Versteckt Wildhüter von Hogwarts einen Troll?

veröffentlicht am 21.05.2010

geschrieben von josi potter(Gryffindor)

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Gerüchte sorgen für Aufruhr in der Zaubererschule

Schon seit mehr als zehn Jahren arbeitet Rubeus Hagrid als Wildhüter für Englands bekannteste Zaubererschule Hogwarts. Viele Leute kennen ihn, nicht nur wegen seiner zweifelhaften Vergangenheit, sondern auch wegen seiner Beteiligung an der Geschichte von Harry Potter oder wegen seinem Talent als Lehrer an der Schule.
In letzter Zeit werden allerdings Dinge über den Wildhüter von Hogwarts erzählt, welche nicht gerade für Begeisterung unter dem Volk sorgen und auch leichte Unruhe machte sich breit. Vor allem Eltern der Kinder, welche in Hogwarts zur Schule gehen, äußern sich sehr kritisch und einige haben sogar schon beschlossen, ihre Kinder nach Hause zu holen, damit diese in Sicherheit sind.
Weshalb dies geschieht, kann man ganz einfach erklären. Es kursieren Gerüchte herum, welche besagen, dass Rubeus Hagrid einen Troll in seiner kleinen Hütte am Rande des verbotenen Waldes groß zuziehen versucht und weil der Halbriese schon in seiner Vergangenheit sehr große Freude am Umgang mit wilden und monströsen Kreaturen bewiesen hatte, wird den Gerüchten geglaubt. Und doch sind es nichts weiter als Gerüchte.
Die Abteilung zur Aufsicht magischer Geschöpfe des Zaubereiministeriums ist der Sache auf den Grund gegangen. Sie haben sowohl die Hütte des Wildhüters als auch einen Teil des Verbotenen Waldes abgesucht, allerdings nichts gefunden. Auch die Befragungen des Wildhüters liefen problemlos ab und selbst, als die Zauberer ihn zur Sicherheit baten, sich einem Wahrheitszauber zu unterwerfen, konnte ihm nichts nachgewiesen werden. Er beteuerte immer wieder, dass an den Gerüchten nichts dran sei.
Anscheinend wurde die ganze Aktion von einem feindseligen Hogwartsschüler namens Leon Jackson ins Leben gerufen, denn es ist allgemein bekannt, dass der Sechstklässler aus Slytherin nicht sehr gut auf seinen Lehrer zu sprechen ist, was wohl auch teilweise daran liegt, dass er gerade in diesem Fach einige Schwierigkeiten vorzuweisen hat. Viele andere Schüler, ob aus dem selben Haus oder aus anderen, bezeugten, dass sie die Gerüchte, die für solche Unruhen gesorgt haben, von Leon J. erfahren haben.
„Wir sind nicht sehr erfreut darüber, dass es einer unserer Schüler wagt, seinen Lehrer anzuschwärzen“, meinte Prof. McGonagall, die Schulleiterin von Hogwarts. „Es kann einfach nicht sein, dass es jemand als richtig ansieht, einem anderem, in diesem Fall Hagrid, solche Dinge zu unterstellen. Ich kenne Rubeus sehr gut und ich bürge für ihn. Auch wenn er ein Halbriese ist, kann man ihm doch vertrauen und er würde die Schüler von Hogwarts nie einer solche Gefahr aussetzen, wenn sich hier wirklich ein Troll aufhalten würde. Allerdings werde ich mir eine gebührende Strafe für Mr Jackson überlegen, denn er hat mit seinen Gerüchten auch der Schule selbst unterstellt, dass sie nicht fähig ist, gute Lehrer einzustellen.“
Leon Jackson wurde von der Schulleiterin dazu verpflichtet, mehrere Monate dem Hausmeister von Hogwarts bei seiner Arbeit zu helfen- ohne Zauberei- und zudem würde er noch einige andere Strafarbeiten erledigen müssen. Doch Rubeus Hagrid kann nun wieder beruhigt seiner gewohnten Arbeit nachgehen, ohne von anderen Hexen oder Zauberern angestarrt zu werden und niemand sollte den Gerüchten mehr glauben schenken.

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