Troll im Ministerium

veröffentlicht am 10.05.2007

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Am Samstag wurde gegen neun Uhr ein in einem Korb versteckter Babytroll ins Zauberministerium eingeschmuggelt. Durch einen Schnellwachstrank wurde der Troll innerhalb von fünf Minuten zu einem ausgewachsenen Schwarz-Berg-Troll (eine besonders riesige und pechschwarze Trollart). Dieser verbreitete im Ministerium Chaos, Angst und Schrecken. Während die Beamten abgelenkt waren, suchte der, der den Troll hergebracht hatte, in aller Ruhe nach wichtigen Unterlagen, die dazu beitragen könnten, Du-weißt-schon-wen zu stürzen. Mehr als die Hälfte der Papiere hat der Täter (nicht der Troll) gefunden und mitgehen lassen.

Nach genau einer Stunde ließ die Wirkung des Schnell-Wachs-Tranks nach, und der Troll verwandelte sich wieder in das Trollbaby.
Bis jetzt weiß niemand, wo sich der Täter befindet. Es wird weiterhin nach ihm gefahndet. Man geht davon aus, dass es ein Todesser ist. Der Troll wurde inzwischen unschädlich gemacht.
„Ich kann mir das nicht erklären“, sagte der Zauberminister in einem Interview. „Wir haben alle möglichen Sicherungen. Einen versteckten Troll in einem Korb hätten wir sofort bemerkt!“
„Auf einmal wurde die Tür eingeschlagen“, erzählte ein Beamter des Zauberministeriums, Arthur Weasley.

„Ich war allein im Zimmer. Und auf einmal kam da dieser Troll rein und hat seine Keule geschwungen. Mir ist fast das Herz stehen geblieben. Nur knapp konnte ich einem Keulenschlag ausweichen. Ich hatte furchtbare Angst. Ich weiß auch nicht wie, aber irgendwie gelang es mir, aus der Tür zu schlüpfen.“
Eine Angestellte des Ministeriums hatte den Täter gesehen:
„Ich erblickte ihn, als er im Arbeitszimmer in den Papieren wühlte. Aber dann kam der Toll brüllend auf mich zu und ich rannte weg. Sein Gesicht konnte ich nicht sehen, aber er hatte schwarze, kurze Haare, trug einen blutroten Umhang und schwarze Handschuhe, er war ungefähr 1, 82 m groß und sehr dünn“, beschrieb Sandy Weyns den Mann.

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