Weitere Probleme in Hogwarts

veröffentlicht am 09.06.2007

geschrieben von Sachmet(Slytherin)

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Wie ja inzwischen allen bekannt sein dürfte weilt der hoch verehrte Direktor von Hogwarts, Albus Dumbledore, leider nicht mehr unter den Lebenden.
Natürlich war es vorauszusehen, dass die Schüler mit dem Tod ihres geliebten Direktors nicht so einfach klarkommen würden, daher ist es nicht verwunderlich, dass sich die Erstklässler nur noch in Gruppen fortbewegen und auch immer mehr Schüler der höheren Klassen der Meinung sind, dass sie auf dem Schlossgelände immer wieder einen Grimm sehen würden.
Allerdings wurde die stellvertretende Direktorin, Prof. McGonagall, in letzter Zeit auch mit einigen Problemen konfrontiert, mit denen Sie nicht gerechnet hatte.
Da wären auf der einen Seite die Schülerinnen und Schüler, die sich mehr oder weniger offen zum Buddhismus bekennen, bzw. die aus buddhistischen Familien stammen. Diese Kinder weigern sich seit dem Tod von Dumbledore, irgendeine Art von Fleisch zu essen bzw. überhaupt irgendetwas zu tun, das mit dem Töten bzw. mit dem Umgang von toten Tieren / Teilen von toten Tieren zu tun hat. Das liegt daran, dass sie Angst haben, sich aus Versehen an der Reinkarnation von Dumbledore zu vergreifen.
Anscheinend soll vor allen Dingen die Weigerung, im Unterricht mit toten Tieren zu arbeiten, schon mehrfach zu Kollisionen mit dem Lehrer für Zaubertränke, Prof. Severus Snape, geführt haben.

Ein weiteres Problem gibt es mit einigen Schülern bzw. mit den Eltern der Schüler, die aus Irland kommen. Seit sich das Gerücht verbreitet hat, dass die bei Dumbledore’s Beerdigung zu hörenden Klagelaute nicht etwa von dem Phönix Fawkes stammen sollen sondern von einer Banshee, sind einige Eltern stark am überlegen, ob sie ihre Kinder weit weg von der Schule schaffen sollten (Zur Information: eine Banshee ist eine Todesfee, die immer dann auftaucht, wenn einer ihrer Schützlinge kurz vor dem Tod steht).
Während Prof. McGonagall anscheinend die Argumente der Buddhisten sehr gut nachvollziehen und auch akzeptieren kann (es gibt mittlerweile nicht nur vegetarische Kost zur Auswahl, es wurde auch sichergestellt, das keinerlei neue toten Tiere bzw. Tierteile gekauft werden), sieht sie sie Sache mit der Banshee als Ärgernis an.
Sie hat einen offenen Brief an alle Schüler und an die betreffenden Eltern geschickt und sie darauf hingewiesen, das es in Hogwarts zum jetzigen Zeitpunkt keine Banshees gibt, und selbst wenn bei dem Tod von Dumbledore eine Banshee geheult haben sollte, so sollten die Iren doch wissen, das eine Banshee immer nur einer Familie treu sei, und da keinerlei Verwandte von Dumbledore auf der Schule seien, bestehe auch keine Gefahr.

Nun ja, ich denke, dass er zu früh ist, um sich ein Urteil über die momentane Situation zu bilden, aber mal unter uns, wer weiß schon, ob Hogwarts nächstes Schuljahr überhaupt noch einmal seine Tore öffnen wird.

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