Kürbisse werden knapp Halloween in Gefahr

veröffentlicht am 31.10.2011

geschrieben von Nono(Hufflepuff)
Bilder von Nono(Hufflepuff)

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Es ist eine alte Tradition, an Halloween Kürbisse zu schnitzen. Dabei werden die Kürbisse zuerst ausgehöhlt. Danach werden mit einem scharfen Messer gruselige Grimassen oder Figuren hinein geschnitten. Um dem Kürbis eine noch erschreckendere Wirkung zu verleihen, wird ein kleines Feuer in den Kürbis hineingezaubert. Stattdessen benutzen die Muggel so genannte Windlichter (kleine Kerzen).
Diese Kürbislaternen werden am Halloweenabend vor die Türen der Häuser gestellt, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Dies ist schon ein alter Brauch, der einst aus Amerika zu uns kam.

Doch diese Tradition ist nun in Gefahr. Sowohl Zauberer als auch Muggel haben dieses Jahr so viele Kürbisse wie noch nie gekauft. Die meisten Geschäfte sind schon leer geräumt. Allerdings wird der größte Ansturm noch erwartet.
Die Preise sind inzwischen schon stark angestiegen, obwohl Marktforscher erwarten, dass der Preis noch weiter steigen wird.
Auf Grund der Kürbisknappheit haben schon viele Leute mit dem so genannten „hamstern“ begonnen. Sie kaufen mehr Kürbisse als sie eigentlich benötigen. Inzwischen kann man in der Winkelgasse nirgends mehr Kürbisse kaufen. Es besteht allerdings noch die Möglichkeit Kürbisse in Muggelgeschäften zu erstehen. Die Zaubererbevölkerung wird allerdings darum gebeten, auf diese Option nur im äußersten Notfall zurückzugreifen. 
Außerdem werden auf dem Gelände von Hogwarts noch zusätzlich Kürbisse angebaut. Diese werden von den älteren Schülern gepflegt, die dafür Hauspunkte erhalten. Die von ihnen gezüchteten Kürbisse werden an einem zurzeit noch nicht bekannten Termin versteigert. Der Erlös dieser Versteigerung wird für einen wohltätigen Zweck gespendet.
Rubeus Hagrid, Wildhüter von Hogwarts, äußerte sich dazu folgendermaßen: „’Türlich geben wir unser Bestes, damit alle ein schönes Halloween feiern können. Allerdings dürfen wir dabei unsere eigenen Schüler nicht vergessen. Sie haben die Kürbisse auch fest eingebaut. Aber das wird schon klappen. Sie sind ja total fleißig.“

 



Politiker beraten nun darüber, ob Kürbisse noch aus dem Ausland importiert werden sollen. Hierbei ist es allerdings schwer, einen geeigneten Transportweg zu finden. Im Gespräch sind vor allem fliegende Teppiche, da man mit ihnen auch größere Mengen von Kürbissen transportieren kann. Allerdings fällt der Gebrauch von fliegenden Teppichen unter den Missbrauch von Muggelartefakten. In einer Abstimmung soll bald beschlossen werden, ob für diesen besonderen Fall ein Ausnahmebeschluss verabschiedet werden soll.

Die Bevölkerung sollte auf jeden Fall darüber nachdenken, ob sie die Menge an Kürbissen wirklich benötigt, gleich wie von den Politikern entschieden wird. Eine Abgabe von nicht unbedingt benötigten Kürbissen an Freunde oder Nachbarn ist von allen erwünscht und wird gern gesehen.

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