Weiße Weihnacht führt zu Reiseproblemen

veröffentlicht am 24.12.2010

geschrieben von Kaba(Slytherin)
Bilder von Kaba(Slytherin)

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Das Flohnetzwerk ist in dieser Jahreszeit wieder hoch frequentiert, da viele Zauberer auf diesem schnellen und einfachen Weg ihre Verwandtschaft besuchen. Zur Adventszeit herrscht also wie in jedem Jahr ein ziemliches Durcheinander und es kommt immer mal wieder zu Kollisionen innerhalb des Netzwerkes. Zauberer, die sich undeutlich ausdrücken und so nicht den gewünschten Zielort direkt ansprechen, sind hierbei am häufigsten in solche Unfälle verwickelt. Diese Problematiken sind jedoch keine neue Erscheinung und das Ministerium hat, wie auch in den vorangegangenen Jahren, Verstärkung durch Aushilfskräfte in der Flohnetzwerkzentrale.

Der extreme Wintereinbruch und die ungewohnt tiefen Temperaturen der zur Zeit herrschenden Kältewelle sorgen in diesem Winter aber erstmalig für völlig neue Schwierigkeiten. Einige der am Netzwerk angeschlossenen Kamine sind vollkommen vereist und die Reisenden bleiben darin stecken wie Korken in einem Flaschenhals. Die Gefahr, dass die Reisenden unbemerkt in einem dieser vereisten Kamine erfrieren, konnte zum Glück abgewendet werden. Ein Teil der zeitweise eingestellten Hilfskräfte geht der Aufgabe nach, die ans Netzwerk angeschlossenen Kamine auf ihre Durchlässigkeit zu überprüfen. Leider lässt sich mit diesem Zauber nicht feststellen, dass ein Kamin teilweise eingeeist ist, aber ein verstopfender Zauberer ist so schnell lokalisiert.
Die Zentrale Abteilung für magische Unfälle hat seit diesem Winter ein völlig neues Einsatzgebiet, da es keine andere Abteilung gibt, der man die Aufgabe der Bergung übertragen konnte.

 

vereister kamin

 

Als Ursache für dieses Phänomen gab der Sprecher der Flohnetzwerkzentrale an, dass immer mehr Zauberer dazu übergegangen waren ihre Räume mit einem magischen Wärmezauber zu beheizen und die Kamine nicht mehr so stark genutzt wurden. Es wird derzeit beraten, ob es zur Auflage gemacht wird, den Kamin während der Wintermonate täglich zu befeuern oder anderweitig zu beheizen, wenn er an das Netzwerk angeschlossen werden soll.

Die betroffenen Zauberer waren fast alle vollkommen desorientiert und in zwei Fällen war der Schock so groß, dass die Verunglückten für einige Stunden im St. Mungos behandelt werden mussten. Die Angehörigen waren sehr beunruhigt und trauen sich nicht, weiter über das Flohnetzwerk zu reisen, bis es wieder Frühling ist.

Die Flohnetzwerkzentrale ruft schon heute alle Kaminbesitzer auf, darauf zu achten, dass ihr Kamin unvereist und nach Möglichkeit auch beheizt ist, denn den Reisenden sollte doch an den Feiertagen auf der Reise nicht kalt werden.

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