Ein Austauschjahr für Squibs

veröffentlicht am 11.07.2009

geschrieben von JordanCalaim(Ravenclaw)
Bilder von JordanCalaim(Ravenclaw)

Archiv >> Ausgabe Nummer 76 >> Neues aus der Zauberwelt >>

Ministerium startet neues Projekt zur Förderung der Integration von Squibs

Die Isolierung der magischen Gemeinschaft von der nichtmagischen Bevölkerung brachte viele Vorteile, wie beispielsweise den Schutz vor Verfolgung. Doch für manche Gruppen in der Zaubererwelt ist genau das zum Problem geworden: Für die Squibs.
Zwar werden sie heute als vollwertiger Teil der magischen Gesellschaft angesehen, doch haben sie es auch schwerer als noch vor einigen Jahren.
Denn durch die Weiterentwicklung und Erforschung neuer Zauber, wird heute für fast jeden Beruf ein magisches Talent vorausgesetzt.


Auch ist der Einstieg in einen Muggelberuf für die meisten so gut wie nicht möglich, da sich das Wissen der Zauberer über das alltägliche Leben der Muggel stark in Grenzen hält.
Doch das Ministerium hat nun, in Zusammenarbeit mit dem Muggelministerium, ein Projekt ins Leben gerufen, dass den Squibs einen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen soll.
Dabei verbringen die Squibs ein Jahr bei einer eingeweihten, nichtmagischen Familie (beispielsweise Muggeleltern, deren Kind auf eine Zaubererschule geht, oder eben solche muggelstämmigen Zauberer).
Sie besuchen entweder ein Jahr die Schule oder arbeiten in einem Muggelberuf auf Probe.
Ziel ist es, diese Squibs in die Muggelumgebung zu integrieren.
Doch es geht dem Ministerium dabei nicht in erster Linie darum, diese Menschen aus der magischen Welt auszuschließen, vielmehr sollen sie dazu beitragen, die Existenz der Zaubererwelt geheim zu halten. Etwa indem sie über neue technische Errungenschaften berichten, oder bei einem magischen Unglück Bescheid geben.
Somit würden sie einen Teil zum Bestehen der magischen Welt beitragen.
Der Zaubereiminister betont gegenüber dem Tagespropheten jedoch, dass es sich erst einmal um ein Pilot-Projekt handele. Man werde beobachten, ob und welcher Erfolg sich einstellt und dementsprechend das Projekt ausbauen oder eben einstellen.
Bisher seien jedoch größtenteils positive Ergebnisse erzielt worden. Auch die beteiligten Squibs, mit denen sich der Tagesprophet selbstredend in Verbindung gesetzt hat, bestätigen dies.
„Es ist eine großartige Erfahrung. Muggel sind wirklich einfallsreich, wenn es darum geht, ohne Magie auszukommen, das hätte ich nie erwartet!", erzählt ein Teilnehmer.
Alles in allem scheint es dem Ministerium also gelungen zu sein, etwas zur Integration von Squibs in die magische Gesellschaft beizutragen.

 

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