Die Carbonari des italienischen Zaubereiministerium, welche den Vorfall untersuchten, konnten feststellen, dass der Besen sich technisch in einem einwandfreien Zustand befand. Ihrem Gutachten nach habe Traumgärtner in der Sturzspirale nicht die "vorgesehene Technik zur Wiederherstellung einer stabilen Fluglage" angewandt. Ein "konsequentes und kräftiges Drücken auf die rechte Fußraste" hätte geholfen.
Seine Ehehexe gab an, dass ihr Zauberer in der letzten Zeit wiederholt über ein plötzliches Unwohlsein geklagt hatte. Daher wird vermutet, dass er im Flug einen gesundheitlichen Notfall erlitt, durch welchen er die Kontrolle über den Besen verlor.
Der gebürtige Zuckerburger war ein erfahrener Besenflieger und Himmelspringer. Eine Extremzauberart, bei der Hexen und Zauberer in großer Höhe von ihrem Besen abspringen, um nach einem möglichst langen Freifall dann aus der Luft heraus an einen sicheren Ort auf dem Boden apparieren. Bekanntheit erlangte Traumgärtner durch mehrere Innovationen auf diesem Gebiet. Er war der erste Zauber, dem es gelang, zurück auf seinen Besen zu apparieren und den Flug fortzusetzen. Und, nachdem Himmelspringer das Apparieren immer dichter vor den Boden hinauszögerten, war Traumgärtner ein Pionier des sogenannten Bodenspringens, bei dem Magier*innen von Gebirgssteilwänden oder sogar Gebäuden springen. Dabei bleibt besonders wenig Zeit, um die Apparatur zu vollenden. Sein Sponsor, der Zaubertränke-Konzern Red Dragon, listete in einem Nachruf einige seiner spektakulärsten Sprünge auf, darunter den "vermutlichen schwierigsten Bodensprung aller Zeiten - in den 190 Meter tiefen flaschenförmigen Höhlenschacht der Mamuthöhle im kroatischen Vanadinitgebirge".
Die größte Berühmtheit erlangte Traumgärtner 2012, als Hunderte Zuschauer live verfolgten, wie er sich, umgeben von einem speziell entwickelten Druckblasenzauber, bis an die Grenze des Weltraums apparierte. Mit dem von dort aus erfolgten Himmelsprung brach er einen über 50 Jahre bestehenden Höhenrekord.