Aberforth Dumbledore

  • Aberforth Dumbledore, der Wirt des Eberkopfs in Hogsmeade, ist der drei Jahre jüngere Bruder von Albus Dumbledore. Wie sein Bruder auch ist er sehr groß, aber hager. Er besitzt leuchtende, blaue Augen und lange, graue Haare, wirkt als Wirt allerdings immer sehr ungepflegt. Auch er geht ging als Junge nach Hogwarts, will wollte aber nach dem Tod seiner Mutter, Kendra Dumbledore, nach Hause zurückkehren, ohne seine Ausbildung abzuschließen, was Albus ihm untersagte. Während seiner Schulzeit löste er Konflikte im Gegensatz zu seinem Bruder lieber mit Duellen als mit vernünftigen Diskussionen.

    Ansonsten gibt es eher wenig Gemeinsamkeiten zwischen den Brüdern, denn Aberforth ist der Ruhm nie wichtig. Nur einmal wurde er mit einem seiner Zauber in der Öffentlichkeit genannt, als er wegen unerlaubter Zauberei an einer Ziege angeklagt wurde. Trotzdem hatte er sich nicht versteckt (wobei unklar war, ob er den Zeitungsartikel gelesen hatte).

    Aberforths jüngere Schwester Ariana wurde von Muggeljungen bei Magie beobachtet und daraufhin tätlich angegriffen. Sie konnte sich nie davon erholen und hatte danach regelmäßig wilde (und teils magische) Anfälle. Sein Ihr Vater, Perceval Dumbledore, stirbt starb in Askaban, wohin dieser nach einem Angriff auf besagte Muggel geschickt wird wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist war Aberforth acht Jahre alt.

    Aberforth konnte Ariana bei Anfällen oft gut beruhigen. Allerdings war er nicht zuhause um den Unfall zu verhindern, bei dem Ariana unabsichtlich ihre Mutter Kendra tötete. Dieses Versäumnis verzieh sich Aberforth nie.

    Albus versuchte sich daraufhin in Godric's Hollow um seine verwaisten Geschwister zu kümmern und freundete sich in dieser Zeit mit Gellert Grindelwald an. Bei einem Streit und folgendem Duell zwischen Aberforth, Albus und Gellert ging Ariana dazwischen und wurde von einem Zauber getötet. Aberforth machte Albus für den Tod der Schwester verantwortlich, obwohl nicht klar ist, wessen Fluch sie getroffen hat.

    Die übrige Zeit über kümmert er sich lieber um seine kranke Schwester Ariana, die nach einem Angriff von Muggeln verstört ist, und verzeiht Albus nie, dass seine Schwester nach einem Streit der Brüder und Gellert Grindelwald im nachfolgenden Duell stirbt. Laut Rons Tante Muriel gab es eine Prügelei beim Begräbnis, bei der Aberforth Albus die Nase brach.

    Erst als der Orden des Phönix gegründet wurde, sahen sich die beiden Brüder wieder, denn sie schlossen sich dem Orden an. Auch als dieser nach Jahren erneut ins Leben gerufen wurde, half Aberforth tatkräftig mit, wenn auch diesmal verdeckt und nicht offen zugehörig. Seiner Meinung nach hatte Voldemort bereits gesiegt und posthume Aufträge seines Bruders Albus sollten von Harry besser ignoriert werden. Es tröstete ihn zu erfahren, dass Albus auch nie über den Tod von Ariana hinweggekommen war.

    Aberforth kaufte Sirius Blacks Zweiwegespiegel von Mundungus Fletcher und erkannte, dass Harry Potter und seine Freunde im Haus der Malfoys gefangen waren. Er schickte den Hauselfen Dobby, um sie zu retten. Anschließend gab er Harry und seinen Freunden Unterschlupf im Eberkopf und zeigte ihnen den geheimen Weg hinter Arianas Bild ins Schloss. Als es schließlich zum Kampf um Hogwarts kam, wurden die jüngeren Schüler Hogwarts' durch diesen Tunnel evakuiert. Aberforth kämpfte Seite an Seite mit den anderen Lehrern im Schloss und konnte schließlich den Todesser Rookwood betäuben. Während dieser Aktionen wurde deutlich, dass er Ziegen mag, denn nicht nur der Eberkopf riecht danach, was Harry schon in seinem fünften Schuljahr aufgefallen war, sondern auch sein Patronus ist eine Ziege.

    Dennoch muss man sagen, dass Aberforth seinen Bruder Albus sehr mochte und ihm trotz der Streitigkeiten nahestand, denn er kam als einer der Gäste zu seiner Beerdigung.

    Im Film Phantastische Tierwesen 3 wird aufgedeckt, dass Aberforth als junger Mann mit einer Frau ein Kind gezeugt hatte. Sie wurde jedoch nach Amerika verbannt und angeblich verloren sie und ihr Sohn auf See das Leben. Später stellte sich jedoch heraus, dass sein Sohn Credence Barebone bzw. eigentlich Aurelius Dumbledore überlebt hatte. Gellert Grindelwald nutzte den jungen Obscurial Credence für seine Zwecke und wollte ihn am Ende in Bhutan töten. Das konnten Aberforth und Albus vor Ort allerdings verhindern, woraufhin Aberforth seinen kranken Sohn zurück nach Britannien brachte und sich um ihn kümmerte.

    Wälder glühen im bunten Farbenkleid
    Vögel ziehen, es ist Herbstzeit 🍂🎶

    WWS Legacy: Count Harold Beinroth

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