Alles Wissenswerte über König Charles III Einweihung in die magische Existenz

Auch in der magischen Welt begannen die Verantwortlichen zu planen. Immerhin konnte man einen König nicht mal so eben besuchen wie man das bei einem Staatschef machen konnte. Man muss sich dabei an ein gewisses Protokoll halten, über das in der magischen Welt nicht unbedingt viel bekannt ist. Erschwerend kam noch hinzu, dass in diesem Fall der Tod eines nahen Familienmitglieds vorausgegangen war. Hier gebietet schon das Taktgefühl, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Immerhin kann einen das schon ein wenig verwirren, wenn man gesagt bekommt, dass es eine parallele Welt gibt.


Doch wie lange sollte man dem neuen König Zeit geben? Zeit um sich einerseits mit seiner neuen Rolle vertraut zu machen und andererseits den Tod der Mutter zu verarbeiten? Auch wenn er sich sicherlich seit Jahrzehnten darauf vorbereitet hatte, König zu werden, so konnte man sich nie darauf vorbereiten, die Mutter zu verlieren. Schon allein das gebot, eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen.


Das nächste Problem würde dann sein, wen man schicken konnte. Sollte der Minister selber gehen, oder reichte es einen höheren Beamten zu schicken? Letztendlich wurde hier entschieden, wie schon bei der verstorbenen Königin, den Minister selber vorsprechen zu lassen. Auch wenn das eigentlich nicht seine Aufgabe war, hier ging es einfach nicht anders.


Zunächst musste das Protokoll erarbeitet werden und mit dem der Muggel abgeglichen werden. Niemandem war gedient, wenn das nicht planmäßig verlief. Der Minister musste sich mit den Verhaltensregeln vertraut machen, wie man sich einem Monarchen gegenüber verhalten musste. In der magischen Welt gibt es nichts Vergleichbares und so musste die Regierung mit ihren Kollegen zusammenarbeiten, damit alles planmäßig über die Bühne gehen konnte.


Schließlich war es soweit und auch wenn der Minister sich unwohl fühlte, wie er den Reportern gegenüber zugab, gab es nun kein Zurück mehr. Da hier keine Möglichkeit bestand, das Sicherheitsprotokoll zu umgehen und einen Kamin zu benutzen, um den Buckingham Palast aufzusuchen, musste der Minister sich auf die Fortbewegungsmöglichkeiten der Muggel verlassen. Immerhin konnte er auch nicht einfach zu Fuß erscheinen. Dem Vernehmen nach gefiel es ihm gar nicht, mit einem Auto zu fahren. Doch endlich war auch das gemeistert und er konnte einem der wartenden Diener folgen, der ihn zum König eskortierte. Wie der Minister hinterher zugab, behagte es ihm nicht durch die Sicherheitskontrollen zu gehen, die aber nun einmal notwendig waren und er fühlte sich unwohl, dass konstant ein Wachoffizier in seiner Nähe war.


Seine Majestät hat dem Vernehmen nach recht gelassen auf die Ausführungen reagiert. Wie der Minister berichtete, war er sehr interessiert und die folgende Diskussion war sehr lebhaft und von vielen interessierten Fragen bestimmt. Er scheint sehr viel von seiner Mutter zu haben und ihr sehr ähnlich zu sein.