Material:
- quadratisches Blatt Papier, welches sich gut falten lässt (eine Seite weiß, eine Seite gelblich oder ockerfarben), die Größe kannst du beliebig gestalten, in der Anleitung wurde eine Kantenlänge von 20 cm verwendet
- Edding oder schwarzer Stift
- Geodreieck oder Lineal
Tipp: Wenn du kein zweifarbiges Papier hast, kannst du auch einfach ein weißes DIN A4 Blatt nehmen, quadratisch zurechtschneiden und die Rückseite mit Wasserfarben oder mit einer anderen Methode einfarbig anmalen.
Schritt 1:
Lege das Blatt mit der weißen Seite nach oben so vor dich hin, dass eine Spitze auf dich zeigt und falte nun als erstes die untere und obere Spitze aufeinander und klappe das ganze wieder auf, so dass du eine Faltnaht in der Mitte erhältst.
Falte nun die untere und die obere Seite in die Mitte zur Faltnaht.
Schritt 2:
Nun musst du die offenen Ecken der nach oben zeigenden braunen "Klappen" nach innen falten. Am besten hilfst du dir, indem du erst nach außen faltest - dann siehst du auch, ob es gleichmäßig ist.
Nun kannst du die Kanten nach innen falten und erhältst eine Schräge.
Schritt 3:
Als nächstes musst du auf jeder Seite eine schräge Fläche nach hinten falten. Versuch sie oben und unten möglichst gleich zu formen. Du kannst dafür ein Lineal oder Geodreieck zu Hilfe nehmen und dieses auch zum Knicken verwenden, indem du entlang der Kante des Lineals knickst. So wird deine Falte auch gerade.
Schritt 4:
Nun wird die Faltnaht benötigt, die du ganz am Anfang erstellt hast. Du faltest ganz einfach die beiden Hälften zusammen, so dass du nur noch die halbe Figur vor dir liegen hast. Dann drehst du die Figur so, dass du die Öffnung oben hast, also einfach einmal in der Hand drehen, die weiße Stelle bleibt dabei links.
Schritt 5:
Die nächste Faltung ist etwas schwieriger und erfordert unter Umständen mehrere Anläufe. Also erst vorsichtig probieren, bevor du die Faltnaht wirklich richtig setzt. Am besten faltest du einmal nach vorne und einmal nach hinten entlang der Kante.
Das ist aber nicht der eigentliche Faltvorgang, sondern dient nur dazu, dass du nun etwas einfacher falten kannst. Du nimmst nun die weiße Fläche und ziehst sie nach rechts oben.
Dann hilfst du ihr etwas nach, so dass sich die weißen Hälften entlang der Faltnaht nach innen legen.
Anschließend faltest du sie ganz aufeinander.
Sollte diese Faltung nicht auf Anhieb klappen - nur Mut, mit etwas Übung bekommst du das sicher hin.
Schritt 6:
Nun bringst du das Löwengesicht nach vorne, indem du die weißen Hälften, die aus der letzten Faltung aufeinander liegen, aufklappst.
Das sieht noch nicht wirklich nach Löwenmähne aus. Daher faltest du den oberen Teil der weißen Fläche nach unten hin ein.
Dann klappst du hier die untere Spitze dessen, was du gerade gefaltet hast nach innen um, damit das Gesicht nicht ganz so spitz wirkt.
Schritt 7:
Nun nimmst du den noch nicht fertigen Schwanz und klappst ihn nach links ein. Langsam bekommt das Ganze doch Ähnlichkeit mit einem Löwen, oder?
Was den Schwanz angeht, hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst ihn so lassen, dann sieht es so aus, als wische er sich etwas aus seinem Gesicht. Du kannst aber auch noch die folgenden Faltungen oder eine der folgenden Faltungen - eben so, wie es dir am besten gefällt - nachfalten. Nachdem es dir gefällt, springst du zum nächsten Schritt, damit dein Löwe auch noch ein richtiges Gesicht bekommt.
Alternativen zum Schwanz des Löwen:
Wenn der Schwanz nicht ins Gesicht ragen soll, knickst du einen Teil davon nach unten weg.
(Hier war das Blatt nicht ganz quadratisch, da noch etwas weiß zu sehen ist.)
Dein Löwe kann auch seinen Schwanz um seinen Körper wickeln bzw. vor dem Körper zusammenlegen. Das heißt, die letzte Ecke, die nach unten über den Körper hinausragt, knickst du zurück Richtung Körper.
Wenn du einen nicht ganz so spitzen Schwanz haben möchtest, kannst du auch hier die Spitze nach innen knicken.
Oder aber vielleicht malst du ihm einen buschigen Schwanz auf? Deiner Gestaltung sind hier keine Grenzen gesetzt.
Schritt 8:
Zum Schluss verpasst du deinem Löwen noch Augen und die Nase mit den Schnurrbarthaaren. Dafür kannst du einen Edding oder sonst einen schwarzen Stift zu Hilfe nehmen.
Selbstverständlich kannst du auch hier noch mehr verzieren. Wie wäre es zum Beispiel mit Mähnenhaaren? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Fertig ist dein Origami-Löwe.
Quelle: http://kinder.e-papa.de/basteln-mit-kindern/7/94.html