Vogelfund im Kamin

veröffentlicht am 30.09.2009

geschrieben von Sevesa(Ravenclaw)
Bilder von Escito(Hufflepuff)

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Am 5. Juli diesen Jahres hörten Mr. und Mrs. Smith, wohnhaft in der Pensington Road in Hogsmeade, plötzlich ein merkwürdiges Geräusch.
„Ich war gerade in der Küche dabei, den Tisch für unser Abendessen zu decken, als ich durch einen lauten Knall und eine Rauchwolke ins Wohnzimmer zu unserem Kamin gelockt wurde“, berichtete uns Mrs. Smith.
„Dort sah ich ein großes Durcheinander, das ganze Wohnzimmer lag voller Asche und war dreckig. Zuerst dachte ich ja, der Kamin wäre verstopft, weil ich schon länger vergessen hatte einen Reinigungszauber durchzuführen. Ich suchte meinen Zauberstab und ging zum Kamin, um die Reinigung nun nachzuholen. Aber als ich eine Bewegung mitten in der Asche direkt im Kamin bemerkte, habe ich mich so erschreckt, dass ich erst einmal meinen Mann geholt habe. Es war doch etwas von oben durch den Kamin in die Asche gefallen. Als wir dann gemeinsam in der Asche gestochert haben, um zu sehen, was die Bewegung verursachte, kann sich wohl keiner unsere Überraschung vorstellen, als wir heraus fanden, dass ein kleines hässliches Vogelbaby mitten in der Asche saß und Laute ausstieß, die wie Musik klangen. Zuerst wussten wir gar nichts damit anzufangen, aber dann kamen wir auf die Idee, dass es vielleicht ein Phönix sein könnte. Nachdem mein Mann zur Sicherheit in dem Buch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ nachgeschlagen hatte, war die Sache ganz klar."


Seitdem füttern Mr. und Mrs. Smith den Phönix, welcher ständig kräftiger und größer wird. Es hat sich mittlerweile eine Freundschaft aufgebaut und man setzt große Hoffnungen darin, daß der Phönix zahm wird und bei seinen Zieheltern bleiben wird. Besonders Mr. Ollivander, der ein Zauberstabgeschäft in der Winkelgasse führt, freute sich sehr über diese Nachricht. „Ich hoffe sehr, dass der Phönix zahm wird und uns, wenn er etwas größer ist, ein paar seiner Federn geben kann. Wie bekannt sein dürfte, kann man Phönixfedern als Kern von Zauberstäben nehmen. Diese sind leider nur schwer zu bekommen, weil nur wenige Phönixe lange an einem bestimmten Ort leben. Diese Vögel ziehen sehr schnell wieder weiter. Deshalb habe ich so gut wie keine Federn mehr, um daraus gute und starke Zauberstäbe machen zu können“, sagte uns Mr. Ollivander in einem Exclusivinterview. Der Tagesprophet wünscht Mr. Und Mrs. Smith alles Gute bei der Aufzucht des Phönix und Mr. Ollivander viele Federn für viele Zauberstäbe.

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