Schulprojekt in Hogwarts- Professor Sprout plant Zucht seltener Zauberpflanzen

veröffentlicht am 15.06.2014

geschrieben von cori(Slytherin)
Bilder von Minette(Ravenclaw)

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In Hogwarts wird es ab dem nächsten Schuljahr ein neues Projekt für die Teilnehmer des UTZ- Kurses bei Professor Sprout geben. Nachdem es der Kräuterkundeprofessorin schon vielfach gelungen ist, seltene Zauberpflanzen wie z.B. Alraunen zu züchten, soll nun ein neuer Gewächshauskomplex errichtet werden, um die Zucht besonders seltener, teils vom Aussterben bedrohter Zauberpflanzen zu ermöglichen.

Auf die Idee sei Prof. Sprout gekommen, wie sie dem Tagespropheten mitteilte, weil sich wiederholt Heiler des St.Mungo-Hospitals mit der Bitte um Überlassung einiger seltener Heilpflanzen an sie gewandt hätten. In freier Natur sind ja leider immer mehr Zauberpflanzen durch Umweltverschmutzung und extensives Ernten gefährdet. Manche Sorten waren noch vor ca. 5 Jahren reichlich in den Wäldern vorhanden, aber die zunehmende industrielle Zauberkosmetikherstellung fordert auch ihren Tribut. 

Wenn nicht bald etwas geschieht, dann wird es bei bestimmten Erkrankungen weiterhin zu Engpässen kommen. 

Da Prof. Sprout schon seit Jahren für die Schulkrankenschwester seltene Heilpflanzen anbaut, war es für sie nur logisch, jetzt den nächsten Schritt zu gehen. Die UTZ- Schüler sollen von Anfang an in das Projekt, welches übrigens vom St. Mungos und dem Zaubereiministerium unterstützt wird, eingebunden werden. Die Schüler können so auch Pflanzen kennen lernen, welche normalerweise in schwer zugänglichen oder gefährlichen Regionen wachsen.

Die gewöhnliche Vulkanrose wächst z.B. nur an schwefelhaltigen Vulkanseen.

Sollte die Zauberpflanzenzucht gelingen, dann wird die Ernte geteilt. Ein Teil geht ans St. Mungo, ein Teil bleibt in Hogwarts, um den Eigenbedarf an Heilpflanzen und Zaubertrankzutaten abzudecken und wenn es noch Überschüsse gibt, werden die restlichen Pflanzen auf dem freien Markt angeboten, um einen Beitrag zum Zauberpflanzenschutz zu leisten.

Als wir einen Schüler von Prof. Sprout befragten, was er denn von diesen neuen Plänen hält, da teilte uns Edgar Winner mit, dass er sehr begeistert von diesem Projekt sei. Zwar sei in naher Zukunft mit mehr Arbeit zu rechnen, aber so könnten auch seine Interessen besser berücksichtigt werden. Edgar interessiert sich besonders für Wasserzauberpflanzen. Da es auch ein Meeresaquariumsgewächshaus geben wird, war er von Anfang an bereit, sich zu engagieren. Er hat Prof. Sprout schon bei der Vorzucht von Setzlingen für das erste, fast fertige Gewächshaus geholfen. Es sei schön zu sehen, dass die ersten Saaten sprießen und sie bald mit dem Vereinzeln beginnen könnten.

Wir wünschen Prof. Sprout und ihren fleißigen Helfern viel Spaß bei dieser sinnvollen Arbeit und appellieren an sie, liebe Leser, sich auch für den Schutz und Erhalt unserer Zauberpflanzen einzusetzen. 

Leserbriefe


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