Geheimhaltungsabkommen der Internationalen Zauberervereinigung

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    Das Geheimhaltungsabkommen der Internationalen Zauberervereinigung, auch Internationales Geheimhaltungsabkommen, Abkommen zur Geheimhaltung der Zauberei oder Internationales Abkommen zur Geheimhaltung der Magie, im Original "International Statute of Wizarding Secrecy" genannt, ist ein Abkommen, welches verhindern soll, dass die Muggel von der Zaubererwelt erfahren.
    Das Abkommen wurde 1692 aufgrund der Hexenverfolgung in Europa nach langen Verhandlungen zwischen Zauberern mit verschiedenen Meinungen von der Internationalen Zauberervereinigung verabschiedet. Besonders Ralston Potter setzte sich sehr für die Geheimhaltung ein. Andere Mitglieder des Zaubergamots hielten es für besser, den Muggeln den Krieg zu erklären. Die Familie Malfoy vertrat eine ablehnende Haltung gegenüber der Einführung des Gesetzes. Sie pflegten Kontakte zu besonders wohlhabenden Muggeln, unter anderem auch mit dem damaligen Königshaus. Das neue Abkommen hätte sie dazu gezwungen, diese Kontakte abzubrechen.

    Das Abkommen wurde bereits 1689 unterzeichnet und beinhaltet verschiedene Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um die Magie geheim zu halten.
    Absatz 13 verbietet, Magie in Gegenwart von Muggeln anzuwenden. Eine Ausnahme hierbei bieten die in Klausel 7 genannten außergewöhnlichen Umstände. Dazu gehören Situationen, in denen das Leben einer oder mehrerer anwesender Personen gefährdet ist.
    Paragraph 73 wurde 1750 hinzugefügt und besagt, dass die Regierungen der Zauberergemeinschaft für das Verbergen der Tierwesen, Zauberwesen und der Geister vor den Muggeln auf ihrem Territorium sowie für die Eindämmung der Magie Minderjähriger in der Öffentlichkeit verantwortlich sind. Außerdem müssen sie magische Spiele und Sportarten kontrollieren, sodass sie nicht von Muggeln entdeckt werden.
    Des Weiteren sind Großveranstaltungen von Zauberern und Sport wie Quidditch verboten, wenn keine Muggelabwehr eingesetzt wird. Auch Gebäude für Zauberer, wie Schulen und das Zaubereiministerium, müssen vor Muggeln verborgen werden. Hexen und Zauberern ist es zudem strengstens verboten, an Muggelsportarten teilzunehmen. Sie dürfen ihre Mannschaften lediglich als Fans unterstützen.
    Das Abkommen beinhaltet außerdem Kleidungsrichtlinien für Hexen und Zauberer. Diese besagen, dass sie sich, wenn sie sich unter Muggeln befinden, dem Standard und der aktuellen Mode der Muggel anpassen müssen. Die Kleidung muss außerdem zur Region und dem Anlass entsprechend passen. Auch darf nichts getragen werden, was sich selbständig verändert oder anpasst. Trotz dieser Richtlinien gab es immer wieder diverse Verstöße in diesem Bereich.

    Seit der Unterzeichnung leben einige Zauberer verborgen innerhalb von Muggelgemeinden, vor denen sie sich allerdings verbergen. Einige dieser Gemeinden sind Ottery St. Catchpole, Upper Flagley, Tinworth und Godric’s Hollow, der Ort, wo Harry Potters Eltern lebten.

    Ausnahmen vom Abkommen betreffen Zauberer und Hexen, welche einen Muggel geheiratet haben. In diesem Fall ist es ihnen erlaubt, ihrem Ehepartner die magische Welt zu enthüllen.
    Minerva McGonagall weigerte sich dennoch, den Muggel Dougal McGregor zu heiraten, da sie ihm sonst die magische Welt enthüllen würde.

    Auch der Muggel-Ministerpräsident ist von dieser Regelung ausgenommen. So wird ihm die magische Welt offenbart, sobald er das Amt übernimmt. Es wird davon ausgegangen, dass er diese Information geheim hält, nicht zuletzt, da er von den Muggeln für verrückt gehalten werden würden.

    Im 20. Jahrhundert setzte sich Carlotta Pinkstone für eine Aufhebung des Gesetzes ein. Sie sorgte absichtlich dafür, dass Muggel von der Magie erfuhren und wurde entsprechend mehrere Male eingesperrt.

    Im Jahr 1926 wurde das Gesetz von Gellert Grindelwald kritisiert. Er meinte, dass es Muggel statt Zauberer schützen solle. Er verkleidete sich als Percival Graves, um mittels des Obscurials in New York das Abkommen sowie Rappaports Gesetz zu brechen und den No-Majs zu demonstrieren, wie überlegen Zauberer und Hexen seien.

    Es gab diverse Verstöße gegen Artikel 73. Dabei gab es in Schottland und Tibet die meisten Straftaten. So wurde das Loch Ness-Monster, das größte Kelpie der Welt, wiederholt von Muggeln gesehen. In Tibet kam es immer wieder zu Sichtungen von Yetis. Als Folge dessen wurde eine internationale Task Force in den Bergen stationiert.

    Im Jahr 1932 gab es in Ilfracombe einen Angriff eines Gemeinen Walisischen Grünlings auf eine Gruppe von sich sonnenden Menschen, darunter auch Muggel. Der Angriff wurde von der Familie Toke aufgehalten, welche anschließend auch die Erinnerungen der anwesenden Muggel veränderte. Leider gelang es ihr nicht, alle Muggel zu erwischen, sodass einige von ihnen von der magischen Welt erfuhren.

    Im schottischen Rugby-Team wurden mutmaßlich zwei Squibs – Jim Hamilton und Kelly Brown – aufgenommen, obwohl normalen Zauberern der Beitritt in Muggel-Mannschaften verboten war.

    Außerdem ist bekannt, dass Stuart Hogg ebenfalls gegen diesen Teil des Abkommens verstoßen hatte. Es gab das Gerücht, dass er einfach ein sehr talentierter Squib war, doch handelte es sich bei ihm tatsächlich um einen Zauberer, der professionell für die schottische Rugby-Mannschaft spielte.

    Im Jahr 1790 kam es in Amerika zu einem schweren Verstoß gegen das Abkommen mit folgenschweren Konsequenzen für die magische Gesellschaft. Die Hexe Dorcus Twelvetrees erzählte dem No-Maj Bartholomew Barebone vom Magischen Kongress der Vereinigen Staaten, der Internationalen Vereinigung von Zauberern sowie vom genauen Standort der Ilvermorny-Schule für Hexerei und Zauberei. Dieser stahl anschließend ihren Zauberstab und ging zur Presse. Er forderte, dass augenblicklich alle Magier durch No-Majs verfolgt werden sollten.
    Infolge dessen verabschiedete die Präsidentin Emily Rappaport „Rappaports Gesetz“, welches besagt, dass Hexen und Zauberer vollständig von No-Majs getrennt werden sollten. Dieses Gesetz wurde schließlich im Jahr 1965 wieder aufgehoben.

    Im Jahr 1926 besuchte Newt Scamander die Stadt New York. Dabei gelang einigen seiner magischen Tierwesen die Flucht, was ebenfalls ein Verstoß gegen das Abkommen war. Zusätzlich zeigte er dem No-Maj Jacob Kowalski die Kreaturen sowie seinen magischen Koffer.

    Newt Scamander und Tina Goldstein wurden außerdem fälschlicherweise beschuldigt, gegen das Abkommen verstoßen zu haben, indem sie einen gefährlichen Obscurus aus ihrem Koffer entkommen ließen. Sie konnten der Hinrichtung allerdings entfliehen.

    Am 14. Dezember 2018 wurden mehrere außer Kontrolle geratene fliegende Nimbus 2000 von einem Muggel-Blitzer auf einer Autobahn in Sydney aufgenommen. Die Besen wurden glücklicherweise aufgespürt, noch bevor die Muggel sie bemerkt hatten.

    Harry Potter wurde mehrfach beschuldigt, das Geheimhaltungsabkommen übertreten zu haben. In seinem zweiten Schuljahr ließ Dobby im Haus der Dursleys eine Torte fliegen, weshalb Harry eine offizielle Verwarnung des Zaubereiministeriums erhielt.
    Als Harry in den Sommerferien nach seinem vierten Schuljahr Dudley und sich gegen zwei Dementoren verteidigte, musste er zu einer disziplinarischen Anhörung, bei der er allerdings freigesprochen wurde, da dies ein außergewöhnlicher Umstand war und somit Zauberei erlaubt war.

    Quellen:

    ~ laugh hard, run fast, be kind ~

    Quinn 5R | Nate 7G | Emrys 6S | Ruby 6H | Isobel 5S
    Laura Modedesign | Theo Fluchbrecher


    In every lifetime?
    In every one.

    🪣

    WWS: Legacy

    1689-91: Fenster Beinroth
    1692+: Count Fenster Beinroth

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