Brief von Merlin aufgetaucht!

veröffentlicht am 21.03.2007

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Da wollte die kleine Hexe Susan Keyt nur mal ein bisschen im Wald buddeln - da fand sie ein Stück vergilbtes Pergament im Wald! Die 5-jährige hob es auf und brachte es ihrer Mutter, ebenfalls eine Hexe. Als diese einige Wörter gelesen hatte; genug, um den Inhalt zu verstehen, blieb ihr fast die Luft weg. Umgehend brachte sie den Fund ins Ministerium.
Dort stellte man fest, dass es ein Brief war, viele hundert Jahre alt! Aber das Beste kommt noch, halten Sie sich fest. Dieser Brief wurde von Merlin, dem großen Zauberer, höchstpersönlich verfasst! Ja, sie haben sich nicht verlesen!
Eine Sensation, die um die ganze Welt ging. Der Brief, über drei Meter lang, wurde mit mehreren komplizierten Zaubern wieder vollkommen lesbar gemacht. Es ist eine Nachricht an die Hexe Gräfin Maria Selitz. Offensichtlich eine Zeitgenossin Merlins.
„Das ist eine Sensation! Dieser Brief verrät so viel von Meister Merlin, was wir bisher nicht wussten! Das wird in die Legende eingehen!“, freute sich ein Sprecher des Ministeriums. Damit untertrieb er stark. Nie zuvor bekam man so viele Informationen über Merlin auf einmal.
In dem Brief erzählt Merlin der Gräfin von seinen Gedanken und Gefühlen, von Zaubern, die er erfunden hat und von Kriegstaktiken.
Hier ein kurzer Ausschnitt des Briefs:
O, geheiligt seien die Jahre meiner Kindheit und Jugend! Verflucht sei das Alter und dessen Schwester, die fast immer mit ihm kommt: Die Schwäche. Ihr seid jung, Gräfin, aber ich bin alt. Zu alt, um noch weiterleben zu können. Und doch lebe ich weiter. Wird mein Leben denn niemals enden? Ich spiele mit dem Gedanken, mich in eine Schlucht zu stürzen. Ich würde mich am liebsten selbst erdolchen. Und doch tue ich es nicht. Wer weiß, ob ich schon alle Aufgaben, die ich in meinem Leben leiste, geleistet habe? Vielleicht habe ich kurz vor meinem Tod noch eine Aufgabe, die Gott mir stellt und die ich erfüllen muss?

Allein dieser kleine Ausschnitt des, wie gesagt, über drei Meter langen Briefes verrät unglaublich viel über Merlin. Niemand wusste, dass der Meister an Gott glaubte. Niemand wusste, dass er am liebsten sterben wollte und dass das Alter ihm wie ein Gefängnis vorkam.
„Dies ist ein unbezahlbares, kostbares Stück“, äußerte sich der Zaubereiminister dazu.
Den Grund, warum das Pergament im Wald vergraben lag, glauben Forscher gelöst zu haben. Das Schreibedatum des Briefs ist der 09. September 1150. Wenige Wochen später wurde, so entnahm man Geschichtsbüchern über Grafen, Gräfin Maria Selitz entführt und einige tage später tot aufgefunden. Die Mörder fand man nie. Vermutlich wollten sie jedoch Merlins Brief bekommen, um seine Kriegspläne darin zu lesen, denn sie schienen Feinde der Burg zu sein, zu der Merlin gehörte. Die Gräfin hatte höchstwahrscheinlich Wind von ihrem Verhängnis bekommen und den Brief im Wald vergraben.
Die neunköpfige Familie Keyt war vor einigen Tagen noch arm und hatte kaum Geld. Ihr Verlies in Gringotts war leer. Nun ertrinkt, dank dem Mädchen, die Familie nur so in Galleonen. Sage und schreibe 6 Millionen Galleonen bekam die Familie Keyt. Sie zogen umgehend von ihrer kleinen Hütte in ein Prachthaus, kauften ihren Kindern gute Kleidung und andere Sachen, die die drei ältesten (9, 10 und 11) bald für Hogwarts brauchen würden. „Und unsere Susi hat uns in den Luxus getrieben“, sagte der stolze Vater.

Merlin selbst, ein großer und mächtiger Zauberer aus dem Mittelalter, hatte angeblich dem großen König Artus zum Sieg verholfen. Er half ihm, das Schwert ‚Excalibur’ aus dem Felsen zu ziehen und wurde angeblich von seiner Zauberschülerin aus Wut in einen Baum gesperrt.

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