Hauspokalsieger: Slytherin.

Magische Wesen unserer Zeit

Drachen

Die meisten Drachenarten leben in den Bergen, auch wenn es hier und da eine Ausnahme gibt. Durch ihre Größe und durch ihre Gefährlichkeit für Muggel und Zauberer sind sie äußerst schwer zu verbergen. Da sie in die Gefahrenklasse XXXXX gehören, sollten sich nur ausgebildete und äußerst geschickte Zauberer ihnen nähern. Sie sind unmöglich zu bändigen und können auf gar keinen Fall als Haustier gehalten werden. Vieles an einem Drachen ist magisch und wird für Zaubertränke und als Schutz gebraucht. Die Haut, die Leber, die Hörner und auch das Herz sind neben dem Blut die anderen magischen Bestandteile. Vom Drachenblut wissen wir, das es 12 Anwendungen gibt. Die Entdeckung der Anwendung wird Prof. Dumbledore zugeschrieben, auch wenn Rita Kimmkorn in ihrer Biographie (Buch 7) behauptet, das Ivor Dillonsby sie vor ihm entdeckt und Prof. Dumbledore diese gestohlen haben soll. Es gibt allerdings keine Beweise für diese Geschichte. Die weiblichen Drachen sind größer und angriffslustiger als die männlichen. Sie brüten ihre Eier aus und gehören somit nicht zu den Säugetieren. Im zweiten Buch erfahren wir von einem solchen Ei, das Hagrid bei einem Kartenspiel mit einem Unbekannten gewonnen hat. Nach dem Brüten über dem Feuer entschlüpfte ein Norwegischer Stachelbuckel, den er Norbert nannte. Später stellte Bill, der Bruder von Ron allerdings fest, das es ein Weibchen war und wurde in Norberta umbenannt. Die Dracheneier sind vom Zaubererministerium als Güter der Klasse A klassifiziert worden und sind somit unverkäuflich. Zu Widerhandeln steht unter schwerer Strafe. Die Farben des Drachenfeuers variieren je nach Drachenart. Von welchem Drachen Hagrid das Drachenfeuer für sein Motorrad hat erfahren wir allerdings nicht. Aus dem vierten Band sind uns nur vier Drachenarten bekannt. Der Chinesische Feuerball, der Walisische Grünling, der Norwegische Stachelbuckel und der Ungarische Hornschwanz sind die vier Drachen des Trimagischen Turniers. Dort wurde ihnen ein goldenes Ei untergeschoben, was diese bewachten. Die Teilnehmer mussten es den Drachen wegnehmen, da dieses die nächste Aufgabe enthielt. Aber von Next Scamander erfahren wir noch von 6 weiteren Drachenarten. Im folgenden werden alle zehn Drachenarten genannt:

Antipodisches Opalauge

Diese mittelgroße Drachenart ist im Gegensatz zu anderen Drachenarten recht friedlich, es sei denn sie hat Hunger. Sie ernährt sich meist von Schafen und manchmal auch von größeren Beutetieren. Es ist aktenkundig, das es in den ´70 er Jahren zu Massentötungen von Kängurus gekommen ist. Es soll ein männlicher Drache gewesen sein, weil er von einem Weibchen aus seiner Heimat vertrieben worden war. Die Dracheneier sind blassgrau und werden von Muggeln gerne mit Fossilien verwechselt. Der Drache hat seinen Namen von seiner schillernden und perlmuttartigen Haut, wobei seine Augen bunt und ohne Pupillen sind. Das Anitpodische Opalauge stammt ursprünglich aus Neuseeland wird aber auch in Australien gesichtet. Es wandert aus wenn der Lebensraum in seinem Ursprungsland zu knapp wird. Dieser Drache hat eine scharlachrote Flamme, die sehr stark leuchtet.

Chinesischer Feuerball (auch Löwendrache genannt)

Der chinesische Feuerball hat seinen Namen von seiner pilzartigen Flamme, die er durch die Nüstern ausstößt wenn er gereizt wird. Das Männchen kann ein Gewicht von ca. 2 Tonnen erreichen, wobei das Weibchen sogar 4 Tonnen schwer wird. Die Eier leuchten scharlachrot und sind golden gesprenkelt. Die Schalen der Eier sind eine begehrte Zaubertrankzutat. Der Feuerball frisst am liebsten Säugetiere. Seine Lieblingspeise sind eigentlich Schweine und Menschen. Im Vergleich zu anderen Drachenarten sind sie zwar angriffslustig, aber zugleich auch sehr duldsam zu ihren Artgenossen. So können ohne Probleme zwei bis drei Drachen in einem Bereich leben. Der Chinesische Feuerball ist allerdings der einzige Drache im Orient und ist auch der auffälligste Drache, den es gibt. Seine scharlachrote Farbe und sein gedrungenes Gesicht harmonieren gut mit seinen hervorstehenden und einem goldenen Kranz umgebenen Augen. Dies macht ihn zu einem sehr außergewöhnlichen Drachen.

Gemeiner Walisischer Grünling

Der Walisische Grünling lebt im höheren Bergland wo ein Schutzgebiet für ihn eingerichtet wurde. Seine grüne Farbe passt gut dort hinein. Seine erdbraunen Augen sind mit grünen Sprenkeln durchzogen.

Aus eigenem Antrieb meidet der Drache die Menschen und frisst am liebsten Schafe. Er ist deswegen vergleichsweise friedlich. Ihr Feuer speien sie in dünnen Strahlen aus und ihr Brüllen hat eine überraschend schöne Melodie. Auch dieser wurde wie o.g. beim Trimagischen Turnier eingesetzt.

Norwegischer Stachelbuckel

Der Norwegische Stachelbuckel ist dem Hornschwanz weitgehend ähnlich. Sie unterscheiden sich rein äußerlich nur darin, das er anstelle von Schwanzstacheln einen sehr stark ausgeprägten schwarzen Rückenstachelkranz besitzt. Diese Rasse ist sogar gegenüber eigenen Artgenossen sehr aggressiv und deswegen gibt es nur noch wenige Exemplare. Er ernährt sich nicht nur von Landsäugetieren, sondern auch von Wassertieren, was für eine Drachenart eher ungewöhnlich ist. Unbestätigten Berichten zufolge soll ein Norwegischer Stachelbuckel 1802 einen Wal gefangen und verschleppt haben. Die schwarzen Eier sind eher unauffällig. Die Jungtiere dagegen lernen schon im Alter von drei Monaten das Feuerspucken. Wie oben schon genannt war auch Hagrid´s Drache ein Norwegischer Stachelbuckel.

Peruanischer Vipernzahn

Das Besondere an dieser Drachenart ist seine Größe. Sie werden nur 5 Meter groß, wodurch sie besonders schnelle Flieger sind. Er hat eine schwarze Kamm-Musterung und ist am Körper glattschuppig und kupferfarben. Er ernährt sich am liebsten von Kühen und Menschen. Dieser Umstand hat das Zaubereiministerium dazu gebracht im 19. Jahrhundert Jäger loszuschicken, da sich der Vipernzahn mit rasender Geschwindigkeit vermehrte.

Rumänisches Langhorn

Die Hörner dieser Drachenart gelten in Pulverform als wichtige und zugleich wertvolle Zutat für Zaubertränke. Die Hörner gelten heutzutage als Verkäufliche Güter der Klasse B. Durch den großen Handel damit, sind es so wenige Exemplare geworden, das sie sogar gezüchtet wurden, damit sie nicht aussterben. Der Lebensraum vom Rumänischen Langhorn ist sehr wichtig, da dort viele verschiedene Drachenarten leben, die man studieren kann. Deswegen kommen auch Zauberer aus aller Welt hierher. Das Rumänische Langhorn ist dunkelgrün und hat lange goldene Hörner. Mit diesem spießt er seine Beute auf und röstet sie.

Schwarzer Hebride

Diese Rasse ist wesentlich aggressiver als der Walisische Grünling. Beide leben in Britannien. Ein einziger, der Schwarzen Hebriden allerdings, beansprucht einen Lebensraum von über 250 km². Er ernährt sich hauptsächlich von wilden Tieren, es kommt aber schon mal vor das er auch Rinder frisst. Er hat leuchtende, purpurfarbene Augen und sein Rückenkamm ist schwarz und rasiermesserscharf. Das Ende seines Schwanzes ähnelt einer Pfeilspitze und seine Flügel sehen denen einer Fledermaus sehr ähnlich. Der Zauberclan der McFlusty´s kümmert sich seit Jahrhunderten um die Pflege dieser Wesen. Dies ist schon eine Tradition.

Schwedischer Kurzschnäutzler

Diese Drachenart hat, im Gegensatz zu anderen, sehr wenige Menschen gefressen. Da sie aber in höheren Bergregionen leben, ist dies auch keine Kunst. Seine silberblaue Haut wird meist für Schutzhandschuhe und Schutzschilder gebraucht. Seine starke, blaue Flamme, die aus den Nüstern ausgestoßen wird, kann Knochen und Holz in sekundenschnelle in Asche verwandeln.

Ukrainischer Eisenbauch

Diese extrem gefährliche Drachenart ist zusätzlich auch die größte Drachenart. Er kann bis zu 6 Tonnen schwer werden und ist somit kein guter Flieger. Durch seine Größe kann er ganze Siedlungen platt machen, wenn er landet. Er hat einen rundlichen Körper und metallgraue Schuppen. Seine Augen sind tiefrot, seine Krallen dagegen lang und messerscharf. Seit 1799 stehen die Eisenbäuche unter strengster Bewachung. Einer von ihnen hat ein unbemanntes Segelschiff aus dem Meer verschleppt.

Ungarischer Hornschwanz

Dieses ist die letzte Drachenart des Trimagischen Turniers. Gegen einen Drachen dieser Art musste Harry antreten. Der Ungarische Hornschwanz ist die gefährlichste Drachenart überhaupt. Sie ernähren sich zwar hauptsächlich von Schafen und Ziegen, aber zu einem Menschen sagen sie nicht nein. Die Eier haben eine zementartige Farbe und die Schale ist ungewöhnlich hart. Der Schwanz der Jungtiere ist aber sehr gut ausgebildet, so können sie leicht diese Schale durchbrechen. Er kann bis zu 15 Meter Feuer speien. Der Ungarische Hornschwanz hat gelbe Augen, bronzefarbene Hörner und die gleichfarbigen Stacheln, ragen aus seinem Schwanz heraus. Seine Schuppen sind dagegen schwarz und sein Körper ähnelt dem einer Echse.

Quellen: