Toter nach Genuss von Feuerwhisky

veröffentlicht am 08.07.2010

geschrieben von Lily Star(Gryffindor)
Bilder von Lily Star(Gryffindor)

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Zaubereiministerium diskutiert über Feuerwhisky-Begrenzung in Pubs

Hogsmeade – Eric Hannaby (67) torkelte in betrunkenem Zustand in den Drei Besen zu einem Fenster, rutschte auf einer Butterbierpfütze aus und stürzte kopfüber hinaus. Beim Fall aus dem ersten Stock kam er auf der Stelle ums Leben.

Gestern Abend ereignete sich ein unvorhersehbarer Unfall. Laut Zeugen trank der  67-jährige Zauberer Eric Hannaby an diesem Abend im bekanntesten Pub Hogsmeads einige Feuerwhiskys, weswegen er sich recht schnell in alkoholisiertem Zustand befand. Bereits am frühen Abend gegen 20 Uhr hatte er sechs Feuerwhiskys und zwei Butterbiere zu sich genommen. Als die Wirtin ihm nach dem zehnten Feuerwhisky einen Elften verwehrte, vergriff er sich am Glas der Person neben ihm, die sichtlich unerfreut das Lokal verließ. Aus diesem Grund bat Madam Rosmerta ihn, das Lokal innerhalb kürzester Zeit zu verlassen, woraufhin er zum Fenster torkelte - unglücklicherweise verwechselte er es mit der Tür. Aufgrund der späten Uhrzeit, zu der der Unfall geschah, war der sonst sehr volle Pub recht leer, Augenzeugen gibt es deshalb nur wenige. Einigen der wenigen Anwesenden zufolge, habe niemand rechtzeitig einschreiten können, als Eric auf der Butterbierpfütze ausrutschte und aus dem offenen Fenster des ersten Stocks fiel.

Es wird berichtet, Mr Hannaby habe den ganzen Abend lang von seiner kürzlich verstorbenen Ehefrau geredet, was darauf schließen lässt, dass er den Abend über aus Kummer getrunken hatte.
Madam Rosmerta, Besitzerin der Drei Besen, weist jedoch jegliche Schuld von sich: „Ja, der hatte recht viel getrunken, der Herr. Und dann hat er sich auch noch das Glas seines Nachbarn geschnappt! Ich bin fast ausgerastet und hab ihn freundlichst gebeten, zu gehen. Der kann doch nicht einfach meine Gäste verjagen! Allerdings hätt ich doch nicht wissen können, dass der Alte die Tür nicht findet! Hätt ichs gewusst, hätt ich ihn ja vielleicht begleitet oder so. Der Ruf meines schönen Pubs ist jetzt beschmutzt. Und das alles nur wegen einem oder zwei Gläschen zu viel!“
Auf unsere Frage, ob es denn überhaupt moralisch vertretbar wäre, so viele Feuerwhiskys an eine sichtlich verstörte Person zu verkaufen, antwortete sie nur mit dem Wurf einiger leerer Butterbierflaschen nach uns.

 

Inwiefern hätte dieses unglückliche Ereignis verhindert werden können? Wessen Schuld ist es? Ein Mitarbeiter der Abteilung für magische Ernährung, beharrt darauf: „Niemand hätte so einen tragischen Unfall vorhersehen können. Jedoch können wir es in Zukunft vielleicht verhindern, indem wir eine Feuerwhisky-Regelung für Pubs erlassen, so dass fünf bis sieben Gläschen das Maximum sein sollten. Hierbei handelt es sich jedoch um geheime Informati- … oh! Das hätte ich nicht sagen dürfen! Nun, jedenfalls wird über entsprechende Maßnahmen im Zaubereiministerium diskutiert.“
Ob und inwiefern es demnächst eine neue Regelung für die Begrenzung des Alkoholkonsums in Pubs geben wird, ist noch nicht bekannt. Es wird jedoch offiziell über entsprechende Maßnahmen diskutiert und das Ministerium bemüht sich, eine Lösung zu finden

Wir bleiben jedoch weiterhin an diesem Fall dran und berichten über jegliche Neuigkeiten.

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