Untersuchung des Ministeriums beim Tagespropheten über das Verhalten unter Minister Thicknesse abgeschlossen: Von allen Vorwürfen entlastet!

veröffentlicht am 24.12.2011

geschrieben von Milerna Lovegood(Ravenclaw)

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Während Lord Voldemorts zweiter Herrschaft hatte dieser Pius Thicknesse es, unter Einfluss des Imperiusfluchs, zum Zaubereiminister geschafft. Wie später bekannt wurde, hatte der Todesser Yaxley, Thicknesse in seiner Gewalt und lenkte dessen Taten. So hatte man es damals auch geschafft, den Tagespropheten und seinen Chefredakteur Barnabas Cuffe unter Kontrolle zu bekommen.

Das Ministerium hat nun die Untersuchung der damaligen Redakteure und ihres Verhaltens abgeschlossen.
Wir fühlen uns an dieser Stelle verpflichtet, Ihnen noch einmal zu schildern, was zu dieser Untersuchung geführt hat.

Unglücklicherweise musste der Tagesprophet zu dieser Zeit auf seiner Titelseite nach Harry Potter fahnden. Fälschlicherweise wurde er als mutmaßlicher Mörder Albus Dumbledores gesucht.
Ebenfalls wurde der Tagesprophet dazu gezwungen die rassistischen Ansichten Voldemorts hinsichtlich der Verfolgung von Muggelstämmigen zu verbreiten. Die damals neu eingerichtete Kommission zur Registrierung Muggelstämmiger wurde vorgestellt und es wurde dazu aufgerufen, seine Abstammung vorzuweisen. Wer dies nicht konnte, wurde dem Diebstahl der Magie bezichtigt.

Des Weiteren wurden die Lügen von Rita Kimmkorn über Albus Dumbledores Leben im Tagespropheten von Bathilda Bagshot untermauert. So soll Dumbledores Mutter die Existenz ihrer Tochter Ariana beim Zuzug nach Godric’s Hollow vor den Nachbarn verschwiegen haben.

Außerdem gab der Tagesprophet die Änderungen des Lehrkörpers in Hogwarts bekannt, die beinhalteten, dass Severus Snape neuer Schulleiter wurde. Ebenso wurde berichtet, die Fachlehrerin für Muggelkunde, Charity Burbage, sei in Rente gegangen und hätte so ihr Fach an die Todesserin Alecto Carrow übergeben. Tatsächlich war Burbage auch zum traurigen Mordopfer Voldemorts geworden, was der Tagesprophet damals leider nicht berichten durfte. Alecto Carrow nutzte ihren nun zum Pflichtfach erkorenen Unterricht, um die Propaganda Voldemorts unter den Schülern zu verbreiten.
Amycus Carrow, Alectos Bruder, wurde als neuer Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste vorgestellt. Dass Carrow allerdings nicht die Verteidigung gegen, sondern die dunklen Künste selbst unterrichtete, blieb den Lesern des Tagespropheten unbekannt.

In dieser Zeit musste der Tagesprophet viele Themen aus politischen Gründen ablehnen, die glücklicherweise im Klitterer von Xenophilius Lovegood ein Medium fanden. Die Unterstützer Harry Potters fanden dort die echten, ungefilterten Informationen, solange sich Xenophilius‘ Tochter Luna noch nicht in Voldemorts Gefangenschaft befand.

Wir bedauern zutiefst, dass die Redakteure, die nicht unter einem Fluch standen, kaum wagten, laut dagegen aufzubegehren, doch leider bangten sie um ihre Sicherheit und die ihrer Familien. Nach dem Bruch des Imperiusfluchs, der auf den restlichen Mitarbeitern lag, bedauerten auch sie, wozu sie gezwungen worden waren.

Wir freuen uns deshalb sehr, dass das Ministerium die Mitarbeiter des Tagespropheten nun, nach ihrer Untersuchung, von allen Vorwürfen entlasten konnte!

Die Untersuchungskommission befragte die betreffenden noch lebenden Redakteure, deren Familien und recherchierte in alten Aufzeichnungen, unter anderem von Redaktionssitzungen. Dabei fanden sie heraus, dass man den Mitarbeitern tatsächlich keinen Vorwurf machen konnte. Einige Redakteure, die sich aufgelehnt und protestiert hatten, waren ohne dass dies bekannt gegeben wurde, spurlos verschwunden. Dies konnte nur durch versteckte Notizen und Erinnerungen, sowie durch die Analyse der Sitzungsprotokolle und der dort notierten Anwesenheit, aufgedeckt werden. Sie waren dem rassistischen Regime, das keinen Widerstand duldete, zum Opfer gefallen.

So wie alle Mitglieder der magischen Gesellschaft gedenken wir gerade jetzt in der Weihnachtszeit dieser Opfer und hoffen, niemals wieder eine solche Schreckensherrschaft erleben zu müssen.
Lassen Sie es uns im Vermächtnis derer, die seit dieser Zeit nicht mehr unter uns weilen, bitte sofort wissen, wenn unsere Berichterstattung an irgendeiner Stelle, nicht den Tatsachen entsprechen sollte. Auch wir sprechen uns nicht von Fehlern frei, geloben aber, entsprechend der Entlastung unserer Vorgänger, weiterhin guten investigativen Journalismus zu betreiben und uns gegebenenfalls auch zu überprüfen.

Leserbriefe


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