Adventskalender

17. Dezember

Ein feuriges Weinachtsfest

Kapitel 1: Ein schöner Weinachtsmorgen

Es war ein schöner Weinachtsmorgen. Luna Lovegood genoss diesen Morgen warscheinlich noch viel mehr als irgendein anderer Mensch in England. Sie sah aus dem Fenster wie der Schnee sanft zur Erde fiel und dachte über den Tag nach. Heute würde sie endlich ihre Freunde wiedersehen! In diesem Moment, als dieser glückliche Gedanke sich in ihr breitmachte, stellte Rolf, der eben verschlafen aus den Bett gekrochen war, sich hinter Luna und schlang seine Arme um sie. "Fröhliche Weinachten, Schatz. Sind Lorcan und Lysander schon wach?" Eine kurze Stille trat ein. Nur aus den oberen Stockwerk drangen die aufgeregten und entzückten Schreie ihrer Söhne. "Ja, Schatz, im Gegenteil zu dir schon, wie du hören kannst!", antwortete sie grinsend. Er grinste zurück und wankte dann schlaftrunken zum Badezimmer, um zu duschen. Dabei wurde er fast umgerannt von Lysander, der mit großer Begeisterung ins Zimmer gerannt kam. "Guck mal, Mum!", rief er, in der Zwischenzeit lief sein Zwillingsbruder Rolf ins Bad hinterher. "Die habe ich von Opa bekommen! Auf dem Zettel, der im Packet lag, stand, dass man damit Schlickschupfe sehen kann. Weißt du vielleicht, was das für Dinger sind?", er sah von seiner Mutter zu der merkwürdigen Brille, die er in der Hand hielt. " Schlickschupfe sind kleine Wesen, die in deinen Kopf eindringen und dein Gehirn wirr und schläfrig machen." Als sie das sagte, musste sie an ihr 6. Jahr in Hogwarts denken. Das Jahr, als ihre Freunde wirklich IHRE Freunde wurden. "Cool!" Er setzte die Brille auf und folgte seinem Bruder ins Badezimmer, um auch seinem Vater einen Bericht zu erstatten über die schönen Geschenke, die er bekommen hatte. Kurze Zeit später kam Rolf wieder aus dem Bad. "Ja, ja, Jungs ich weiß, dass eure Freude übergroß ist, aber darf ich mich vielleicht in Ruhe anziehen?" sagte er leicht genervt. Mit hängenden Schultern gingen die beiden auf ihr Zimmer. "Puh...endlich Ruhe", seufzte Rolf. "Ich dachte, dass ich wenigstens unter der Dusche meine Ruhe habe, aber selbst da wird man von Gespensterbrillen, Büchern und anderem Zeug verfolgt.... "Ach, die beiden sind doch noch Kinder. Lass sie doch weningstens diesen einen Morgen im Jahr unsere Morgenruhe stören. Außerdem tut es dir gut, wenigstens einmal im Jahr vor 10 Uhr morgens aufzustehen!" Er rollte die Augen und zog sich schweigend an.

Kapitel 2: Flohpulver

Der Rest des Tages verging wie im Flug, genauso wie bei jeder anderen Familie des Landes. Ein bisschen chaotisch. Lysander und Lorcans Nervosität stieg stetig, desto näher der Zeitpunkt der Abreise rückte. Als es endlich soweit war, kam auch heraus, wieso dem so war. Sie hatten Angst vor der Reise. Für sie war es nämlich das erste Mal, dass sie mit Flohpulver reisen würden. Als ihre kleine Familie am frühen Abend im Wohnzimmer versammelt war, trat Rolf vor und sagte:" So, dann fangen wir mal an. Ich werde euch beiden erstmal erkären, wie es funkioniert. Gut aufgepasst, weil ich werde es nicht ewig wiederholen. Wenn es gleich soweit ist, nehmt ihr ein bisschen von diesem Puder......" Er zeigte den beiden einen Teedose, die mit glitzernden Puder gefüllt war. "..... und schmeißt es ins Feuer. Nicht erschrecken, wenn die Flammen plötzlich grün werden! Dann tretet ihr ins Feuer und sagt, wo ihr hin wollt, "Der tropfende Kessel" also. Sprecht laut und deutlich. Sorgt dafür, dass ihr gut artikuliert. Probiert, eure Ellenbogen an eure Seite zu pressen und macht keine zappelnden Bewegungen. Tipp: Haltet eure Augen geschlossen. Okay?" Sie nickten angespannt. "Okay, dann gehe ich zuerst. Bis gleich!" Er zwinkerte, streute etwas von dem Flopulver aus der Teedose in den Kamin und währendessen er in die Flammen stieg, sagte er "Zum tropfenden Kessel" und verschwand. "Ihr seid dran! Wer möchte zuerst?", fragte sie die beiden Jungen, die gerade den Höhepunkt ihrer Nervosität erreicht hatten. Sie sahen einander an. Scheinbar reichte das, um einen Beschluss zu fassen, denn Lorcan trat vor. Er nahm vorsichtig etwas von dem Pulver und warf es in den Kamin. Er trat in die grünen Flammen und sagte mit angespannter, aber denoch deutlicher Stimme "Der tropfende Kessel" und verschwand. Jetzt, wo sein Bruder verschwunden war, war nicht nur Nervosität sondern auch Angst von Lysanders Gesicht abzulesen, und sie zweifelte stark daran, dass er sich noch trauen würde. "Schatz, du kannst das!", sagte sie ermutigend. Das schien das Fass zum Überlaufen zu bringen, denn er trat zögernd nach vorne, nahm wie sein Bruder etwas von dem Flohpulver aus der Teedose und als er in die Flammen stieg, sagte er schnell und ziemlich undeutlich "Der Tropfende Kessel". Als er verschwunden war, fragte sie sich ein klein wenig besorgt, ob er wohl deutlich genug gesprochen hatte....aber das würde sie noch früh genug merken. Sie hob ihr Täschchen auf, ein Geschenk was Hermine ihr irgendwann mal zu Weihnachten gemacht hatte und in der 23 Weinachstgeschenke Platz fanden und stopfte es in ihre Umhangtasche. Sie wollte nicht das Schicksal herausfordern und die Tasche verlieren. Dann hob sie den Suppentopf mit Plimpysuppe hoch, die sie zur Feier des Tages gekocht hatte. Sie schmiss ein bisschen Flohpulver aus der Teedose in den Kamin und stellte die Teedose zurück auf den Kaminsims. Dann trat sie mit einer eleganten Bewegung in den Kamin, sagte fröhlich "Der Tropfende Kessel" und verschwand.

Kapitel 3: Eine besondere Überraschung von Harry

Nachdem das wirbelnde Gefühl verschwunden war, das das Reisen mit Flohpulver immer begleitete, trat sie aus dem Kamin in ein Hinterzimmer des tropfenden Kessels. Sie klopfte den Ruß von ihrem Umhang und sah sich dann um. Das Hinterzimmer war klein und dunkel, eigentlich so, wie sie es vom Tropfenden Kessel gewöhnt war. "Luna!", sagte Hannah, Nevilles Frau, fröhlich. Sie hatte anscheinend auf sie gewartet. "Schön, dich zu sehen Hannah!", sagte sie genauso fröhlich und die beiden Frauen umarmten sich. "Wo sind die anderen?", fragte Luna, als sie Hannah losgelassen hatte. "Im Wohnzimmer. Lauf einfach hinter mir her!", antwortete Hannah. Sie folgte Hannah in das Wohnzimmer des Hauses. In der Türöffnung blieb sie kurz stehen, um das Zimmer zu bewundern. Es war prächtig geschmückt und groß, im Gegensatz zu dem kleinen Hinterzimmer, in dem sie ankommen war. Die vielen kleinen Tische waren aneinander geschoben worden und bildeten jetzt einen großen Tisch. Überall im Zimmer verstreut standen ihre Freunde: Ron, Hermine, Angelina, George, Neville, Hagrid, Teddy, Victoire, Ginny und natürlich Rolf. Auch die Kinder waren da. James, Fred, Albus, Rose, Lily, Hugo, Lorcan und Roxanne und hatten anscheinend viel Spaß zusammen. Sie lachten und scherzten, währendessen die kleine 5-jährige Alice auf Nevilles Schoß saß und ihr Gesicht gegen seine Brust drückte.
In einer Ecke des Zimmers stand ein riesiger Weinachtsbaum, der stark an die Weinachtsbäume erinnerte, die um diese Zeit immer in Hogwarts großer Halle standen. Unter den Zweigen lag ein riesiger Stapel mit Geschenken. Sie lief zu dem Stapel, um ihn mit den Geschenken aus ihrer Tasche zu ergänzen. Als sie sich aufrichten wollte, wurde sie von etwas Schwerem im Rücken getroffen, das sie beinahe wieder gen Boden beföderte. Sie wollte sich umsehen, was die Ursache dafür war, aber das erledigte sich von selbst, denn sie erkannte die Stimme, die fröhlich "Hallo Tante Luna! Fröhliche Weihnachten!" rief. "LILY! Hast du den Verstand verloren?! Du hast Luna fast in den Wehnachtsbaum geschubst!", hörte sie Ginny wütend rufen. Lily ließ schnell ihren Hals los. "Ist nicht so schlimm. Fröhliche Weihnachten, Lily", sagte sie und umarmte Lily. Lily wirkte deutlich erleichtert, aber dennoch verschwand sie schneller, als jemand der apparierte, zu Hugo, der an der anderen Seite des Zimmers stand, als ihre Mutter auf Luna zukam. "So, dann will ich dich jetzt mal richtig begrüssen", sagte Ginny und umarmte Luna. "Fröhliche Weihnachten, Luna!" - "Dir auch, Ginny! Das von eben war wirklich nicht so schlimm. Bitte mach Lily keine Vorhaltungen deswegen. Mir hat das wirklich nichts ausgemacht. Wo ist Harry eigentlich?" Sie schaute sich suchend im Zimmer um. "Ein Auftrag des Aurorenbüros. Es schien ernst zu sein, sonst wäre er nicht sofort aufgebrochen. Schon gar nicht an Weihnachten...", antwortete Ginny, während sie ihren Blick suchend durch das Zimmer schweifen ließ. "Wo ist eigentlich Lysander? War nicht der ursprüngliche Plan, das er vor dir ankommen sollte?" "Oooh...ich dachte schon, dass er sein Ziel nicht deutlich genug ausgesprochen hat...", seufzte sie. "Und dann bleibst du so ruhig?! Hast du keine Angst, dass er vielleicht irgendwo verloren gegangen ist? Müssen wir ihn nicht jetzt sofort suchen gehen?" schrie Ginny. In diesen Moment wurde irgendwo eine Tür zugeschlagen. Zusammen liefen sie aus dem Wohnzimmer. um den Ursprung des Geräusches zu ergründen. Sie brauchten nicht lange zu suchen, denn plötzlich stand Harry vor ihnen. Sein Umhang und seine Haare waren voller Schnee und er war nicht alleine...."MAMA!", rief Lysander und fiel seiner Mutter um den Hals. "Lysander! Wo kommst du denn her?", fragte sie überrascht. Ginny sah Harry fragend, aber auch erleichtert an. "Ich habe ihn in der Nokturngasse gefunden. Über und über mit Ruß bedeckt. Ich denke, dass er beim verkehrten Kamin ausgestiegen ist", sagte er und schüttelte den Schnee aus seinen Haaren. "Ich habe mir schon so etwas gedacht. Das kam bestimmt von den Nerven. Heute war es das erste Mal, dass sie mit Flohpulver gereist sind", antwortete sie. Ihre Überraschung war schon wieder volkommen verschwunden. "Ich kenne das. Beim ersten Mal bin ich auch beim verkehrten Kamin ausgestiegen. Zum Glück war ich in der Nokturngasse für meinen Auftrag. Ich weiß nicht, ob dass sonst gut geendet hätte. Wenn ich bedenke, was für komische Gestalten da herumlaufen...", sagte Harry. "Vielen Dank, Harry!" "Gern geschehen. Aber wollen wir nicht reingehen? Dann können wir endlich anfangen."

Kapitel 4: Ein Déjà-vu

Nachdem Harry von allen begrüßt worden war und Lysander, Lorcan, Lily und Hugo einen detailgetreuen Bericht über sein Abenteuer erstattet hatte, setzten sich alle an den zusammengeschobenen Tisch. Eine Weile später kam Hannah ins Wohnzimmer mit Schalen und Tellern voller Essen. Die herrlichsten Dinge lagen darauf, wie ein riesiger Truthahn und ein Weihnachtspudding, der danach strebte, einfach nur aufgegessen zu werden. Auf einmal fiel ihr ihre Suppe ein. "Kannst du meine Suppe vielleicht mitbringen?" Hannah nickte und als sie zurück kam, hatte sie den großen Topf mit Suppe dabei. Endlich setzte Hannah sich und rief " Guten Appetit!", ein Ruf der mehrmals zurückgeworfen wurde, bevor sich alle auf das Essen stürzten. Schon nach 5 Minuten war schon fast kein Krümel mehr von dem Truthahn oder dem Pudding übrig. Fast jeder war fertig mit Essen, als Luna in ihren Suppentopf schaute und überrascht feststellte, dass er noch fast voll war. "Will noch jemand Suppe?", fragte sie. "Nein, Schatz wir haben schon genug gegessen, denke ich..." In diesen Moment erklang das Geräusch eines Messers, das gegen Glas schlug und Neville erhob sich. "Ich will euch allen danken, dass ihr gekommen seid und habe euch etwas zu verkünden. Hannah erwartet unser zweites Kind!" Nun passierte alles auf einmal. Eine Lawine von Geräuschen ertönte durch das Wohnzimmer. Ein Teil davon waren Glückwünsche, der andere das Knistern von Flammen. Der Weihnachstbaum stand in Flammen! Hermine war die Erste, die reagierte. "Aguamenti!", schrie sie und richtete ihren Zauberstab auf den Baum. Ein Wasserstrahl spritzte aus dem Zauberstab hervor und löschte den Baum. Ron war der Erste, der etwas sagte "Bloody hell, was war das?" Er bekam ziemlich schnell eine Antwort auf seine Frage. Unter dem Baum saß ein Tier und nicht nur irgendeins, sondern... ein Babydrache. Fast alle stießen Überraschungsrufe aus und sie glaubte zu sehen wie Hermine, Ron und Harry einander mit einem bestimmten Blick ansahen. Hagrid war der Erste, der in Bewegung kam. Er lief auf den Drachen zu und hob in hoch, wie etwas, was ziemlich zerbrechlich war. "Hagrid, du kannst ihn nicht behalten", sagten Harry und Hermine gleichzeitig. Man konnte ihnen deutlich ansehen, dass sie an eine bestimmte Begebenheit zurückdachten, als sie das sagten. Hagrid richtete seinen Blick auf Ron. Dieser hatten Mitleid mit ihm. Es war ihm schon immer schwer gefallen, die "richtige" Seite zu wählen. "Sie haben Recht. Tut mir leid Hagrid, aber dieser Drache ist wirklich gefährlich. Das ist ein Hornschwanz. Und wenn du nicht mehr weißt, wie gefährlich die Biester sind: frag Harry!" Hagrid sah den Drachen in seinen Händen enttäuscht an. Er war eingeschlafen und sah recht zufrieden aus. "Aber wo muss er dann hin? Ich kann ihn doch nich einfach seinem Schicksal überlassen?" "Hagrid, also ehrlich. Ich will nicht noch einmal die ganze Diskussion führen, die wir schon vor 25 Jahren hatten. Da sind wir mit unserer Strafe noch mild weggekomen. Kaum auszudenken, was wir jetzt für eine Strafe bekommen könnten! Wenn das Ministerium dahinter kommt! Du kannst ihn nicht behalten, akzeptier das einfach", sagte Hermine leicht genervt. "Darf ich ihn vielleicht für diesen einen Abend behalt′n?", flehte Hagrid und sah jeden mit großen bittenden Augen an. Er fand, dass er endlich eingreifen musste. "Mein Vater sagt immer: Drachen bringen das Glück ins Haus. Es ist doch Weihnachten. Selbst ein Drache hat das Recht, heute zu feiern." Jeder sah ihn an. "Ja, kommt schon Harry, Ron, Hermine. Lasst Hagrid den Drachen doch wenigstens für heute behalten. Außerdem, ich mag Drachen. Sie machen einen Bestandteil aus von meinen Scherzartikeln", sagte George. "Dann darf er vorläufig hierbleiben. VORLÄUFIG. Aber er wird bald weg müssen", gab Harry nach. "Is das für euch in Ordnung?", fragte Hagrid hoffnungsvoll Neville und Hannah. Neville schaute unsicher zu Hannah. "Ich weiß nicht, wegen des Babys..." " Du brauchst mich wirklich nicht wie ein rohes Ei zu behandeln, Neville! Hagrid, der Drache darf bleiben, aber wenn er auch nur das kleinste Ding in Flammen steckt, schmeiße ich ihn persönlich raus." Hagrid war glücksselig. "Natürlich nicht! Da sorg ich schon für", sagte er mit Tränen in den Augen.

Kapitel 5: Ein großer Held

Der Rest des Abend verlief ruhig. Jeder freute sich über die Geschenke, die er bekam. Alle Kinder bekamen von George eine grosse Kiste mit Scherzartikeln, die sie sofort ausprobieren wollten. "Seid vernünftig und bewahrt die für Hogwarts. Dort sind sie viel brauchbarer." riet George ihnen. Sie sah wie Rose, die mit dieser Sorte von Sachen nichts anfangen konnte, ihre Sachen in Hugos Hände drückte. Er merkte nichts davon, weil er George gerade über die ganzen Artikel ausfragte die er bekommen hatte. Sie seufzte. Rose war genau wie Hermine, nur das Hermine keine roten Haare und Sommersprossen hatte. Als eine Weile später die Geschenke ausgepackt waren und die Erwachsenen sich wieder an den Tisch setzten, machten die Kinder sich auf, um verstecken zu spielen. "Aber bleibt drinnen, ja?" rief Ginny den Kindern noch hinterher. Nach und nach begann ein angeregtes Gespräch. Über die Arbeit, die Kinder und viele andere Dinge. Nach einer Weile kamen dann die Kinder ins Zimmer gestürmt. Aber irgendwas war komisch. "Wir können Alice nicht mehr finden!" sagte Rose in Tränen aufgelöst. " Was? Alice?" fragte Neville überrascht. " Norbert ist auch verschwunden!" rief Hagrid. Nobert war der Name, den er dem Drachen gegeben hatte. Jeder war mehr als besorgt, aber sie durften es nicht zeigen. Hannah, die in der Küche gewesen war, als die Kindern diese Neuigkeit erzählt hatten, durfte sich nicht aufregen und die Tatsache, dass ihre Tochter vermisst wurde, würde nicht gerade dazu beitragen. Sie probierten deswegen auch, sich so normal wie möglich zu benehmen. Abwechselnd, so dass es nicht auffiel, suchten sie zusammen mit den Kindern. Aber als alle schon einmal gesucht hatten, war Alice immer noch verschwunden und Norbert auch. Sie wollten gerade ansetzen, um es Hannah zu erzählen, als die Tür aufging. In der Türöffnung stand Nobert mit Alice auf seinen Rücken. "Alice!", schrie Neville und rannte zu ihr hin. "Nobert? Hast du sie gefunden?", fragte Harry überrascht den Drachen. Nobert macht ein zustimmendes Geräusch. "Siehst du, wie nützlich er ist?", sagte Hagrid stolz. "Darf ich ihn wirklich nicht behalten?" "Ich versteh gar nichts mehr. Wo kommt Alice denn her? Was ist hier los?" sagte Hannah. " Das erzähle ich dir später, Schatz. Reg dich nicht auf", sagte er beruhigend zu Hannah. "Nun, ich kann probieren, eine Genehmigung zu regeln. Dann kann er im Verbotenen Wald wohnen", sagte Harry. "Wirklich?" Hagrid weinte vor Glück. "Nicht zu früh gefreut! Wenn ich keine Genehmigung kriege, muss er trotzdem weg." "Ich werde alles tun", sagte Hagrid und meinte das auch so. So endete dieser schöne Weihnachstabend. Sie dachte zurück an heute Morgen. Sie hatte erwartet, dass der Tag fantastisch werden würde... und das war er auch geworden. Fantastisch auf eine stachelige feurige Weise...

Epilog

Es war ein schöner Weinachtsmorgen. Luna Lovegood, genoss diesen Morgen warscheinlich noch viel mehr als irgendein anderer Mensch in England. Sie sah aus dem Fenster, wie der Schnee sanft zur Erde fiel und dachte über den Tag nach. Heute würde sie endlich ihre Freunde wiedersehen! Sie dachte auch zurück an letztes Jahr. Ein tolles Weihnachtsfest. Sie war schon neugierig, wie es Norbert ging und dem kleinen Frank, Nevilles und Hannahs zweites Kind. Hatte Hagrid die Genehmigung bekommen? Das würde sie heute Nachmittag sehen. Es war bald Zeit, mit den Jungs und Rolf aufzubrechen, der schlief noch friedlich, denn es war erst 9 Uhr.

Später an diesen Tag betrat sie das Wohnzimmer im tropfenden Kessel. Fast jeder war schon da. "Hallo Hagrid!! Wie geht es Nobert? Hast du ihn immer noch?" fragte sie interessiert. " Ja! Ich habe die Genehmigung bekommen. Er gedeiht prächtig!!" rief er begeistert. Auch Frank ging es gut. Er konnte sogar schon auf Hannahs Schoß sitzen und brabbelte vor sich hin. Es war wie letztes Jahr, nur viel ruhiger.

Als sie abends im Bett lag, dachte sie an den Tag zurück. Er war im Vergleich mit letztem Jahr sehr vorhersehbar verlaufen. Aber auch besser? Eigentlich paßte das verrückte ja besser zu ihr..." Naja, dann hole ich das Morgen nach." dachte sie und schlief ein.

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