Eulenflugweltmeisterschaft

veröffentlicht am 31.10.2007

geschrieben von Barbara(Gryffindor)
Bilder von Barbara(Gryffindor)

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Siebzehnte Eulenflugweltmeisterschaft in Wales beendet

Wales – Mit dem Kurzstreckenflug für Kleineulen wurde die siebzehnte Eulenflugweltmeisterschaft beendet. In insgesamt sieben Disziplinen mussten sich die Eulen und ihre Besitzer um den besten Platz behaupten.



Der Tagesprophet gibt einen Rückblick:
Vor fünf Tagen begann die Weltmeisterschaft abends mit einer großen Eröffnungsfeier.
Flugvorführungen von Greifvögeln, allen voran natürlich von Eulen, Feuerwerk und Einmarsch der verschiedenen Nationen mit ihren Eulen standen auf dem Programm. Dazu spielten Live-Bands wie die Schicksals-Schwestern und Ghost-Whisperers.
Insgesamt haben Hexen und Zauberer aus 25 Ländern teilgenommen, jeder von ihnen hatte zwischen einer und zehn Eulen angemeldet.
Da in jeder Disziplin jedoch nur eine Eule von einem Besitzer starten darf, lassen diese auch nur die Eulen, die in Topform sind, überhaupt fliegen.

Hier sind alle Disziplinen und ihre Sieger aufgelistet:

Langstrecken-One-Way-Flug für Großeulen
Dabei müssen die Eulen eine Distanz von 50 Kilometern überwinden. Sie werden gleichzeitig an einem fremden Ort losgelassen und müssen zu ihrem Besitzer zurückfinden.
Der Sieger war die Schneeeule Roggi von Ulrich Mörsen aus der Schweiz.

Langstrecken-One-Way-Flug für Kleineulen
Die Kleineulen müssen ebenfalls zu ihrem Besitzer zurückfliegen, allerdings nur 30 Kilometer.
Die Siegerin war Zwergohreule Ginga von Kathrin McJeod aus England.

Langstrecken-Leicht-Gewicht-Flug für Großeulen
Die Eulen bekommen einen adressierten Brief, den sie an den Empfänger abliefern sollen. Ist der Brief abgeliefert, muss die Eule zu ihrem Besitzer zurück fliegen. Erst dort angekommen ist der Flug beendet. Sie überwinden dabei eine Distanz von knapp 70 Kilometern.
Der Sieger war die Schleiereule Rocky von Arim Atatscho aus Bulgarien.

Langstrecken-Leicht-Gewicht-Flug für Kleineulen
Das Prinzip ist wie bei den Großeulen, nur die Strecke wurde etwas verkürzt und beträgt etwa 50 Kilometer.
Der Sieger war Waldkauz Hooper von Susan Oclasm aus Portugal.

Langstrecken-Schwer-Gewicht-Flug für Großeulen
Diese Disziplin ist nur für Großeulen.
Sie müssen ein Packet, das etwa zwei Kilogramm wiegt, abliefern und anschließend zu ihrem Besitzer zurückfliegen. Insgesamt ist die Strecke 30 Kilometer lang.
Die Siegerin war Gryffon, der Uhu von Marcus Dinjollo aus Italien.

Kurzstrecken-One-Way-Flug für Großeulen
Wie beim Langstreckenflug werden die Eulen an einem unbekannten Ort ausgesetzt und müssen den Weg zu ihrem Besitzer finden. Diesmal aber nur knapp zehn Kilometer.
Siegerin war Schleiereule Lucy von Anna Till aus Deutschland.

Kurzstrecken-One-Way-Flug für Kleineulen
Genauso wie bei den Großeulen, allerdings nur sieben Kilometer lang.
Siegerin war Waldohreule ChingYu von Yuang Tem Long aus Japan.

Die Ausrichter und Mitarbeiter der diesjährigen Eulenweltmeisterschaft sind mit dem Verlauf gänzlich zufrieden.
„Es haben sich insgesamt nur neun Eulen stark verflogen, das waren die letzten Jahre mehr.
Keine Eule hat sich schwer verletzt und wir konnten keine Fälle von Doping feststellen“, berichtete Tierheiler Justin Smith.
Auch die Teilnehmer sind zufrieden.
„Es war einfach toll hier, auch wenn wir keinen Preis gewonnen haben. Die Stimmung war einfach super und es war sehr gut organisiert“, erzählte die begeisterte Julie Mjulan.

Mit einer abschließenden großen Feier wurden die Sieger-Eulen und ihre Besitzer noch einmal geehrt und die siebzehnte Eulenweltmeisterschaft beendet.

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