Besuch auf der Ringcon in Bonn

veröffentlicht am 19.10.2008

geschrieben von Ginny123(Slytherin)

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Am 4. Oktober hatte ich die Gelegenheit, die Ringcon in Bonn zu besuchen. Um Punkt viertel nach acht erreichte ich das Hotel Maritim, wo diese Veranstaltung stattfand. Anja Stürzer, deren Bücher ich übrigens nur empfehlen kann, hielt um 9.00 Uhr einen Vortrag über Alchemische Symbolik in Harry Potter. Dort erfuhr man z. B. warum Fleur unbedingt den Spitznamen Schleim haben musste. Erst war der Saal außer mir leer, dann kamen fünf junge Damen hinein - in Zauberermantel und….Ravenclawschal, und so langsam füllte sich der Saal.
Endlich sah ich, weshalb ich eigentlich hierhergekommen war. Kostüme von einer Perfektion, wie ich sie bisher nur aus dem Fernsehen, dem Film, dem Radio (oh, irgendwas ist hier falsch), kannte. Mein Wunsch, wieder mal einen Kostümwettbewerb zu bestreiten, wurde jäh ausgebremst. Zuerst die HP-Coplayer. Ein einfacher Umhang mit Wappen und Krawatte und Schal reichte nicht. Man stellte einen bestimmten Typen dar (durch die Einheitlichkeit der Zauberergewandung schwierig). Ich erkannte sofort Draco Malfoy und Minerva McGonagall. Alles passte. Da konnte ich auch verschmerzen, dass Professor McGonagall öfter ohne Brille herumlief. Ich kann verstehn, dass Brillen für manche der unangenehmste Teil des Kostüms sind. Aber der Höhepunkt für HP Fans waren Fred und George Weasley — ein beliebtes Fotoobjekt waren die beiden. Sie waren perfekt, wie aus dem Film herausgeholt - die beiden Mädchen.
Wobei ich hier einen kurzen Einschub machen muss. Die Mädchen und Frauen stellten manchmal perfekter die männlichen Figuren dar, als die Männer. Die Gesichtsform und Ähnlichkeit erschien mir entscheidend. Dann begegnete ich Bellatrix Lestrange. Trotz der Gesichtsunähnlichkeit gefiel mir dieses Kostüm noch am besten, denn es brachte neben dem Bösen noch den Hauch von morbider Erotik hinein, den Helena Bonham-Carter sowohl als Bellatrix, als auch in dem Film Sweeney Todd verkörperte. Ihr Partner Lord Voldemort gefiel mir auch. Das Kostüm war vom Gesicht her nicht ganz gelungen,---aber wie soll das, außer im Film gut gelingen. Und eine unbekannte Hexe beeindruckte mich, sie hatte einen kleinen Hund als Einhorn zurechtgemacht und trug auf ihrem Arm eine lebendige Eule.
2 Leute aus der „Herr der Ringe“- Crew hätten toll bei HP hineingepaßt. Ein Ritter hatte eine solche Ähnlichkeit mit Peter Pettigrew, dass man ihn als Double hätte einsetzen können. Und von hinten sah eine Elbendame aus wie Hermine Granger im dritten Film. Sie drehte sich um, und jetzt war die Ähnlichkeit perfekt. Als Empfehlung: Wer jemals eine Con besuchen kann, sollte das tun. Bilder finden sich auf der Seite von HP-xperts.

 

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