[Plot] Die Rückkehr der Todesser

  • Der Klitterer

    Herausgeber: Xenophilius Lovegood

    Ausgabe 3685
    vom 01.10.2003


    Die Rückkehr der Todesser - sind wir alle in Gefahr?


    Sensation in der britischen Zauberwelt! Wie dem Klitterer am gestrigen Abend aus höchst zuverlässigen Quellen mitgeteilt wurde, gab es im Zauberergefängnis Askaban einen Massenausbruch, der schwerwiegende Folgen mit sich bringt! Wer ausgebrochen ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch unbekannt - doch wer in Askaban sitzt, hat in der Regel mächtig Dreck am Zauberstab!


    Bereits vor 6 Jahren, im Jahr 1996, konnten aufgrund einer Sicherheitslücke unzählige Todesser aus dem Zauberergefängnis ausbrechen, so auch die damalige rechte Hand von Du-weißt-schon-wem, Bellatrix Lestrange. Hat sich dieses Szenario nun etwa wiederholt? Xenophilius Lovegood, Herausgeber des Klitterer und enger Vertrauer von dem Auserwählten Harry Potter, sagte dazu: "Natürlich wird das Zaubereiministerium den Ausbruch leugnen - darin sind sie wirklich gut. Aber wir wissen aus zuverlässigen Quellen, dass der Ausbruch stattgefunden hat! Bereiten Sie sich gut vor, liebe Hexen und Zauberer von London. Verriegeln Sie Türen und Fenster, verbessern Sie Ihre Schutz- und Abwehrzauber und seien Sie höchst aufmerksam, sobald Sie das Haus verlassen. Indem Sie regelmäßig den Klitterer lesen, werden Sie alle wichtigen Informationen zu diesen höchst beunruhigenden Ereignissen erhalten!"


    Von Seiten des Ministeriums gab es zu dieser Misere kein Statement. Der Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt, der nach der verheerenden Schlacht um Hogwarts ins Amt eingesetzt worden war und seitdem als äußert beliebter und fähiger Zaubereiminister gilt, betonte noch vor wenigen Wochen in einem Interview gegenüber unserem Konkurrenten dem Tagespropheten, dass Askaban ein sicherer Ort für Verurteilte sei. Es gäbe keinerlei Grund zur Sorge vor einem weiteren Ausbruch.


    War das alles nur Gerede? Waren es verzweifelte Versuche, die Fassade aufrecht zu erhalten und zu vertuschen, dass Askaban erneut von Sicherheitslücken geplagt wird?


    Wir versprechen unseren Leser*innen, dass der Klitterer dranbleiben und Sie sofort informieren wird, wenn es Neuigkeiten gibt! Bis dahin möchten wir Sie weiterhin über die Vorteile des Schrumpfhörnigen Schnarchkacklers im Kampf gegen dunkle Mächte informieren. Ein jeder von uns braucht einen Schrumpfhörnigen Schnarchkackler - und schon sind wir alle sicher! Bleiben Sie deshalb dran und lesen auf Seite 4 dieser Ausgabe weiter!

    There is no such thing as bad ideas.

    Just poorly executed awesome ideas.

    Damon Salvatore


    Blaise Zabini - Studium Heilkunde

    Emma Dobbs - 7 / G

  • Anschlag in der Winkelgasse


    "Habt ihr den Artikel im Klitterer gelesen?"

    "Typisch Lovegood, alles nur Schwachsinn!"

    "Massenausbruch - schon wieder!"

    "Macht euch mal nicht in die Hose."

    "Woher willst du denn wissen, ob das stimmt?"

    "Und wenn? Du-weißt-schon-wer ist doch besiegt. Es ist vorbei."

    "Ich dachte immer, Askaban wäre so sicher.."

    "Ja, klar. Ich sag nur Sirius Black."


    In den Gängen, Klassenzimmern und Aufenthaltsräumen von Hogwarts herrscht seit einigen Tagen ein großes Geflüster. Der Artikel im verpöhnten Magazin "Der Klitterer" hat die Gerüchteküche des Schlosses zum Brodeln gebracht. Während du selbst nicht ganz sicher bist, ob du überhaupt irgendetwas davon glauben sollst, was in diesem zweifelhaften Käseblatt steht, steht einigen deiner Mitschüler der blanke Horror ins Gesicht geschrieben, wenn der angebliche Massenausbruch in Askaban mal wieder das Top-Gesprächsthema im Gemeinschaftsraum ist.


    Natürlich hast auch du schon nachts wach gelegen und darüber nachgegrübelt, was es wohl für Konsequenzen hätte, wenn einige der gefährlichsten Zauberer und Hexen des Landes, ihrer Zeichen treue Anhänger von Du-weißt-schon-wem, wieder auf freiem Fuß wären. Allerdings haben deine Eltern dir bereits ein paar Tage nach dem Artikel im Klitterer in einem beruhigenden Brief geschrieben, dass du dir keine Sorgen machen sollst, solange das Ministerium und der Tagesprophet diese Gerüchte nicht bestätigen. Deswegen hast du dich bisher aus allen Diskussionen erfolgreich rausgehalten und versuchst das Thema zu umgehen. Du warst immerhin noch nie ein Freund von Klatsch und Tratsch.


    Was dir viel größere Sorgen bereitet, sind ebenfalls einige deiner Mitschüler. Allerdings jene, die die Nachricht über den Massenausbruch überhaupt nicht in Angst und Schrecken versetzt hat. Ganz im Gegenteil: es scheint sogar Schüler zu geben, die sich darüber lustig machen, eine Rückkehr der Todesser prophezeihen und dabei sogar mehr als selbstgefällig dreinschauen. Du beobachtest, dass das bei einigen Mitschülern zu noch mehr Angst und einem mulmigen Gefühl führt. Es gibt also definitiv zwei Lager in der Schülerschaft. Du selbst warst auf jedenfall längst überzeugt, dass alle Anhänger von Du-weißt-schon-wem sicher hinter Schloss und Riegel sitzen. Wenn du manche Aussagen der Anderen auf dem Flur aufschnappst, bist du dir da gar nicht mehr so sicher, auch wenn die Vorstellung, dass es immer noch Kinder mit Todesser-Background auf Hogwarts gibt, in deinen Augen irgendwie absurd ist. Seitdem du das mitbekommen hast, macht du aber zumindest vorsorglich einen großen Bogen um alle Slytherins. Man weiß ja nie..


    Gedankenverloren sitzt du nun am Tisch in der Großen Halle und stocherst in deinem Mittagessen. Ein Schrei lässt dich hochfahren und mit großen Augen schaust du dein Gegenüber an, dass dir den Tagespropheten so dicht vor die Nase hält, dass du im ersten Moment die Buchstaben kaum sortieren kannst.


    ANSCHLAG IN DER WINKELGASSE

    Todessersichtung bestätigt. Das Ministerium ermittelt.

    Massenausbruch aus Askaban fordert ein Menschenleben.

    Explosionsfluch in Gringrotts. 7 Besen aus 'Qualität für Quidditch' entwendet.

    Durchgang zur Nokturngasse bleibt gesperrt. Keine Spur der Täter.


    Das sind nur die ersten Schlagzeilen die dir in die Augen stechen. Weitere kannst du nicht lesen, denn mit einem Mal wird es still in der Großen Halle und auch du drehst automatisch deinen Kopf zum Lehrerpult, wo Professor McGonnagal sich erhoben hat und mit zitternden Händen ihre eigene Ausgabe des Propheten auf den Tisch sinken lässt. "Alle Schüler finden sich sofort in Ihren Gemeinschaftsräumen ein!", befiehlt die Rektorin einige Sekunden später und neben dir erhebt sich ein schockierter Vertrauensschüler, um sich um die Erstklässler zu kümmern.


    Bei Merlins Bart!


    _____________________________________________


    Hinweis der Spielleitung an alle Spieler: Ihr dürft diesen Plot gerne bereits in euer Spiel integrieren! Es wartet zudem noch eine kleine Überraschung auf euch. Also lasst eure Charaktere ruhig rätseln, diskutieren und/oder bangen, was es mit dem Ausbruch der Todesser auf sich hat. :)

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    Einmal editiert, zuletzt von Loufoque ()

  • Du bist gerade fertig mit dem Frühstück in der Großen Halle und machst dich auf den Weg in die Eingangshalle, um von dort aus in dein wohlverdientes Wochenende zu starten, als du eine kleine Menschentraube um das Schwarze Brett von Hogwarts entdeckst. Verwundert trittst du näher und versuchst etwas zu erkennen, doch bis du tatsächlich einen Blick auf den Zettel erhaschen kannst, dauert es eine Weile - zu groß in der Andrang und die Begeisterung, die von den anderen Schüler*innen / Student*innen ausgeht:



    * * *


    Auf den Spuren magischer Tierwesen

    Mehrtägige Exkursion mit Hagrid, dem Wildhüter von Hogwarts



    Verehrte Schülerinnen und Schüler,

    liebe Studierenden von Hogwarts,


    wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unser Wildhüter Hagrid sich dazu bereit erklärt hat, eine exklusive, mehrtägige Exkursion auf den Spuren magischer Tierwesen mit Ihnen durchzuführen.


    Eine ganze Woche lang, vom 25. Oktober bis hin zum 31. Oktober, werden Sie in Zelten in einem kleinen, magischen Camp untergebracht werden, um so nah wie möglich an den Tierwesen dran zu sein und viel Neues zu lernen.

    Das Camp wird im Randgebiet des Verbotenen Waldes aufgebaut sein - der Bereich wurde umfänglich von der Schulleitung geprüft und mit Schutzzaubern belegt!


    Begleitet wird Hagrid von Professor Sprout, die Ihnen zudem allerlei Informationen zu Kräutern und Pflanzen im Verbotenen Wald geben kann.


    Das exakte Programm teilen wir Ihnen zum Start der Exkursion mit!


    Wir wünschen Ihnen bereits jetzt viel Spaß und einige lehrreiche Tage!

    Ihre Schulleitung

    Professor Minerva McGonagall


    * * *



    Zur Exkursion dürfen sich alle Schüler*innen und Student*innen anmelden, die Interesse an der magischen Tierwesen- und Pflanzenwelt haben. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich bitte bis Freitag, den 22. Oktober um 23:59 Uhr hier im Thema an! Die Zelteinteilung wird im Anschluss von der Spielleitung durchgeführt. Das Programm der Exkursions-Woche werden wir außerdem mit dem Start des Plots veröffentlichen.


    Wir wünschen euch schon jetzt viel Spaß bei diesem Plot.


    Viele Grüße,

    eure PS-Spielleitung

  • Aushang am Schwarzen Brett


    Verehrte Schülerinnen und Schüler,

    liebe Studierende von Hogwarts,


    in der letzten Woche sind zahlreiche Anmeldungen für die Exkursions-Woche im Verbotenen Wald mit Rubeus Hagrid, dem Wildhüter von Hogwarts, eingegangen. Im Folgenden möchten wir Ihnen gerne die Zelteinteilung im Camp sowie das Exkursions-Programm vorstellen.


    Folgende Zelteinteilung hat die Schulleitung beschlossen:


    Zelt I

    Alec Bole Cookiebear

    Emma Vane Paige

    Lynn Capper lilyluna

    Leon Perrier Mali

    Emma Dobbs Loufoque


    Zelt II

    Philipp Urquart Violet_

    Euan Abercrombie Athene

    Antonio David lilyluna

    Louana Perrier July

    Alice Tolipan Belle Weasley


    Zelt III

    Charles de Luca Schokofrosch

    Joshua O'Hare July

    Elisa v. Trebenbrock Danica Talos

    Emily Green Lily Weasley

    Leo Dashwood Hanni Granger


    Zelt IV

    Livia Spencer Mali

    Shirley van Veyden *Ava*

    Elena de la Fuente Violet_

    Harper Williams July

    Winter Varney Willow Faith


    Zelt V

    Marie Sommerfeld Thesi Weasley

    Luise Sparrow Loona

    Zoe Smith Josie

    Ariana Sky Nox Scamander

    Emily Jasmin Way Hanni Granger


    Für die gesamte Zeit der Exkursion ist an den Tagen Montag bis Freitag in den Stunden des Vormittags ein Vorbereitungskurs vorgeschrieben. Professor Hagrid und Professor Sprout werden hierzu allen Exkursionsteilnehmern in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr die Tier- und Pflanzenwelt des Verbotenen Waldes näherbringen. Für die Nachmittage und Abendstunden sowie das darauffolgende Wochenende sind folgende Unternehmungen für die gesamte Gruppe geplant:


    Montag, 25.10.

    Die Exkursionsteilnehmer finden sich um 12:00 Uhr mittags gemeinsam in der Großen Halle ein, von wo aus Professor Hagrid sie zum Zeltplatz geleiten wird. Die Teilnehmer beziehen ihre Zelte und machen sich mit der näheren Umgebung bekannt. Im Anschluss wird am Lagerfeuer gemeinsam gegessen und die Exkursionsteilnehmer lassen den Abend mit einem gemeinsamen Kennenlernen ausklingen.


    Dienstag 26.10.

    13:00 - 18:30 Uhr

    Auf den Spuren der Einhörner - ein Ausflug mit Professor Hagrid


    Mittwoch 27.10.

    12:00 - 14:00 Uhr

    Sammeln von Zaubertrankzutaten

    15:00 - 18:00 Uhr

    Gemeinsames Brauen des Euphorie-Elixiers am Lagerfeuer


    Donnerstag 28.10.

    13.00 - 18:30 Uhr

    Besichtigung der Hippogreif-Herde inkl. Hippogreif-Reiten für ausgewählte Schüler/Studenten


    Freitag 29.10.

    13:00 - 18:00 Uhr

    Flug-Spiel - Fang den Wichtel!

    20:00 Uhr

    Nacht-Exkursion mit Hagrid:
    Pflücken von Plagentinien im Mondschein für Professor Slughorn


    Samstag 30.10.

    10:00 - 17:00 Uhr

    Wanderung mit Hagrid:

    "Spurenlesen leicht gemacht. Mit diesen Tricks findest du jedes Tierwesen!"

    19:00 Uhr

    Beginn der Halloween-Party auf dem Zeltplatz


    Sonntag 31.10.

    Fortführung der Halloweenparty auf dem Zeltplatz


    Montag 01.11.

    9:00 Uhr

    Abbau der Zelte und Rückkehr zum Schloss

    18:00 Uhr

    Halloween-Festessen in der Großen Halle


    (Eventuelle Änderungen sind der Exkursionsleitung vorbehalten!)


    Bitte finden Sie sich alle pünktlich am Montag zur genannten Uhrzeit in der Großen Halle ein, damit das Exkursions-Programm wie geplant beginnen kann. Bei aufkommenden Fragen können sich jederzeit an ein Mitglied der Exkursionsleitung wenden.


    Hochachtungsvoll,

    Professor McGonagall

    (Schulleiterin)

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  • Dienstag 26.10.

    13:00 - 18:30 Uhr

    Auf den Spuren der Einhörner - ein Ausflug mit Professor Hagrid

    Nach einigen sehr lehrreichen Stunden am Vormittag, in denen Professor Hagrid den Schüler*innen und Student*innen alles Wissenwerte über Einhörner beigebracht hatte, war die Vorfreude auf die bevorstehende Exkursion groß. Pünktlich um 13:00 Uhr machte sich Hagrid mit der Gruppe neugieriger Hexen und Zauberer auf den Weg durch den Verbotenen Wald, stets bemüht, feste Wege zu nutzen, um keine tierischen Bewohner des Waldes zu verschrecken.


    "Passt bloß auf die Wurzeln vom Zitternden Ginsterbusch auf! Nich', dass euch die Äste noch k.o. schlagen", sagte Hagrid mit tiefer Stimme und deutete mit seiner riesen Pranke auf besagten Busch, der sich in sicherer Entfernung befand. "Sind ganz schön flinke Dinger, diese Äste."


    Die Gruppe war noch nicht weit gekommen, als Hagrid abrupt innehielt und erneut ein Ziel einige Meter vor sich fixierte, das definitiv nicht nach Einhörnern aussah. "Schaut her, Bowtruckle. Sie bewachen die Bäume, aus denen dann Zauberstäbe gemacht werden. Komisch, hätte nicht gedacht, dass der Baum da drüben so besonders is - aber was weiß ich schon von Bäumen!", gluckste Hagrid. Er gab den Schüler*innen und Student*innen einige Minuten Zeit, die Schar an Bowtruckle, die aufgeregt um einen Baumstamm herumwuselten und immer wieder angespannt zu der Gruppe hinüberguckten, zu beobachten. Dann jedoch klatschte er auffordernd in die Hände. "Weiter geht's!"


    Es dauerte eine ganze Weile, bis die Gruppe am späten Nachmittag auf drei Einhörner traf, die friedlich am Rande einer Wiese grasten. Hagrid hatte sie unzählige Kilometer durch den Wald gejagt, doch der Anblick, der sich ihnen nun bot, war den Schweiß wert gewesen. Das kleinste der Einhörner hatte noch nicht ganz die silberne, für Einhörner so typische Fellfarbe erreicht, sondern glänzte noch in schillerndem Gold. Die beiden älteren Einhörner hatten aufmerksam die Ohren aufgestellt - es schien, als hätten sie die Gruppe Hexen und Zauberer bemerkt und wägten nun ab, ob Gefahr drohte. Aus sicherer Entfernung hatten die Schüler*innen und Student*innen das wunderschöne Spektakel beobachtet und sich - auf Hagrids Anweisung hin - Notizen gemacht. Niemand wollte sich von dem Anblick losreißen, so anmutig und magisch war die Erscheinung dieser Kreaturen. Erst, als die letzten Sonnenstrahlen hinter den Wipfeln der Bäume verschwanden, trat die Gruppe den Heimweg an - und sprach dabei ununterbrochen über das eben Gesehene.

  • Mittwoch 27.10.

    12:00 - 14:00 Uhr

    Sammeln von Zaubertrankzutaten

    15:00 - 18:00 Uhr

    Gemeinsames Brauen des Euphorie-Elixiers am Lagerfeuer

    Auch in Anbetracht der Vorbereitungen für die Halloween-Party hatten sich die Lehrer gemeinsam einen besonderen Programmpunkt für den zweiten Exkursionstag überlegt. Es sollte das Euphorie-Elixier gebraut werden, welches dafür bekannt ist, dass es den Trinkenden in eine äußerst entzückte und überschwängliche Stimmung versetzt - also genau das Richtige für eine ausgelassene Feier!


    Professor Sprout erklärte allen Exkursionsteilnehmern am Vormittag genau, welche Zaubertrankzutaten im Wald gesammelt werden mussten: Pfefferminz-Zweige, Schlafbohnen und Wermut. Die Schrumpelfeigen hatte sie hingegen bereits mitgebracht und erklärte: "Diese besondere Frucht wächst selbstverständlich nicht in den Wäldern Schottlands. Die Pflanze ist in Äthiopien beheimatet." Während alle Exkursionsteilnehmer fleißig die Mengenangaben und Mischverhältnisse auf ein Blatt Pergament kritzelten, um für das spätere Zaubertrankbrauen gewappnet zu sein, stapfte Hagrid auf die Lichtung. "Bereit für 'ne zweite Runde?", fragte er und deutete in Richtung des dichten Blattwerkes. Die Begeisterung bei den Schülern und Studenten hätte nicht größer sein können.


    Der kleine Ausflug in den Wald dauerte ungefähr zwei Stunden und alle Teilnehmer wurden fündig, was ihre Zutaten betraf. Hagrid hatte es sogar fertiggebracht, einem Stachelschwein mehrere seiner Stacheln zu klauen, da auch diese im Rezept standen, welches Professor Sprout ihnen diktiert hatte. "Es ist sehr wichtig, dass ihr immer eure Drachenhauthandschuhe tragt, wenn ihr euch den Stachelschweinen nähert, sonst .. ah .. ja genau, so sieht das dann aus!", rief Hagrid und eilte zu Leon Perrier Mali , dem ehemaligen Beauxbatonsschüler, der kalkweiß auf seine Hand starrte, die nun ein großer Stachelschwein-Stachel zierte.


    Nachdem die gesamte Gruppe das Camp wieder erreicht hatte, begrüßte Professor Slughorn sie bereits an einem riesigen Kessel, der über dem Lagerfeuer hing. Während Hagrid Perriers Hand verarztete, zeigte Slughorn ihnen die genaue Herstellung des Euphorie-Elixiers und gab dabei immer mal wieder wertvolle Tipps. Nach einiger Zeit war der Kessel von einer aromatischen, sonnengelben Flüssigkeit erfüllt, die den Exkursionsteilnehmern jetzt schon richtig Lust auf die Party am Wochenende machte. Und damit sich sein Einsatz gelohnt hatte, bekam Leon Perrier einen Probierlöffel und vergaß augenblicklich seine schmerzende Hand.

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  • Donnerstag 28.10.

    13.00 - 18:30 Uhr

    Besichtigung der Hippogreif-Herde inkl. Hippogreif-Reiten für ausgewählte Schüler/Studenten

    Der Donnerstag sollte für einige Schüler und Studenten der schönste Tag der gesamten Exkursion werden - das Hippogreifen-Reiten stand vor der Tür. Während einige der älteren Schüler sich noch gut an eine frühere Schulstunde bei Hagrid erinnern konnten und dementsprechend cool blieben, waren vorallem die Jüngeren ganz aus dem Häuschen.


    Nach dem Mittagessen startete die Truppe abermals einen Spaziergang ins Waldesinnere. Diesmal mussten sie Merlin sei Dank nicht allzu lange laufen, bis endlich das Hippogreifen-Gehege in Sicht kam, in dessen Mitte fünf wunderschöne Tiere standen und im Gras scharten. Zunächst ließ Hagrid alle Teilnehmer am Zaun warten und zeigte ihnen dann, wie man sich richtig vor einem Hippogreifen benahm und schließlich verbeugte. Die Theorie hierzu hatten sie bereits am Vormittag gelernt - in Anbetracht der großen, funkelnden und auch offensichtlich scharfen Schnäbel der Hippogreifen waren die Zuschauer allerdings froh, dass Hagrid ihnen zuerst eine kleine Vorführung gab.


    Nach und nach durften die Exkursionsteilnehmer schließlich die Wiese betreten und sich immer einzelnd den Hippogreifen nähern. Während manche von ihnen nur kritisch und missmutig mit großen, glänzenden Adleraugen beäugt wurden, was sie auch sofort zum Rückzug zwang, hatten Andere mit ihrer Vorstellung mehr Glück. Bei fünf glücklichen Probanden verbeugte sich das vor ihnen stehende Tier. Somit war auch klar, wer in den Genuss eines Fluges auf dem jeweiligen Hippogreifen kommen durfte.


    Die Auserwählten waren:

    Elisa v. Trebenbrock Danica Talos

    Luise Sparrow Loona

    Shilrey van Weiden *Ava*

    Harper Williams July

    und Antonio David lilyluna


    Nachdem alle fünf mit einem Hippogreifen eine Runde über die Baumkronen drehen durften und dabei mit neidischen "Ah"s und "Oh"s ihrer Mitschüler bejubelt wurden, machte sich die Gruppe auf den Rückweg zum Camp. Das schwarz, grau melierte Frettchen, das ihnen in sicherem Abstand durch das Unterholz folgte, bemerkte allerdings niemand.

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  • Freitag 29.10.

    13:00 - 18:00 Uhr

    Flug-Spiel - Fang den Wichtel!

    20:00 Uhr

    Nacht-Exkursion mit Hagrid:
    Pflücken von Plagentinien im Mondschein für Professor Slughorn

    Am Freitag stand ein ganz besonderer Punkt auf dem Programm: Eine Kombination aus Spiel-Spaß, Theorie-Unterricht und Fluggeschick. Den Vormittag über hatte Professor Hagrid das Wissen über Wichtel aufgefrischt - obwohl diese magischen Wesen gerade mal etwa eine Handweite groß waren, waren sie flinke und gewiefte Kreaturen, die ordentlich Chaos verbreiten konnten.


    Gegen 13:00 Uhr wurden schließlich Schulbesen verteilt. Professor Hagrid trat mit einem prall gefüllten Käfig voller Wichtel vor die Schüler*innen und Student*innen.

    "Wer die meisten Wichtel fängt, bekommt ne Tüte voller Süßigkeiten aus dem Honigtopf. Aber passt bloß auf, nicht, dass die Wichtel am Ende euch fangen". Bei seinen Worten musste Hagrid grunzend lachen - er war schon sehr gespannt darauf, wie alle diese Aufgabe meistern würden.


    Sobald Hagrid die Tür des Käfigs geöffnet hatte, schossen mindestens drei Dutzend Wichtel an den Schüler*innen und Student*innen vorbei und verteilten sich im Verbotenen Wald. "Und passen Sie bloß auf, dass sie die Zelte stehen lassen! Sonst müssen Sie unter freiem Himmel schlafen", rief Professor Sprout aus, als die ersten sich bereits auf ihre Besen schwangen.


    Ein wildes Durcheinander entstand, während Wichtel, verfolgt von Besen, verfolgt von Wichteln durch den Verbotenen Wald schossen. Obwohl Ariana Sky ( Nox Scamander ), die Jägerin aus Hufflepuff, einige wilde Flugmanöver an den Tag legte, wurde sie schon bald von mehreren Wichteln überfallen und am Schlafittchen an einen dicken Ast gehängt. Verzweifelt baumelte sie mit den Beinen, doch sie schaffte es nicht, sich zu befreien. Alec Bole ( Cookiebear ), der laut lachend das Schauspiel verfolgte, bemerkte nicht, dass die Wichtel nach verrichteter Arbeit ihn ins Visier nahmen. Bereits wenige Minuten später leistete er Ariana Gesellschaft am Ast und verschränkte grummelnd die Arme vor der Brust.


    Alice Tolipan ( Belle Weasley ), die kaum Erfahrungen auf einem Besen hatte, kam bei einem besonders dichten Baumbestand während des Flugs ins Straucheln. Nach einem markerschütternden Schrei legte sie eine Bruchlandung hin und riss dabei auch noch Leo Dashwood ( Hanni Granger ), den neuen, sehr ambitionierten Sucher der Slytherins, mit sich auf den Boden. Staub und Waldboden wurde aufgewirbelt, doch die feuchte, nachgiebige Erde sorgte dafür, dass keiner der beiden ernsthaft verletzt wurde.


    Am Ende waren es Elena de la Fuente ( Violet_ ) und Charles de Luca ( Schokofrosch ), die mit einem Sack voller Wichtel vor Hagrid landeten. "Einen Applaus für unsere beiden Sieger! Lasst euch die Süßigkeiten schmecken. Habt ihr verdient!", rief Hagrid euphorisch aus und klatschte dabei so begeistert in die Hände, dass die Vögel in den umliegenden Bäumen aufschreckten und kreischend die Baumwipfel verließen.


    * * *


    Im Gegensatz zum chaotischen Nachmittag, verlief das Abendprogramm an diesem Tag sehr ruhig - was wahrscheinlich auch daran lag, dass Professor Sprout ihnen aufgetragen hatte, lediglich im Flüsterton miteinander zu kommunizieren, um die magischen Kräfte der Plangentinien nicht zu beeinflussen. Auf einem dicht bewucherten Waldabschnitt hatten sie schließlich die magischen Pflanzen gefunden, deren Blätter so aussahen, als würden sie sich dem Mond entgegenstrecken. Professor Sprout hatte ihnen zuvor mehrfach gezeigt, wie sie die Plangentinien zu ernten hatten, sodass alle höchst konzentriert arbeiteten.


    Verzauberte Laternen leuchteten der Gruppe schließlich den Rückweg durch den Verbotenen Wald. Hier und da zuckte der ein oder andere Schüler / Student ängstlich zusammen, als ein merkwürdiges Geräusch erklang, und als im Dunkeln plötzlich drei Paar orangene Augen aufleuchteten, konnte sich Zoe Smith ( Josie ) gerade noch so einen schrillen Aufschrei verkneifen - doch insgesamt verlief der Abend erfolgreich.


    Mit vollen Händen kehrten die Schüler*innen und Student*innen spät abends ins Camp zurück. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.


  • Das Ende der Exkursion rückte immer näher, und doch war die Stimmung im Camp weiterhin sehr ausgelassen. Am heutigen Samstag war der Theorie-Unterricht ausgefallen - dafür waren alle Schüler*innen und Student*innen bereits am Vormittag mit Hagrid zu einer vielfältigen, interessanten Wanderung aufgebrochen.


    Gerade stand der Halbriese über einige Hufabdrücke gebeugt und fragte in die Runde: "Und nu, wer hat denn hier Spuren hinterlassen?" Marie Sommerfeld ( Thesi Weasley ), die dieses kleine Abenteuer mit ihren Freunden sichtlich genoss, streckte sofort ihre Hand in die Luft und rief "Zentauren" aus, woraufhin Hagrid zustimmend grunzte.


    Im Verlauf der Wanderung hatte die Gruppe bereits einige Bowtruckle, Jarveys und einen einzelnen Hippogreif entdeckt. Winter Varney ( Willow Faith ) hatte zwischenzeitlich sogar gemurmelt, dass sie ein Einhorn gesehen hätte - doch leider konnte diese Beobachtung kaum einer bestätigen.


    "Professor, was sind das hier für Spuren?", fragte Euan Abercrombie ( Athene ) einige Minuten später und deutete auf einen Haufen kleiner Tapser auf dem feuchten Erdboden. Das Wesen, das sich hinter den Spuren verbarg, hatte weite Kreise gezogen, war nun jedoch nirgends zu sehen. Der Wildhüter Hagrid schaute sich die Spuren einige Minuten lang und und runzelte dabei die Stirn. "Wenn mich nich' alles täuscht, ist das ein Murtlap. Merkwürdig, die Tierchen gibt es sonst nur an der Küste."


    Aufgeregt schaute sich die Gruppe nach dem Murtlap um, der womöglich noch irgendwo im heruntergefallenen Laub lauerte. Emily Green ( Lily Weasley ) rief sogar einmal laut "Dort drüben", doch bei dem vermeintlichen Murtlap handelte es sich lediglich um einen Vogel, der erschrocken in die Lüfte davon stob.


    * * *


    Das Highlight der Exkursion, auf das bereits alle Schüler*innen und Student*innen die ganze Woche über gewartet hatten, war die große Halloween-Party, die an diesem Abend in der Nähe des Zeltplatzes im Verbotenen Wald stattfinden würde. Unzählige Kürbisse waren im Verbotenen Wald aufgestellt worden, die eine schaurige Stimmung verbreiteten, und Spinnweben zierten die langen Äste der Bäume.


    Für die Abenteuerlustigen unter ihnen hatten sich die Professoren etwas ganz Besonderes ausgedacht:

    Eine Mutprobe, bei der jeder, der wollte, seine starken - oder nicht so starken - Nerven unter Beweis stellten konnte. Was einen bei der Mutprobe erwartete? Nun, das wusste niemand so recht, doch neben kalkweißen, herumfliegenden Geistern, dem Geheule von Werwölfen, übergroßen Spinnen und dem Knistern der Blätter würde noch die ein oder andere gruselige Überraschung auf die Teilnehmer*innen der Mutprobe warten!

    (An alle Spieler*innen: Hier dürft ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen ;-))


    Da sich natürlich auch diejenigen Schüler*innen und Student*innen, die nicht an der Exkursion teilgenommen hatten, den Spaß an einer Halloween-Party nicht nehmen lassen wollten, war der Verbotene Wald rund um den Zeltplatz prall gefüllt. Es gab vereinzelte Lagerfeuer, Grillwürste, gepanschten Kürbissaft (um den die Schulsprecherin Emma Dobbs ( Loufoque ) sich höchstpersönlich gekümmert hatte) und Musik, zu der getanzt werden durfte!


    🎃 Ein wahrhaft schauriges Fest! 🎃


    [Info: Die Halloween-Party findet sowohl Samstag als auch Sonntag statt, sodass jeder, der möchte, auch die Möglichkeit bekommt, zu spielen! :)]

  • Sonntag 31.10.

    Fortführung der Halloweenparty auf dem Zeltplatz


    Nach dem Grillen am Lagerfeuer und den anfänglich sehr zurückhaltenden Tanzversuchen einiger Schülerinnen und Schüler war die Party schließlich nach einigen Stunden in vollem Gange. Viele hatten bereits die Mutprobe der Party-Organisatoren mehr oder weniger erfolgreich hinter sich gebracht. Aber auch wer bibbernd und schweißgebadet auf den Zeltplatz zurückkehrte, wurde mit einem neuen Glas des gepanschten Kürbissafts belohnt und erholte sich dadurch schnell von der gruseligen Erfahrung.


    Da die meisten Schüler*innen und Student*innen nun mittlerweile ausgelassen in der Mitte des Zeltplatzes tanzten, fiel kaum jemandem auf, was sich am Rand der Lichtung abspielte. Neben einem der Zelte hatte sich ein rabenschwarzer Kater niedergelassen, der aus ernsten und aufmerksamen gelben Augen die Szenerie beobachtete. Zwei Bäume weiter war ein großer, brauner Uhu aus dem Unterholz geflattert und behielt das Geschehen aus mehreren Meter Höhe im Blick. Doch das waren nicht die einzigen Tiere, die sich gar ungewöhnlich verhielten.


    Wer genau hingeschaut hätte, hätte gesehen, wie sich das Frettchen, das den Schüler*innen Tage zuvor schon vom Hippogreifen-Gehege gefolgt war, in eines der Zelte schlüpfte und eine ganze Weile nicht wieder hervorkam. Und ein weiteres ungewöhnliches Verhalten hätte beobachtet werden können: unbeirrt von den zappelnden und laut lachenden Körpern, setzte sich ein schillernder Käfer direkt auf der Schulter von Seamus Finnigan, eines ehemaligen Gryffindors, zur Ruhe, welcher gerade alleine am Buffet stand und die Würstchen inspizierte.


    Als gerade die letzten Klänge eines sehr guten Liedes über den Zeltplatz waberten, passierte plötzlich etwas Unerwartetes. Mit einem Mal erloschen sowohl das Lagerfeuer als auch jegliche Kerzen und Lampions, die auf der Lichtung verteilt worden waren. Da auch der Mond von einer Wolke verhangen war und somit kein Licht spendete, war es von einer auf die andere Sekunde stockdunkel. Zugleich brach Unruhe aus, ein Mädchen schrie, jemand anderes lachte, da er annahm, dies würde zur Mutprobe gehören. Währendessen waren die Lehrer, die natürlich wussten, das dies keineswegs der Fall war, ausgeschwärmt, um die Lichter erneut zu entzünden. Es dauerte wenige Minuten bis es ihnen gelang.


    Alle sahen sich hektisch und verwirrt um. Es schien niemandem etwas passiert zu sein, außer das wohl Einigen ein gehöriger Schrecken eingejagt wurde. Dass jemand aus ihrer Mitte fehlte, bemerkte allerdings niemand.

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  • Montag 01.11.

    9:00 Uhr

    Abbau der Zelte und Rückkehr zum Schloss

    18:00 Uhr

    Halloween-Festessen in der Großen Halle

    Obwohl der Abbau des Zeltlagers ohne weitere Vorfälle vonstatten gegangen war, war die Stimmung aufgrund der merkwürdigen Geschehnisse des vorherigen Abends unruhig gewesen.

    Professor Hagrid und Professor Sprout hatten die plötzliche Dunkelheit mit keinem weiteren Wort erwähnt. Stattdessen hatten sie akribisch darauf geachtet, dass alle Schüler*innen und Student*innen zeitig das Camp im Verbotenen Wald verlassen hatten.


    Trotz der merkwürdigen Stimmung, kamen die Teilnehmer*innen der Exkursion regelrecht ins Schwärmen, als sie an diesem Montag zurück nach Hogwarts kehrten. Mit leuchtenden Augen schwärme Shirley van Weiden ( *Ava* ) noch immer von ihrem Ritt auf dem Hippogreif, während Leo Dashwood ( Hanni Granger ) der armen Alice Tolipan ( Belle Weasley ) noch immer böse Blicke zuwarf, weil sie ihn vom Besen geholt hatte. Elisa v. Trebenbrock ( Danica Talos ) hingegen hing schlapp über dem Tisch der Ravenclaws - der "Kürbissaft" des vergangenen Abends lag ihr schwer im Magen.


    Bis dato hatte kaum einer gemerkt, dass Auroren und Ministeriumsmitarbeiter auf das Gelände von Hogwarts appariert waren und dort in Grüppchen die Gegend inspizierten.


    Um Punkt 18:00 Uhr trat Professor McGonagall, die Schulleiterin von Hogwarts, in der Großen Halle vor die Schüler*innen und Student*innen. Augenblick verstummten alle, während sie den Worten von Professor McGonagall lauschten. Als schließlich je zwei Auroren aus den Schatten der Großen Halle hervortraten und sich neben dem Rednerpult der Schulleitung positionierten, war die Verwirrung groß.


    "Eine lehrreiche Woche liegt hinter vielen von Ihnen. Viele Aktivitäten haben dazu beigetragen, Ihnen die magische und so wichtige Welt der Pflanzen und Tierwesen von Hogwarts näher zu bringen.


    Umso erschütterter ist das Schulkollegium, Ihnen allen mitteilen zu müssen, dass es gestern bei dem Abschlussfest zu einem tragischen Zwischenfall gekommen ist.

    Das Zaubereiministerium wurde bereits eingeschaltet - Auroren und Mitarbeiter des Zaubereiministeriums werden auf dem Gelände von Hogwarts für Ihren aller Schutz sorgen.


    Dennoch möchten wir Ihnen nicht verschweigen, dass es gestern zu einem Eindringen der Todesser im Verbotenen Wald kam. Dabei wurde einer der Studenten, Seamus Finnigan, entführt."


    Ein erschrockenes Raunen ging durch die Menge an Schüler*innen und Student*innen. Unruhig oder gar panisch sahen sich alle in der Großen Halle um, doch Professor McGonagall ließ nicht zu, dass Chaos ausbrach.


    "Es sei Ihnen versichert, dass das Zaubereiministerium alles dafür tun wird, den Studenten Finnigan aus den Händen der Todesser zu befreien und den Fall aufzuklären.

    Es wird vermutet, dass sich die Todesser durch den Gebrauch des Animagus-Zaubers Zutritt zum Verbotenen Wald geschaffen haben. Mehrere Schüler*innen und Student*innen berichteten uns von Tierwesen, die sich in der Nähe des Camps aufgehalten hatten. Dieser Spur wird das Zaubereiministerium umgehend nachgehen.


    Das Hogwarts-Gelände wurde mit weiteren Schutzzaubern belegt. Ein Eindringen der Todesser ist somit nicht möglich. Verfallen Sie nicht in Panik - die Lage ist unter Kontrolle"



  • Der Tagesprophet

    Montag, 29.11.2003


    Finnigan befreit - Hogwartsstudent unter dem Imperius Fluch?


    Es informiert Sie die Redaktion des Tagespropheten mit einer Eilmeldung: der Student der Universität von Hogwarts, Seamus Finnigan, der vor einigen Wochen von den aus Askaban geflüchteten Todessern vom Gelände der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei entführt wurde (der Tagesprophet berichtete), ist wieder aufgetaucht. Nach Angaben der Aurorenzentrale wurde eine Sichtung Finnigans am Abend des 23. November von Odowell Mutchfolk, Inhaber der Magische-Heilkräuter-und-Tinkturen-Boutique in der Winkelgasse, um 20:22 Uhr gemeldet.


    "Er stand einfach so da, wissen Sie? Ich hab ihn natürlich direkt erkannt, immerhin ist sein Gesicht ja seit Wochen in allen Zeitungen, wissen Sie?", berichtet Mutchfolk unserem Journalisten vor Ort. "Sah irgendwie total verwirrt aus und auf einmal fängt er an, herum zu brüllen, wissen Sie?"


    Mehrere Besucher der Winkelgasse wurden Zeugen von Finngans Rede. Laut weiteren Informationen verschiedener Passanten beharrte Finnigan darauf, dass die Todesser, die ihn entführt hatten, ihm kein Leid zugefügt hätten. Während Finnigan keine Namen der Entführer nannte, plädierte er stattdessen dafür, dass die Todesser freigelassen und die Verfolgung eingestellt werden solle. Seine Entführer hätten friedliche Absichten und wollten, dass er diese Nachricht an die Bevölkerung weitergäbe. Es gäbe keinen Grund zur Sorge und Finnigan sei davon überzeugt, dass man gemeinsam in Verhandlungen treten könne.


    Gegen 20:56 Uhr gelang es einem Team aus Auroren und Mitarbeitern der Magischen Strafverfolgungsbehörde, den aufgebrachten Finnigan abzuführen. Eine interne Quelle aus dem Zaubereiministerium konnte dem Tagesprophet berichten, dass Finnigan vor seinem Verhör zunächst im St. Mungo Hospital untersucht und behandelt wird. Ob Finnigan unter dem Imperius-Fluch stand, als er in der Winkelgasse aufgegriffen wurde, und was ihm während seines Aufenthalts bei den Todessern wirklich angetan wurde, ist weiterhin unklar. Die Sprecherin der Aurorenzentrale, Augusta Pimps, sowie der Zaubereiminister, Kinsgley Shacklebolt, standen bisher nicht für ein offizielles Statement zur Verfügung.


    Der Tagesprophet hält Sie weiterhin auf dem Laufenden, sobald neue Informationen über die Flucht von Finnigan und den Verbleib der gesuchten Todesser vom Zaubereiministerium preisgegeben werden. Für einen Überblick über den Vorfall der Entführung von Finnigan sowie den Ausbruch der Todesser aus dem Zaubereigefängnis Askaban lesen Sie unsere Zusammenfassung auf Seite 12 und 13.

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    Blaise Zabini - Studium Heilkunde

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  • Es war stockdunkel auf dem Schlossgelände und er konnte seine eigene Hand vor Augen nicht sehen. Kurz war er versucht, ein leises "Lumos" zu flüstern, um sich den Weg etwas einfacher zu gestalten. Allerdings hatte er strikte Anweisungen bekommen und konnte nicht riskieren, wegen so einer Dummheit erwischt zu werden und den ganzen Plan zu gefährden. Also tastete er sich weiter vorsichtig voran - Schritt für Schritt über die herausragenden Wurzeln der großen Bäume, die am Rand des Verbotenen Waldes standen.


    Als er die Ländereien erreichte, atmete er tief durch. Sowohl das Licht, das aus den unzähligen Fenstern des Schlosses auf den Rasen fiel, als auch der Mond machten ihm das Sehen hier einfacher. Allerdings musste er nun wachsamer sein als zuvor. Denn wer nun gerade stehen blieb und ungünstig aus einem der unzähligen, erleuchteten Fenster schaute, würde ihn vielleicht dabei beobachten können, wie er sich langsam einen Weg Richtung Schloss bahnte.


    Es war riskant, aber eine andere Möglichkeit hatte er nicht. Immerhin musste er nah genug an die Schule herankommen, damit auch die verzauberte Decke der Großen Halle das wiedergab, was er die Schüler und Lehrer sehen lassen sollte. Ach, was würde er nur darum geben, in diesem Moment selbst an einem der reichlich gedeckten Hautische sitzen zu können, um ihre Gesichter zu sehen: Schock, Angst, Panik. Leider würde ihm dieser Anblick nicht vergönnt sein. Aber allein die Vorstellung reichte aus, um ihm ein großes, diabolisches Grinsen aufs Gesicht zu zaubern.


    Je näher er den Schlossmauern kam, desto klarer wurden die Geräusche, die über den Rasen zu ihm herüber waberten. Kindergelächter, das Kratzen vom Gabeln und Messern auf dem goldenen Geschirr, von dem er selbst einst gegessen hatte. Im Hintergrund natürlich Weihnachtsmusik - angemessen für das Abschlussessen des jährlichen Weihnachtsballs. Er schloss kurz die Augen und konnte es sich bildlich vorstellen. Er hatte es selbst oft genug erlebt: die festlich geschmückte Große Halle, die unzähligen Speisen auf den langen vier Tischen, die eleganten Fest-Roben der Schüler. Aber nur noch für ein paar Momente. Dann würde er ihnen den ganzen Spaß verderben. Wie schade...


    Als er an der äußersten Schlossmauer angekommen war, lehnte er sich kurz gegen den kalten Stein. Dann legte er den Kopf in den Nacken und starrte in den klaren Nachthimmel. Er sammelte all seine Konzentration, denn sobald der Zauberspruch ausgesprochen war, musste er blitzschnell fliehen. Es durfte kein Fehler unterlaufen. Er war sich sicher, dass ein Haufen Lehrer und Auroren ihm sofort auf den Fersen sein würden, sobald sie sich vom ersten Anblick seines Werkes erholt hatten.


    Noch einmal atmete er tief durch, dann hob er die Hand mit seinem Zauberstab, richtete sie kraftvoll in den Himmel und sagte klar und deutlich "Morsmordre".


    mors.gif


    Und noch während sich das Bild, das sein Zauberstab an den sternenklaren Nachthimmel warf, verfestigte, brach hinter den Mauern des Schlosses der Tumult los. Er hingegen wandte sich ab und verschwand mit schnellen und entschlossenen Schritten in der Dunkelheit. Genauso wie es geplant war...


    ____________________________________________


    Hinweis an die Spieler: ihr dürft diese Szene auch in den kommenden Tagen noch ausspielen. Dieser Teil des Plots ist nicht an das offizielle Datum unseres Weihnachtsballs geknüpft. :)


    Quelle des Bildes: Harry Potter und der Feuerkelch, Warner Bros.

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    Einmal editiert, zuletzt von Loufoque ()

  • Das Schloss und das Gelände um Hogwarts lagen an diesem Morgen in dichtem Nebel. Es war kalt, grau und trist. Nur vereinzelt waren Schüler*innen und Student*innen zu sehen, die mit schnellen Schritten die Ländereien überquerten oder sich auf dem Weg nach Hogsmeade befanden, um am heutigen Samstag Einkäufe zu erledigen oder sich eine kurze Auszeit in den Drei Besen zu genehmigen.


    Die Stimmung in den letzten Tagen war zunehmend angespannter geworden. Die Tatsache, dass die Todesser es geschafft hatten, auf das Gelände von Hogwarts einzudringen und das Dunkle Mal an den Himmel zu zaubern, sorgte für Unruhe und Besorgnis. Dennoch musste das Leben auch auf Hogwarts irgendwie weitergehen, weshalb jeder versuchte, das Beste daraus zu machen – auch wenn das im Zweifel bedeutete, die drohende Gefahr zu ignorieren und die Augen vor ihr zu verschließen.


    Als an diesem Morgen die Eulenpost in der Großen Halle eintraf, ahnte noch niemand, welch schreckliche Wendung sich im Laufe des Tages ereignen würde. Wie an jedem Morgen schlugen die Schüler*innen und Student*innen gierig den Tagespropheten, die Hexenwoche oder gar den Klitterer auf, um nach den neuesten Geschehnissen und Informationen in Bezug auf die Todesser Ausschau zu halten – doch sie konnten nichts entdecken. Das Zaubereiministerium schwieg weiterhin und niemand konnte sich so recht erklären, wohin das noch führen sollte. Niemand ahnte, dass Hogwarts bald die Titelseite aller Zeitungen schmücken würde, denn etwas Schreckliches sollte an diesem Tag passieren.


    Während jeder seinen Aufgaben und Hobbys an diesem schul- und unifreien Samstag nachging, so war es Alysha Greengrass, die als Erste an diesem Tag bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Ihre WG, die sie sich mit Miles Bletchley und Nick Vaisey teilte, lag verlassen da. Als sie etwas später Kiara Bundy über den Weg lief, schien diese ziemlich aufgebracht, da ihre Mitbewohnerin Melinda April Bobbin nirgends aufzufinden war. Trotz der Feindschaft zwischen den beiden Studentinnen ahnten beide, dass etwas Schlimmes vor sich ging, denn als sie auf dem Weg nach draußen an der Wohnung von Draco Malfoy und Blaise Zabini vorbeikamen, stand die Haustür sperrangelweil offen und die Wohnung war leer. Mit hektischen Schritten und voller Sorge machten sie sich auf den Weg zum Schloss, doch als sie in der Großen Halle ankamen, hatte sich vorne am Tisch des Lehrerkollegiums bereits eine Menschentraube aus Professoren versammelt, die die Schulleiterin von Hogwarts, Professor McGonagall, umringten. Lily Moon stand mit besorgter Miene daneben. Sie war an diesem Tag mit Noah Pike verabredet gewesen, doch er war nicht aufgetaucht – normalerweise kein Grund zur Sorge, doch als sie zu seiner Wohnung gegangen war, hatte dort sein Zauberstab auf dem Boden gelegen – entzweigebrochen. Wenige Minuten später kam auch Shane Harper in die Große Halle geeilt. Er hatte gemeinsam mit seinem Freund Malcom Baddock zum Quidditchtraining der Slytherins gehen wollen, doch als die halbe Mannschaft nicht auf dem Quidditchfeld aufgetaucht war, inklusive seines Freundes, hatte er sofort gewusst, dass etwas nicht stimmte.


    Das Stimmengewirr wurde lauter und unzählige Professoren redeten durcheinander, angeführt von Professor McGonagall, auf deren Gesicht sich ein Ausdruck ausbreitete, den man sonst nur selten dort bemerkte: Angst. Auch die Schüler*innen und Student*innen, die in der Großen Halle an den Tischen saßen, ahnten bald, dass etwas passiert sein musste. Als wenig später auch noch unzählige Auroren und Ministeriumsmitarbeiter die Große Halle stürmten, war allen klar:


    Die Todesser hatten erneut zugeschlagen. Und dieses Mal hatten sie das Herz von Hogwarts getroffen.


    Am heutigen Tag haben es die Todesser geschafft, auf das Gelände von Hogwarts einzudringen und die folgenden Schüler*innen und Student*innen zu entführen:


    Malcom Baddock ( Paige) | Miles Bletchley ( Mali) | Melinda April Bobbin ( Belle Weasley) | Draco Malfoy ( July) | Noah Pike ( *Ava*) | Nick Vaisey ( lilyluna) | Blaise Zabini ( Loufoque)



    __________________________________________________________________________


    Informationen für alle Spieler*innen:


    Die oben genannten Charaktere wurden im Zuge unseres Plots "Rückkehr der Todesser" entführt und können bis auf Weiteres nicht mehr von ihren Spielerinnen gespielt werden. Wir möchten jedoch alle Spielerinnen anregen, diese Entwicklungen in ihrem Spiel mit einzubauen. Kannte euer Charakter z. B. einen der entführten Charaktere? Dann könnt ihr das gerne in Form von Trauer, Überraschung, Wut oder anderen Gefühlen mit in euer Spiel einbauen. Oder hat euer Charakter nun vielleicht selbst Angst, entführt zu werden? Lasst eurer Kreativität freien Lauf und baut diese Entwicklung des Plots so vielfältig wie möglich in euer Spiel mit ein!

  • DER TAGESPROPHET


    Ausgabe vom 08.02.2004



    Eilmeldung – Sonderausgabe


    Wie dem Tagespropheten am gestrigen Abend kurzfristig mitgeteilt wurde, hatte der amtierende Zaubereiminister Kingsley Shacklebolt zu später Uhrzeit eine Pressekonferenz einberufen, über die wir Ihnen nun in unserer Sonderausgabe berichten.


    Bereits letzte Woche, in der Ausgabe vom Montag, haben wir die Geschehnisse zusammengefasst, die sich in den vergangenen Monaten an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei zugetragen haben. Ein weiteres Mal blieb die einzige magische Schule Großbritanniens nicht von den Todessern verschont, die im Sommer dem Zauberergefängnis Askaban entflohen sind (der Tagesprophet berichtete auch hierüber in der Ausgabe vom 12.10.2003). Gleich mehrere Schülerinnen und Schüler sind den entflohenen Verurteilten bei diesem erneuten Angriff zum Opfer gefallen und befinden sich aktuell in der Gewalt der Todesser.


    Während sowohl der Zaubereiminister als auch der Sprecher der Aurorenzentrale keinen Kommentar zu den Namen der entführten Schülerinnen und Schülern abgaben, um die Privatsphäre der betroffenen Familien zu wahren, gibt es nun hingegen erstmalig Informationen zu den Verursachern der ganzen Aufregung.


    „Wir möchten die magische Gemeinschaft nun eindringlich warnen. Die Todesser, die sich Zugang auf das Gelände von Hogwarts verschafft haben, haben uns deutlich gezeigt, wie brandgefährlich sie sind. Ihre Taten sind nicht zu unterschätzen“, begann Shacklebolt die Pressekonferenz.


    „Alle Zauberer und Hexen des Landes werden eindringlich dazu aufgerufen, ihre Häuser mit Schutzzaubern zu verstärken und wachsam zu bleiben. Bei den entflohenen Todessern handelt es sich um eine Gruppe Zauberer, die von zwei Ausbrechern angeführt werden, die Ihnen bereits bekannt sein sollten: Rabastan und Rodolphus Lestrange.“


    (Anmerkung der Redaktion: bei den Genannten handelt es sich um den Bruder sowie den Ehemann der bereits verstorbenen Todesserin Bellatrix Lestrange, die einst an der Seite von Du-Weißt-Schon-Wem kämpfte und ebenfalls einen erfolgreichen Ausbruchsversuch aus Askaban zu verzeichnen hat.)


    Der Sprecher der Aurorenzentrale wies ergänzend daraufhin, dass jeder Hinweis nützlich sein könnte, um die entführten Schüler zu befreien, und sich die magische Gemeinschaft nicht scheuen soll, sich in diesem Falle an die Aurorenzentrale zu wenden.


    Auf die Frage des Tagespropheten, was nun dafür getan werde, damit Hogwarts ab sofort gegen Angriffe solcher Art besser geschützt ist, antworte Shacklebolt hingegen nur kryptisch: „Wir arbeiten bereits daran und versichern Ihnen, dass wir alles daransetzen werden, den Schülern die Sicherheit wiederzugeben, die sie von ihrer Schule gewohnt sind. Zudem werden wir einige unserer Auroren dauerhaft auf dem Gelände von Hogwarts postieren, um einen zusätzlichen Schutz zu bieten.“


    Die Pressekonferenz endete weit nach Mitternacht.


    Selbstverständlich wird der Tagesprophet Sie über alles auf dem Laufenden halten, was es in dieser Sache zu berichten gibt. Wie Hogwarts aktuell geschützt wird und ob es wirklich notwendig ist, Ihre Kinder nun von der Schule zu nehmen, erfahren Sie auf den Seiten 2-3.

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  • Schwarzes Brett


    Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler,

    liebe Studentinnen und Studenten,


    in Zusammenhang mit den neusten Vorkommnissen und der Entführung einiger Schüler aus unserer Mitte weist die Schulleitung von Hogwarts Sie darauf hin, dass in Zusammenarbeit mit dem Zaubereiministerium und der Aurorenzentrale Maßnahmen entwickelt wurden, die Ihre Sicherheit in der Schule, der Universität und auf dem Gelände von Hogwarts gewährleisten sollen.


    Des Weiteren möchten wir Ihnen inständig mitteilen, dass die folgenden Maßnahmen strikt einzuhalten sind. Bei Verstößen müssen die Betroffenen mit entsprechenden Bestrafungen rechnen. Seien Sie sich gewiss, dass dies nur zu Ihrem Schutze geschieht und keine willkürliche Handlung darstellt!


    Folgende Maßnahmen treten mit dem heutigen Datum in Kraft:


    1. Die nächtliche Ausgangssperre, die sogenannte Sperrstunde, wird für Schüler von 23 Uhr auf 21 Uhr und für Studenten auf 22 Uhr herabgesetzt.

      Strafe bei Verstoß: Wer sich nach der Sperrstunde außerhalb seines Gemeinschaftsraumes oder seiner Wohnung aufhält, hat einmalig zum Nachsitzen bei Professor McGonagall zu erscheinen und die Hausregeln von Hogwarts 20x auf Pergament abzuschreiben.

      ___________________________________________
    2. Die Sperrstunde wird dahingehend ausgeweitet, dass Schüler sich nach 21 Uhr in keinem Fall außerhalb des Schlosses befinden dürfen.

      Strafe bei Verstoß: Schüler, die sich nach 21 Uhr außerhalb des Schlosses befinden, erhalten einen Punktabzug von 20 Hauspunkten für ihr Haus.

      ___________________________________________
    3. Bis auf Weiteres findet 1x die Woche an jedem Samstag Nachmittag/Abend eine zusätzliche Doppelstunde "Verteidigung gegen die dunklen Künste" in der Großen Halle statt, die für alle Schüler verpflichtend ist. Die Teilnahme für Studenten ist optional. Den Schülern aller Klassenstufen werden durch Auroren wichtige Verteidigungszauber beigebracht.

      Strafe bei Verstoß:
      Wer die Teilnahme verweigert oder gar vergisst, hat einmalig zum Nachsitzen
      bei Prof. Aberforth Dumbledore zu erscheinen und erhält Einzelunterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste.

      ___________________________________________
    4. Besuche in Hogsmeade sind sowohl für Schüler, als auch für Studenten nur noch am Wochenende (Samstag und Sonntag) erlaubt. Des Weiteren ist es nur noch erlaubt, zu zweit oder in einer größeren Gruppe nach Hogsmeade zu gehen.

      Strafe bei Verstoß: Wer gegen diese Regel verstößt, erhält ein einmonatiges Besuchs-Verbot von Hogsmeade.

      ___________________________________________
    5. Quidditch-Training darf nur noch zu zweit oder in einer größeren Gruppe stattfinden. Dies gilt für Schüler und Studenten.

      Strafe bei Verstoß: Wer alleine auf dem Quidditchfeld gesichtet wird, hat seinen Besen für eine Woche der Schulleitung auszuhändigen. Nach Ablauf der Frist kann der Besen bei Mr. Filch im Hausmeisterbüro abgeholt werden.

      ___________________________________________
    6. In den Schulgängen sowie der Bibliothek darf nicht gezaubert werden. Gezaubert werden darf ausschließlich in den Klassenräumen, den Gemeinschaftsräumen, auf den Ländereien sowie in der Großen Halle. Dies gilt für Schüler sowie Studenten.

      Strafe bei Verstoß: Wer auf den Schulgängen oder in der Bibliothek dabei erwischt wird, einen Zauber zu wirken, erhält 20 Punkte Abzug für sein Haus. Ehemalige Schüler erhalten den Punktabzug für ihr ehemaliges Haus. Des Weiteren wird der Missachtende als Strafe dazu aufgefordert, den Wildhüter Hagrid einmalig bei der Fütterung der Knallrümpfigen Kröter zu unterstützen.

      ___________________________________________
    7. Die Verwendung von Scherzartikeln, die mit drohenden Angriffen verwechselt werden können - sowohl von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze, als auch von Zonkos - ist verboten. Dazu zählen: Bluffknaller, Instant-Finsternispulver, Weasleys wildfeurige Wunderknaller, Tragbarer Sumpf, Feuerwerksbox sowie Dr. Filibusters Feuerwerkskörper. Des Weiteren ist auch die Liste verbotener Gegenstände zu beachten, die in und vor dem Büro des Hausmeisters Mr. Filch hängt.

      Strafe bei Verstoß: Wird ein Schüler oder Student dabei beobachtet, Scherzartikel der oben genannten Art anzuwenden, muss er zum einmaligen, nichtmagischen Putzen bei Mr. Filch erscheinen. Mr. Filch trägt hierbei die Entscheidung, welcher Gang gereinigt wird. Der Zauberstab ist zuvor bei Mr. Filch auszuhändigen und wird dem Schüler oder Studenten im Anschluss wieder zurückgegeben.

      ___________________________________________
    8. Eulenpost darf nur noch montags und donnerstags versandt werden. Aus- und eingehende Eulenpost wird vor der Zustellung von Mr. Filch überprüft. Mr Filch hat die Erlaubnis der Schulleitung, sich jede Eulenpost genau anzusehen und im Zweifel zu beschlagnahmen oder gar zu vernichten.

      Strafe bei Verstoß: Wer sich weigert, seine Eulenpost von Mr. Filch überprüfen zu lassen oder widerrechtlich eine Eule an einem anderen Tag versendet, muss seine Posteule für einen Monat abgeben und darf in dieser Zeit keine Eulenpost versenden. Die Posteule wird in der Zeit von Hagrid, dem Wildhüter, verpflegt.

      ___________________________________________
    9. Den Anweisungen der auf Hogwarts stationierten Auroren ist uneingeschränkt Folge zu leisten. Sollte ein Auror den Schlafsaal oder die Wohnung eines Schülers oder Studenten untersuchen müssen, ist ihm dies unmittelbar zu gestatten.

      Strafe bei Verstoß: Wer sich weigert, den Auroren vollen Einblick in seinen Schlafsaal oder seine Wohnung zu gestatten, wird bei der Schulleitung vorgeladen und erhält eine Abmahnung. Die Durchsuchung findet trotz der Verweigerung statt. Bei wiederholtem Verstoß gegen Maßnahme #9 wird der Schüler oder Student von Hogwarts verwiesen.

      ___________________________________________
    10. Das Betreten des Verbotenen Waldes ist strengstens verboten!

      Strafe bei Verstoß: Wer den Verbotenen Wald widerrechtlich betritt, wird von Hogwarts verwiesen.

      ___________________________________________


    Die Schulleitung behält sich vor bei der Einhaltung der Maßnahmen und dem Durchführen der Konsequenzen die Unterstützung der Vertrauensschüler zu beanspruchen.



    Livia Spencer ( Mali) • Emily Green ( Lily Weasley)

    Alys Bailey ( Flora Scamander)

    Elena de la Fuente ( Violet_) • Shirley Van Veyden ( *Ava*)

    Sky Jackson ( Hedwig007) • Stephen Mulciber ( Danica Talos)



    Die Vertrauensschüler erhalten ihre Instruktionen postwendend von der Schulleitung.


    Mit hochachtungsvollen Grüßen

    Die Schulleitung

    Prof. Minerva McGonagall

  • Angriff auf die Drei Besen in Hogsmeade

    am späten Samstagabend


    Die meisten Schüler und Studenten lagen an diesem Samstagabend bereits in ihren Betten und schlummerten oder hielten sich in ihren Gemeinschaftsräumen auf, als plötzlich ein ohrenbetäubender Knall die Luft zerriss und die Wände von Hogwarts zum Wackeln brachte. Bereits wenige Minuten später herrschte auf den Gängen des Schlosses reges Treiben – das Gerücht, die Todesser hätten es geschafft auf Hogwarts einzudringen und würden nun zum Angriff übergehen, verbreitete sich rasend schnell. Wildes Geplappere zerriss die Nachtruhe des Schlosses, bei dem sich auch bald die Gemälde von Hogwarts mit einmischten. Einige Persönlichkeiten verschwanden aus ihrem Rahmen, andere besuchten ihre Nachbarn, um bloß alle Neuigkeiten mitzubekommen, die es zu erfahren gab. Auch im Wohnheim hatte das laute Geräusch für Angst und Schrecken gesorgt, sodass einige Studenten auf den Gängen des Wohnheims herumirrten, während andere im Dunkeln den Weg zum Schloss antraten. Gab es einen Angriff? Mussten sie sich verteidigen, mussten sie gar kämpfen?


    Es dauerte nicht lange, bis Professor McGonagall, bekleidet im Morgenrock, sich unter die aufgescheuchte Menge mischte. Sie rief den Vertrauensschülern und Schulsprechern zu, sie sollen Ruhe und Ordnung in das Chaos bringen, während sie selbst sich mit den Professoren des Schlosses in der Großen Halle versammelte, um die Lage zu besprechen. Kurz darauf trafen auch die ersten Auroren ein, die von ihren Posten herbeigeeilt kamen.


    Obwohl die Schulleitung sich in leisem Ton mit dem Kollegium und den Auroren besprach, so drangen dennoch einige Wortfetzen zu den neugierigen Schülern und Studenten, die sich ebenfalls in der Großen Halle gesammelt hatten. Die Worte „Hogsmeade“, „Explosion“, „Todesser“, „Drei Besen“ und „Feuerball“ fielen, sodass ein ängstliches Raunen durch die Menge ging.


    Und tatsächlich: Als der ein oder andere Schüler und Student in dieser Samstagnacht in den Himmel schaute, so sah er hinter den Bäumen nicht enden wollende Rauchwolken, die bestätigten, dass es einen Angriff auf Hogsmeade gegeben hatte.

  • Tagesprophet


    Ausgabe vom 20.03.2004



    Sonderausgabe: Todesser haben erneut zugeschlagen. „Drei Besen“ zerstört.


    Am gestrigen Samstagabend kam es in Hogsmeade zu einer folgenschweren Explosion, bei der das beliebte Wirtshaus „Drei Besen“ zerstört wurde.


    Todesser hatten sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag Zutritt zu Hogsmeade verschafft. Ob ihr ursprüngliches Ziel das Gelände von Hogwarts gewesen war, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht bestätigt. Die Augenzeugin Isabell Mott ( Roxy ) berichtete, dass gegen 22 Uhr Sirenen in Hogsmeade ertönten, die das unerwünschte Eindringen von Zauberern und Hexen verkündeten. Schon bald waren die ersten Einwohner auf der Straße, doch diese konnten nur noch mit ansehen, wie insgesamt sechs vermummte Gestalten ihre Zauberstäbe auf den Pub „Drei Besen“ richteten und zum Angriff übergingen.


    Noch bevor ein Einwohner oder gar ein Auror hatte eingreifen können, war das Wirtshaus bereits in Flammen aufgegangen und eine ohrenbetäubende Explosion hatte die Stille der Nacht zerrissen. Die Explosion war auch in Hogwarts zu hören gewesen, wo sofort Chaos ausgebrochen war. Wie dem Tagespropheten mitgeteilt wurde, hatten viele Schüler und Studenten damit gerechnet, die Todesser seien auf das Hogwarts-Gelände eingedrungen und würden nun das Schloss angreifen.


    Glücklicherweise konnte dieser Fall durch das beherzte Eingreifen der Einwohner und der in Hogsmeade stationierten Auroren verhindert werden. Dennoch ist der Schaden, den die Todesser angerichtet haben, groß. Der Pub „Drei Besen“ sei fast vollständig niedergebrannt und würde mehrere Wochen geschlossen bleiben müssen, so Madam Rosmerta, die Besitzerin des Wirtshauses.


    Durch die Explosion und das Feuer wurden mehrere Einwohner, darunter auch die Hogwarts-Studentinnen Mandy Brocklehurst ( Danica Talos ) und Ruby Spinks ( Lily Weasley ), verletzt. Um die Privatsphäre der Betroffenen zu schützen, wird über die Schwere der Verletzungen nicht weiter berichtet. Alle Betroffenen werden derzeit im St.-Mungo-Hospital für Magische Krankheiten und Verletzungen oder im Krankenflügel von Hogwarts behandelt. Es grenzt jedoch beinahe an ein Wunder, dass bei diesem brutalen Angriff niemand zu Tode kam.

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