-Sophie-
*ihm einen sanften Klaps verpasse bei seinen frechen Worten*
Pass auf, Freundchen, sonst zeigt sich meine Dankbarkeit anders, als du es erwarten würdest.
*warnend, aber mit zuckenden Mundwinkeln sage und meinen Zeigefinger dabei hebe*
*mich darüber freue, wie locker und scherzhaft er aufgelegt ist, was sonst nur eher selten von ihm kenne*
*es aber natürlich irgendwie tatsächlich zum Großteil sein Verdienst ist, dass wir überhaupt hier zusammen stehen*
*von selbst wohl nie seine Nähe gesucht hätte, auch wenn ihn durchaus attraktiv gefunden hab*
*das entspannte Geplänkel aber erstmal versiegt, als die Situation mit meiner Familie anspreche*
*diese Zweifel zwar schon seit einiger Zeit habe, das Draco gegenüber aber noch nie offen gesagt habe*
*dennoch jedes Mal im Zwiespalt bin, wenn meine Familie besuche und nichts über ihn erzählen kann*
*in einer sehr offenen und ehrlichen Familie groß geworden bin, sodass nach den letzten Besuchen immer ein schlechtes Gewissen hatte*
*meinen Blick eisern auf Dracos Brust gerichtet halte, weil ihm gerade nur schwer in die Augen sehen kann*
*selbst mit mir unschlüssig bin, was das Richtige ist und mich wie in einer Sackgasse fühle*
*mir schließlich sowohl an meiner Familie als auch an Draco unheimlich viel liegt*
*nicht bereit bin, eines davon einfach so aufzugeben, nur weil es sich offenbar nicht miteinander vereinen lässt*
*das mit Emma Paige und Draco immerhin auch irgendwie funktioniert*
*meine Worte ziemlich unvermittelt aus mir herausbrechen und erst danach merke, wie sehr dabei aus dem Herzen spreche*
*es in den letzten Monaten immer schwieriger geworden ist, diese Beziehung geheim halten zu müssen, wo doch so glücklich mit Draco bin*
*die ganzen sozialen Zwänge um uns herum verfluche, dass sie es uns nicht ermöglichen wollen, in Ruhe zusammen zu sein*
*bedrückt vor mich hinstarre, als plötzlich Dracos Hände an meinen Wangen spüre*
*mein Gesicht widerstandslos zu ihm drehen lasse und mir auf die Unterlippe beiße*
*etwas Angst vor seiner Reaktion habe, weil schließlich doch ziemlich ehrlich war in meinen Worten*
*leicht überrascht blinzle, als seine Lippen einen Moment später auf meinen spüre*
*bei seinen Worten etwas hilflos die Schultern hebe und unsicher die Stirn runzle*
*meine Mundwinkel sich zu einem zaghaften Lächeln heben, als er mich aus seinen eisgrauen Augen ansieht*
*tief Luft hole, ehe langsam nicke und das Kinn ein wenig hebe*
Wir kriegen das schon irgendwie hin.
*so überzeugt wie möglich sage, ehe mich zurück in seine Arme kuschle*
*diesen leisen, nagenden Zweifel, was meine Familie zu dieser Verbindung sagen wird, aber nicht ganz abschütteln kann, so sehr es auch versuche*
*mir trotzdem vornehme, dass es vor ihnen nicht mehr länger geheim halten will*