Falschgeld im Umlauf

veröffentlicht am 19.10.2008

geschrieben von Starlight*(Slytherin)

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Hier die aktuellsten Nachrichten über seltsame Ereignisse, die sich gerade kürzlich in der Winkelgasse zugetragen haben.
Laut Meldungen verschiedener Ladenbesitzer, allen voran Mr. Ollivander von Ollivander - Gute Zauberstäbe seit 382 v. Chr., ist mit falschen Galleonen bezahlt worden. In einem exklusiven Interview mit Mr. Ollivander erklärte dieser: „Ich habe zuerst gar nicht darauf geachtet, bis ich zufällig gestern Abend einen genaueren Blick auf das geworfen hatte, was sich da in meiner Kasse befand.“
Tatsächlich fanden sich bei ihm seltsam aussehende Münzen, die zwar auf den ersten Blick genauso wie die originalen Galleonen aus der Bank Gringotts aussehen, auf den zweiten Blick jedoch eine leicht gewellte Oberfläche haben und an den Seitenrändern über einen inspezifischen Rand verfügen. Gezielte Nachforschungen bei anderen Ladenbesitzern ergaben heute Morgen ein ähnliches Ergebnis. Zwischen echten Galleonen waren in den Kassen auch falsche vertreten.
Madam Malkin, Ladeninhaberin von Madam Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten, war nach ihrer Entdeckung so umsichtig und nahm die „neuen“ Münzen erst einmal genauer unter die Lupe. „Ich war ja erst ziemlich verwundert, denn so was habe ich vorher wirklich noch nicht gesehen. Vor allem fiel mir dieser Rand an den Seiten auf, also hab ich einfach mal ein Messer genommen und die ganze Sache genauer untersucht.“
Was sie jedoch vorfand, war so unfassbar, dass sie ihren Fund sofort zu Gringotts, der Zaubererbank trug und dort um Vorsprache bei Griphook bat. Dieser war angesichts dieser Fälschungen nicht minder entsetzt und nahm die Sache selbst unter die Lupe. Und tatsächlich, bei jeder falschen Münze das gleiche Ergebnis!
Auch bei Gringotts sind gefälschte Galleonen ausgehändigt worden. Ein aufmerksamer Kunde, der eben Geld hatte wechseln lassen, wies einen Mitarbeiter der Bank darauf hin, dass der Prägerand der Galleonen teilweise nicht vorhanden war und ließ die Münzen prüfen. Schnell war klar, dass es sich um Falschgeld handelte. Nun ermittelt das Ministerium, um den Täter zu finden. In Ministeriumskreisen wird bereits vermutet, dass es sich um einen Kobold handelt, der das Geld in Umlauf gebracht hat. Aus welchen Gründen er dies getan haben könnte, ist noch unklar. Bestechung oder Erpressung können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Mit Hilfe eines Messers oder eines anderen spitzen Gegenstandes lassen sich die Ränder an den Seiten der Münzen abtrennen. Was darunter zum Vorschein kommt, ist nicht etwa Gold, nein, ganz im Gegenteil. Es ist Karamell, welches die Kinder der Muggel gerne als Süßigkeit naschen! Das Ganze ist so unfassbar, dass wir unsere Leser unbedingt darauf aufmerksam machen müssen:
BITTE KONTROLLIEREN SIE IHRE GALLEONEN!!
Auch bei Ihnen könnte derzeit schon Falschgeld im Umlauf sein, ohne, dass Sie es überhaupt wissen! Geklärt ist allerdings noch nicht die Frage, wie es zu diesem Falschgeld überhaupt kommen konnte. Wir werden weiter ermitteln und unsere verehrten Leser natürlich auf dem Laufenden halten.

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