Quidditchmuseum eröffnet

veröffentlicht am 28.05.2007

geschrieben von Lily Black(Hufflepuff)
Bilder von sonnenschein9(Gryffindor)

Archiv >> Ausgabe Nummer 32 >> Neues aus der Zauberwelt >>

In der Winkelgasse wurde gestern Nachmittag das erste Quidditchmuseum Europas eröffnet. Viele begeisterte Quidditch- und Nicht-Quidditchspieler nahmen die Gelegenheit wahr, viele interessante Informationen über den berühmten Zauberersport zu erfahren. Das Museum stellt unter anderem den ersten noch erhaltenen Schnatz der Welt und einen Klatscher von 1034 n.Chr. aus.
Um neun Uhr hieß es gestern „Vorhang auf für die Zeit“. Unter diesem Motto hatten die Eigentümer schon seit einigen Wochen für das Museum geworben und es nun eröffnet. Das ausgefallene Motto kann man nur verstehen, wenn man Informationen einholt oder am besten gleich selbst das Museum besucht. Eigentlich hatte ja statt „Zeit“ „Vergangenheit“ stehen sollen. Aber da nun auch noch Ideen für die Verbesserung des Besensports in der Zukunft in die riesigen Hallen des Museums aufgenommen wurden, war das Motto unpassend geworden. Und der einzige Begriff, der Zukunft und Vergangenheit einschließt, ist eben Zeit.

Und tatsächlich: Wer in das Museum hineingeht, tritt eine Rundreise durch die Zeit an, von den Anfängen des heutigen Quidditch bis zur fernen Zukunft, wenn der Besensport hoffentlich vollkommen sicher und noch mehr überholt ist.
Die Vergangenheit wird veranschaulicht durch eine Nachbildung des Spielfeldes von Qeerditch Marsh, dem Vorgänger unseres Quidditchs, altertümlichen Spielbällen und einer Flugsimulation, in der man erlebt, wie es ist, auf einem Besen aus früheren Zeiten zu fliegen. Für diejenigen, denen danach schlecht ist oder Gleichgewichtsschwankungen haben, steht eine Bar mit aufbauenden Tränken bereit.
Im nächsten Raum kommt die Gegenwart.
Das ist natürlich die Sensation für diejenigen, die nichts mit Geschichte anfangen können. Besonders junge Leute zieht es meistens schnell in diese Richtung. An bestimmten Tagen kommen Nationalspieler in das Museum um Autogramme zu geben. Bei dieser Gelegenheit ist es den Besuchern auch möglich, die Besen ihrer Idole auszuprobieren (dafür wurde extra eine große Halle hergerichtet) und sie mit Fragen zu löchern.
Außerdem werden alle Tricks, die je beim Quidditch benutzt wurden, vorgestellt. Einige von ihnen kann man in sogenannten Trickboxen ausprobieren. Riesige Schautafeln mit beweglichen Bildern und bunten Texten und die überall herumfliegenden Schnatze machen dieses Zimmer perfekt. Auch die eingebauten Zauber, zum Beispiel dass der Text, den man gerne lesen möchte, sofort erscheint, oder dass Wegweiser in Form von Quidditchbällen einem den Weg in die gesuchte Abteilung weisen, tragen dazu bei, dass man sich in diesen Räumen wirklich wohl fühlt.
Aber das ist noch nicht alles: In den drei nächsten Räumen sind sämtliche Wünsche, Träume, Vorstellungen und Pläne der Quidditchtechniker ausgestellt. Im Abstand von wenigen Wochen kommen immer neue Stücke dazu. Diese Abteilung ist wohl die beliebteste und deshalb auch die belebteste.
Man kann Verbesserungsvorschläge und eigene Ideen anbringen und diese gleich ausprobieren. Ein ehemaliger Quidditchtechniker hilft bei Versuchen und kann einem viel über den wohl berühmtesten Sport der Welt erzählen. Die vielen anderen Attraktionen, Pläne und Ausstellungen in diesem Museum wechseln ständig, man kann im Abstand von ein paar Wochen dort hineingehen und wird vollkommen verschiedene Sachen finden. Ein Besuch lohnt sich wirklich. Denn nur so können sie die volle Vielfalt der Tricks und Geheimnisse erleben.
Schauen sie vorbei!

Winkelgasse 98

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag : 8.30 – 19.00 Uhr
Samstags : 10.30 – 18.00 Uhr
Sonntags : 9.30 – 19.00 Uhr

Nationalspielerbesuche:
Jeden ersten und dritten Montag im Monat
Jeden Sonntag (vorerst)

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