2014

geschrieben von Sahira Tania Arabella Rose(Gryffindor)
Bilder von Shandris(Gryffindor)

Archiv >> Ausgabe Nummer 127 >> Neues aus der Zauberwelt >>

Hogwarts. Halloween 2014 steht ganz im Namen eines sehr alten Fantasy-Klassikers. Zum 60-jährigen Jubiläum der Erscheinung von Tolkiens Werk „Der Herr der Ringe“, haben die jugendlichen Hexen und Zauberer Hogwarts zu Halloween in ein kleines Mittelerde verwandelt. Um diesen Riesen-Gag erfolgreich umsetzen zu können, wurde die Lehrerschaft in die wichtigsten Details eingeweiht. Spezielle Effekte wurden ihnen vorenthalten, damit auch sie überrascht werden konnten.

  

Happy Halloween Mittelerde


Unsere Reporterin war bei dieser einzigartigen Premiere herzlich eingeladen und erlebte viele wunderschöne und gruselige Momente bei der Besichtigung vom Halloween-Hogwarts einschließlich der Ländereien.

Hogwarts war einfach nicht mehr wiederzuerkennen! Mit einem riesigen Aufwand wurde jeder Bereich in und um Hogwarts nach Vorbild der verschiedenen Landschaften Mittelerdes umgestaltet und teilweise magisch verzaubert. Um den Lesern einen Überblick zu verschaffen, skizzierte unsere Reporterin dies kurz und knapp. Detaillierte Beschreibungen würden den Rahmen der Tagesprophetausgabe um ein Vielfaches übersteigen. Zunächst das Schloss selbst: Die Große Halle, die Eingangshalle und der Innenhof wurden nach Vorbild von vergleichbar ähnlichen Räumlichkeiten der Hauptstadt Gondors, Minas Tirith, umdekoriert.

Im Bereich der Treppen befanden sich riesige Bäume, an denen sich Treppen zu den verschiedenen Etagen hinaufwunden. Hier kam unsere Reporterin ins Schwärmen: „Harfen spielten träumerische, leise und für unsere magische Welt befremdlich klingende Musik wie aus einer anderen Welt. Einerseits wirkte sie lieblich und andererseits trauernd, schlimmer, als wenn man dem Fast Kopflosen Nick bei seiner Big Story über die Kopflosen Reiter zuhört.“ Auf jeden Fall handelte es sich hier um Lórien, wie der Reporterin von einem Schüler stolz berichtet wurde. „Jemand Unbekanntes hatte es sogar geschafft, die zweite Etage in die Totensümpfe zu verwandeln“, fügte unsere Reporterin hier aufgeregt hinzu. Was für ein Meisterwerk zwischen so viel zierlicher Anmut!

Die Häuser erkannte man ganz und gar nicht wieder. Den Gerüchten zufolge wurde beim Umdekorieren ein Tag-Nacht-Effekt eingebaut. Slytherin würde ganz und gar in den Gruben der Zwerge unter Tage eines kleinen Ausläufers des Nebelgebirges versinken. Am Tag leuchte Ruhm und Reichtum in Form von Gold von den Wänden herab. Schenke man den Aussagen einer sicheren Quelle, die nicht namentlich genannt werden will, Glauben, erlösche bei Nacht dieser Glanz und gelegentlich tauche ein Ork in einem der Schächte auf. Hufflepuff wäre in das Reich der Waldelben umgewandelt worden, tagsüber freundlich hell, aber nachts müsste man sich vor übergroßen, gefräßigen Spinnen fürchten. Die Türme von Gryffindor und Ravenclaw, so verriet die geheime Quelle, stellten den Höhepunkt als die zwei Türme dar, deren Flair bei Nacht die beiden Gemeinschaftsräume einnahmen. Isengard rücke den Ravenclawgemeinschaftsraum in dunkles Licht, welches sich am Tage in ein Rohan wie in guten Zeiten verwandelte. Gryffindor würde von Saurons Turm eingenommen werden, aber am Tage Gondors Ländereien weichen. So oder so wirkte dies alles schon auf den Zuhörer sehr mystisch, teilweise sehr gruselig.

Ein weiterer Höhepunkt neben den verzauberten Häusern war die Küche. Hiervon konnte unsere Reporterin stolz selber berichten. Die Küche glich einem kleinen Hobbingen. Die Hauselfen waren den Hobbits sehr ähnlich. Ihnen wuchsen Haare am Kopf und an den Beinen und die Bäuche waren magisch verzaubert. Hier munkelte man, ob da WZZ nicht seine Hände im Spiel hatte. Ein Bericht darüber folgt möglicherweise später. Die für Halloween gewöhnlichen Speisen wurden mit silbern-grünen Blättern, wie denen der neun Gefährten an ihren Umhängen, dekoriert, aber das Highlight war dennoch unübertrefflich das Elbenbrot.

Die Ländereien waren eine Mischung aus den weiten Steppen Rohans, dem Wald Fangorn und Bruchtal, dessen schmale Wasserläufe durch den magisch verschmälerten See dargestellt wurden.

Insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer zufrieden und feierten ausgelassen den 31. Oktober. Selbst Hausmeister Filch und die Maulende Myrte waren ausgesprochen gut gelaunt.

Reporterin: Sahira Tania Arabella Rose

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