Der etwas andere Baumbehang

veröffentlicht am 24.12.2008

geschrieben von Beverly(Gryffindor)
Bilder von Beverly(Gryffindor)

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Wer heute seinen Weihnachtsbaum mit bunten Kugeln, Strohsternen und Holzschmuck verziert, der ist out oder eben ein Muggel. Schon in den letzten Jahren ging der Trend in unserer Welt immer weiter weg vom klassischen und hin zum außergewöhnlichen Baumbehang. Auch dieses Jahr möchten wir Ihnen einige Neuheiten und die schönsten Ideen nicht vorenthalten. Einen Tannenbaum verwenden alle, die wir für diesen Artikel interviewten. Aber dies stellt auch schon die einzige Gemeinsamkeit dar.
Wer Geld hat, dem dürfte es nicht schwer fallen, seinen Baum mit allem Kostbaren zu behängen. Crewe Bott, Enkelin des berühmten Süßwarenherstellers und bekannte Societylady, verriet uns, was bei den Reichen in diesem Jahr in Mode ist.
„Dieses Jahr sind vor allem Einhorn- und Veelahaar sehr angesagt. Schwer zu bekommen, aber der Import lohnt sich, es sieht göttlich aus! Edelsteine sind natürlich auch immer total hipp, vor allem Rubine. Rot passt ja so gut zu grün! Und der allerneueste Renner aus Amerika sind Phönixfedern. Die kosten zwar zwanzig Galleonen pro Stück, aber ich verspreche Ihnen, der Baum wird total trendy aussehen!“
Wer nicht ganz soviel investieren möchte oder kann, sollte die Federn von Eulen und Greifen verwenden. Diese gibt es in vielen nur erdenklichen Größen und Farben zu deutlich erschwinglicheren Preisen.

Baumschmuck

Für Quidditchliebhaber gibt es goldenen Christbaumbehang in Schnatzform. Viktor Krumm, der einst als bester Sucher der Welt in die Geschichte einging, verziert alljährlich seinen Weihnachtsbaum mit Schnatzen, die er selbst im Spiel gefangen hat. Laut eigenen Aussagen habe er schon so viele, dass er einen dreißig Meter hohen Baum damit schmücken könnte.

Ebenfalls golden und sehr schön glitzernd sehen Tannenbäume aus, die mit diversen Gold- und Silbermünzen aus aller Welt geschmückt wurden.

Unter Sammlern der bekannten Schokofroschkarten entstand der Trend, Karten als Baumschmuck zu verwenden. Natürlich nimmt man nur die her, von denen man schon einige hat und die sich nicht mehr sehr gewinnbringend weitertauschen lassen. Doch die Vorstellung, dass einen die berühmtesten Hexen und Zauberer aller Zeiten vom eigenen Tannenbaum aus beim Feiern zusehen, ist eher eine skurrile. 

Neville Longbottom, Lehrer für Kräuterkunde an der Hogwartsschule, schmückt den Weihnachtsbaum alljährlich mit getrockneten Kräutern, Pilzen und weihnachtlichen Gewürzen wie Zimtstangen und Nelken. Für Naturfanatiker ist dies der ideale Schmuck, denn dieser kommt zu 100% aus der Natur. Doch Vorsicht: Diese Art der Baumverzierung sondert einen sehr starken Geruch ab. Menschen, die häufig unter Kopfschmerzen leiden, sollten hiervon eher Abstand halten.

Die schönste Idee, so finden die Redakteure des Tagespropheten, hatte in diesem Jahr Hermine Granger, die sich im Kampf gegen den Dunklen Lord einen Namen machte.
Aus der Spitze ihres Baumes entspringt durch einen gewitzten Zauber ein Goldregen, außerdem sprießen kleine goldene Vögel daraus hervor, die fröhlich zwitschernd ihre Runden um den Baum ziehen und sich nach einiger Zeit elegant in Luft auflösen.

Für welchen Baumschmuck man sich letzten Endes entscheidet, ist jedem selbst überlassen. Der eigene Geschmack und dass man sich am Weihnachtsabend wohlfühlt sind hierbei am wichtigsten!

Leserbriefe


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