Der veränderte Zaubertrank

Wie unsere Reporter herausgefunden hatten, lebt dort Mr. Carver mit seiner Familie. Nun werden sich viele fragen, was an Mr. Carver so besonders ist. Nun, ganz einfach: Er ist ein Werwolf.
Seine Frau braut ihm jeden Monat den Wolfsbanntrank, damit er nicht für sie und die Kinder zu einer Gefahr werden kann. Und genau dabei ist es dann wohl auch geschehen.
Wie sie unserer Reporterin sagte, war sie ein wenig spät dran mit dem Trankbrauen und um ihn schneller abkühlen zu lassen, hat sie ihn auf die Fensterbank gestellt. Was sie nicht wirklich dabei bemerkt hat, war, dass sehr dicht daneben ein eigentlich hochgiftiger Weihnachtsstern steht. Und so kam es, wie es kommen musste, eines der Blätter löste sich und landete mitten in dem noch warmen Trank. Dieser muss damit reagiert haben. Als Mrs. Carver zurückkam und das Blatt im Kessel schwimmen sah, dachte sie zuerst, der Trank sei verdorben, aber einige Prüfungen bewiesen, dass er seine Funktion noch beibehalten hatte.
Also entschieden beide Eheleute, den Trank am nächsten Tag zu verwenden. Schließlich war Weihnachten und sie wollten das Fest gemeinsam daheim verbringen und nicht dergestalt, dass Mr. Carver irgendwo eingeschlossen werden muss, damit er niemanden gefährdet.

Bild von: Engelchen353


Und was soll man sagen, geschah?

An diesem Weihnachtstag verwandelte sich Mr. Carver zum ersten Mal seit vielen Jahren nicht mehr in einen Werwolf.
Nun muss geprüft werden, ob mit diesem an sich unglücklichen Zufall endlich der Durchbruch erzielt wurde, um künftig den Werwölfen besser helfen zu können. Wünschenswert wäre es in jedem Fall. Es würde vielen Werwölfen helfen wieder in die Gemeinschaft der Zauberer zurückzukehren und sie würden nicht mehr unter Vorurteilen leiden.