Großfamilie mit 7 Animagi-Kindern

veröffentlicht am 19.07.2007

geschrieben von
Bilder von Barbara(Gryffindor)

Archiv >> Ausgabe Nummer 37 >> Reportagen >>

FAMILIE MIT SIEBEN ANIMAGI-KINDERN

HOLLAND – Alle sieben Kinder der Familie Carell sind Animagi – vom fünf- bis zum achtundzwanzigjährigen Kind. Der Tagesprophet hat sich für Sie umgeschaut. Schon wenn man das geräumige Haus in der Nähe des Meeres betritt, laufen einem sofort ein halbes Dutzend Tiere vor die Füße. Dabei kann man oft nicht auf den ersten Blick unterscheiden, ob es sich um ein Haustier oder um eines der Kinder – in verwandelter Form - handelt. Denn jedes der sieben Kinder ist ein Animagus, hat also die Fähigkeit sich willentlich in ein Tier zu verwandeln.
Selbst die Kleinste der Carells, die fünfjährige Lisia, kann sich schon perfekt verwandeln und zwar ausgerechnet in das größte Tier der Familie: ein Pferd.
„Pferde sind meine allerallerliebsten Tiere,“ sagte sie, „und ich hab so oft gesehen wie meine Geschwister sich verwandeln und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich es auch kann.“ Das ist besonders bemerkenswert, denn Lisia ist gerade mal zu einfachsten Zaubereien fähig.
Die älteste Tochter der Familie ist 28 und war mit 15 Jahren in der Lage, sich in eine Eule zu verwandeln.
„Naja, wir hatten damals nur so eine alte Schleiereule, die kaum in der Lage war Post zuzustellen. Das hat mich in den Ferien total genervt und dann habe ich beschlossen, die Briefe an meine Freunde selber zu ihnen zu bringen“ erzählte uns Alysia. „Leider muss ich das heute immer noch“, fügte sie etwas bedauernd hinzu.
Dem 25 Jahre alte Kruge ist es möglich, sich in eine Taube zu verwandeln.

„Ach, das ist eigentlich ganz schön als Taube, nur die Parasiten in den Federn sind übel und wenn ich mit Alysia Streit habe, muss ich mich etwas vorsehen, wenn ich mich verwandelt habe…“
Auch vor dem 21-jährigen Marton muss er sich bisweilen hüten, denn dieser kann sich in eine Katze verwandeln.
Das wohl bemerkenswerteste Tier bietet der 17-jährige Keyman, der sich, man glaubt es kaum, in ein Huhn verwandelt. Das Besondere daran ist, dass der Animagus dabei von einem männlichem zu einm weiblichen Lebewesen wechselt.
„Ja, meine Güte“, grummelte er, von dem Thema offenbar genervt, „das ist natürlich ungewöhnlich, aber was habt ihr immer gegen Hühner?“

Die elfjährige Sonia kann sich in einen Hund verwandeln und jagt gelegentlich Marton (zur Erinnerung: Er ist die Katze).
Ovol, sieben Jahre alt und seit einigen Monaten ein Animagus, sollte sich lieber vor Alysia und Marton hüten, denn bekanntlich stehen Mäuse auf dem Speiseplan von Eulen und Katzen.
Zusätzlich zu den „tierischen“ Kindern gibt es im Haus auch noch eine Reihe von Haustieren: fünf Kaninchen, zwei Katzen, ein Dackel, sieben Kanarienvögel und Wellensittiche und zwei Minischweine.
Wer hier wohnt braucht starke Nerven und das haben Syria und Holter Carell, die Eltern und Hausherren.
Der Tagesprophet hat mit ihnen gesprochen:

TP: Sagen Sie, ist das nicht ein furchtbares Durcheinander hier im Haus?

H. Carell: Nun ja, es ist schon recht schwer den Überblick zu behalten, vor allem wenn unsere Kinder sich gerade verwandelt haben und die Haustiere im Haus sind. Und manchmal verwechselt man sie auch, aber irgendwie gewöhnt man sich an das Durcheinander. Es hat jeder seine Aufgaben, damit wenigstens das Haus in Ordnung bleibt.

TP: Offenbar sind sie sehr begeisterte Tierliebhaber, oder wie sonst können sie diesen, sagen wir mal „Mini-Zoo“ hier im Haus aushalten?

H. Carell: Ja, Tierliebhaber kann man so sagen. Vermutlich haben unsere Kinder daher dieses Talent zum Animagus, da sie ja mit Tieren aufgewachsen sind.

TP: Sie selbst sind keine Animagi?

S. Carell: Nein. Vielleicht ist das auch besser so, irgendjemand muss sich ja ab und zu einen Überblick verschaffen. lacht

TP: Aber das eine fünfjährige zur Animaga wird ist schon bemerkenswert, oder?

S. Carell: Ja, das ist es. Wir sind sehr stolz auf Lisia und auf alle unsere Kinder. Und es bringt ja eine Menge Vorteile.

TP: Vorteile?

S. Carell: Oh ja! Alysia stellt meistens die Post zu, Sonia geht mit dem Hund raus und von Keyman bekommen wir ab und zu ein Ei, zumindest wenn Marton und Sonia sich nicht drum streiten. Manchmal müssen wir aber recht hart durchgreifen, damit sie sich nicht gegenseitig verletzten. Sie wissen zwar eigentlich immer was sie tun, aber wenn es Streit gibt oder sie nicht nachdenken, dann kann es schon mal zu Unfällen kommen. Ist aber noch nie was schlimmes passiert.

TP: Warum wohnen Ihre älteren Kinder eigentlich noch bei Ihnen im Haus?

H. Carell: Ach, wir sind einfach eine glückliche Großfamilie. Tagsüber arbeiten sie ja meistens beziehungsweise sind Sonia und Keyman die meiste Zeit des Jahres in Hogwarts. Aber am liebsten sind wir alle hier zusammen.

TP: Wir danken Ihnen für das Interview und den Einblick in ihren Alltag.

Kennen auch Sie eine solch bemerkenswerte Zaubererfamilie? Dann schreiben Sie an den Tagespropheten, denn verborgende Talente sollten nicht unentdeckt bleiben.

Leserbriefe


Tagesprophet © Version 2.0 2009 by Vivianne