Der Mondputzer
Der Mondputzer ist ein Rennbesen, der im Buch „Quidditch im Wandel der Zeiten“ im selben Atemzug wie der Eichschaft 79, der Sauberwisch, der Silberpfeil, der Komet 140, der Zunderfauch oder Nimbus 1000 genannt wurde.
Der Mondputzer wurde von der Hexe Gladys Boothby im Jahr 1901 entwickelt und auf den Markt gebracht. Geschichtlich betrachtet stellte der Mondputzer eine Innovation in der Flugbesenhistorie dar.
Der Besen ist optisch betrachtet sehr schlank. Die Stiele der Mondputzer bestehen aus Eschenholz. Woraus die Borsten bestehen, ist nicht bekannt.
Ein Vorteil des Mondputzers war, dass man große Höhen mit dem Besen erreichte. Dabei blieb der Besen zu allen Zeiten beherrschbar. Das erhöhte natürlich auch die Flugsicherheit.
Es ist bekannt, dass der Mondputzer unter hundertzehn Stundenkilometer in seiner Spitzengeschwindigkeit blieb. Trotzdem wollten zum damaligen Zeitpunkt alle Quidditchspieler dieses Modell kaufen.
Der Nachteil des Besens war, dass Gladys Boothby scheinbar alleine die Mondputzer produzierte und deshalb nicht die vom Markt geforderte Stückzahl liefern konnte.
Zwischen 1901 und 1926 bekam der Mondputzer Konkurrenz durch den Silberpfeil, der sich allerdings langfristig auch nicht auf dem Markt durchsetzte.
Quelle:
Quidditch im Wandel der Zeiten, Kapitel 9 „Die Entwicklung des Rennbesens“
177 Wörter
