Magische Wesen unserer Zeit

Hauselfen

Hauselfen sind recht kleine Wesen, die ihre eigene Art von Magie besitzen. Sie sind glatzköpfig und haben tennisballartige Augen. Ihre Ohren gleichen denen einer Fledermaus. Ihre Nase ist auffallend groß und ist mal spitz- oder auch schnauzenartig. Sie besitzen keine Kleidung und haben meist nur ein Küchentuch umgebunden. Dies ist das Zeichen für den Sklavenstand eines Hauselfen. Sie können nur aus dem Dienst ihres Hauses entlassen werden, wenn sie ein Kleidungsstück von ihrem Herrn bekommen. Die Hauselfen dienen ihrem Haus ein Leben lang. Zu ihren Aufgaben gehören kochen, saubermachen und sich um die Belange ihres Herren kümmern. Meist haben nur alte und reiche Zauberfamilien Hauselfen, aber auch Hogwarts hat über 100 Hauselfen, die sich um die Belange der Lehrer und Schüler kümmern. Oft werden sie schlecht behandelt und müssen sich selbst bestrafen wenn sie schlecht über ihre Herren sprechen. Die Hauselfen werden meist von den Gästen des Hauses nicht bemerkt und wollen dies auch nicht. Sie bekommen für ihre Arbeit kein Geld und sind damit auch sehr glücklich. Hermine wollte alle Hauselfen befreien und gründete deswegen den B.ELFE.R. Sie strickte ihnen Hüte und verteilte sie im gesamten Gryffindor-Gemeinschaftsraum. Diese wurden allerdings nur von Dobby eingesammelt und die anderen Hauselfen mieden den Gryffindorturm, da sie nicht befreit werden wollten. In den Büchern werden vier Hauselfen besonders erwähnt und wir erfahren einiges über sie:

Dobby

Dobby gehörte bis zum zweiten Band der Familie Malfoy. Er hatte statt einer Nase eine Schnauze. Er warnte Harry im zweiten Band davor wieder nach Hogwarts zu gehen. Am Ende des zweiten Bands bekam er von seinem Herrn Lucius Malfoy eine Socke geschenkt, die Harry ihm untergejubelt hatte.

Dobby ist der einzig bekannte Elf, der froh ist frei zu sein und für seine Arbeit bezahlt zu werden. Nach seiner Befreiung arbeitete er in Hogwarts. Er half Harry Potter freiwillig wann immer er konnte und starb im 7. Band bei einer Befreiungsaktion.

Kreacher

Kreacher ist der Hauself des Hauses Black und vereehrte seine Besitzerin immer noch, obwohl sie schon tot war. Als das Haus zum Hauptquartier des Ordens wurde, war er sehr unglücklich darüber. Denn plötzlich waren Schlammblüter und Werwölfe in seinem Haus, die von seiner Herrin immer so gehasst waren. Sirius behandelte Kreacher sehr schlecht und deswegen verriet er Geheimnisse des Ordens an Bellatrix Lestrange, die ihn ein wenig besser behandelte. Denn es wird oft vergessen, das auch Hauselfen Gefühle haben. Im Rahmen der Aufräum- und Säuberungsaktion von Mrs. Weasley klaute Kreacher einige Gegenstände zurück, die weggeworfen wurden. Sein Geheimlager in der Küche wurde erst später entdeckt.

Erst im 7. Band konnte Harry eine Beziehung zu Kreacher aufbauen. Von ihm erfuhr er einiges über Regelus Black und was er getan hat. Dies half ihm bei der Suche nach den Horkruxen. Was weiter aus Kreacher wurde ist nicht bekannt.

Hokey

Hokey war der Hauself von der Hexe Hepzibah Smith. Sie war sehr klein für einen Hauself, aber absolut treu. Prof. Dumbledore zeigte Harry eine Erinnerung, in dem dieser Hauself vorkam. Sie hatte fleischige Füße und eine papierartige Haut. Hokey gab zu ihre Herrin vergiftet zu haben, obwohl wir aus dem 6. Band etwas anders erfahren. Für den Tod war Tom Riddle verantwortlich, doch hatte er die Erinnerung des Elfen so verändert, das sie dachte, sie hätte ihre Herrin vergiftet. Sie wurde angeklagt und verurteilt. Sie starb in Askaban.

Winky

Winky gehörte der Familie Crouch. Beim Trimagischen Turnier soll sie angeblich Harrys Zauberstab geklaut haben, den sie vermeintlich brauchte, um das Dunkle Mal herauf zu beschwören. Sie wurde daraufhin entlassen und arbeite in Hogwarts. Sie war allerdings so unglücklich, dass sie sich nur betrank und ihre Arbeit nicht verrichten konnte. Sie blieb immer der Familie Crouch treu.

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