Weasley-Zwilling und Gilderoy Lockhart arbeiten an Geheimprojekt

veröffentlicht am 31.10.2008

geschrieben von Shandris(Gryffindor)

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Es ist entweder der Gipfel des Wahnsinns oder ein absolut genialer Schachzug, um die bereits erfolgreichen Geschäfte weiter anzuheizen. Wie uns heute zu Ohren gekommen ist, hat sich George Weasley, Zwillingsbruder des auf tragische Weise verstorbenen Fred Weasley und Inhaber von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze, mit dem nicht minder berühmten Zauberer und Berufscharmeur Gilderoy Lockhart zusammengeschlossen, um an einem streng geheimen Projekt zu arbeiten. Leider hüllten sich die Betroffen, die wir durch einen glücklichen Zufall in Florean Fortescues Eissalon in der Winkelgasse aufspüren konnten, zu diesem Thema in geheimnisvolles Schweigen. „Nur soviel …“, versprach uns George Weasley, „… wenn alles klappt, wird das ein absoluter Knaller.“ Und Lockhart persönlich fügte noch an: „Mein junger Kollege neigt mal wieder zur Untertreibung. Das ist natürlich typisch für Persönlichkeiten, die noch nicht so viel Erfahrung mit Berühmtheit und Rampenlicht haben wie ich, aber was man jetzt schon mit Fug und Recht behaupten kann, ist, dass wir durchaus in der Lage sind, die Zaubererwelt zu revolutionieren.“ Die magische Gemeinschaft dürfte sich so ihre Gedanken darüber machen, was dieses sonderbare Duo wohl ausgetüftelt hat, um eine solch spektakuläre wenngleich auch mystische Ankündigung zu rechtfertigen.

Weasleys Zauberhafte Zauberscherze, der über unsere Landesgrenzen hinaus berühmt-berüchtigte und führende Laden für magische- und nichtmagische, also aus Muggelhand stammende, Scherzartikel, scheint sein immenses und breit gefächertes Sortiment noch erweitern zu wollen. Doch auf unsere letzte verzweifelte Nachfrage, was wir denn so Großartiges für die Zaubererwelt erwarten dürfen, wurden wir kurzerhand mit einem nichtssagenden Vortrag von Gilderoy Lockhart über Marketing und Geschäftsstrategien abgewürgt. Dass die Wahl ausgerechnet auf den fünfmaligen Gewinner des Charmantestes-Lächeln-Wettbewerbs der Hexenwoche fallen würde, dürfte selbst die abgebrühtesten Zauberer und Hexen eiskalt erwischt haben. Was könnte Gilderoy Lockhart, der sich bis vor Kurzem noch von einem langwierigen Gedächtnisverlust aufgrund eines üblen Fluch-Unfalls im St. Mungo erholte, in petto haben, um die Aufmerksamkeit des geschäftstüchtigen Weasleys auf sich zu ziehen? Auch hier gelang es uns nicht, nähere Informationen zu erhaschen. George Weasley ließ lediglich verlauten, „dass der Mann durchaus Ideen hat, die es gilt näher zu beleuchten.“

Wollen wir hoffen, dass seine Einfälle tatsächlich brauchbar für die magische Gemeinschaft sind und nicht auf den hauptsächlichen Kundenstamm des Scherzartikelladens abzielen: den Hogwartsschülern. Der Tagesprophet wird in dieser Sache nicht locker lassen und zu gegebener Zeit weitere Details für seine Leser enthüllen.

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