Alternativen zu Hogwarts gesucht 1

veröffentlicht am 01.03.2009

geschrieben von JordanCalaim(Ravenclaw)
Bilder von Isis(Ravenclaw)

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Teil 1: Andere Internate

Mehr und mehr Kinder werden mit magischen Fähigkeiten geboren. Auch immer mehr Muggelgeborene entdecken ihre Talente. Jedoch können schon längst nicht mehr alle von ihnen das Zaubererinternat Hogwarts besuchen.
Doch da sich die Bildungsmöglichkeiten der Zauberergemeinschaft nicht nur auf den Besuch dieses Zauberei-Internates beschränken, stellt der Tagesprophet in dieser Reihe Alternativen zu der bekannten Schule für Hexerei und Zauberei vor.

Natürlich gibt es neben Hogwarts auch andere Internate in Großbritannien. Diese sind zwar kleiner, jünger und nicht ganz so bekannt wie das altehrwürdige Hogwarts, jedoch sind auch diese Schulen ein wichtiger Bestandteil des Magischen Bildungssystems.
Ein Beispiel hierfür ist die Kennington School. Diese kleine Lehranstalt befindet sich in Wales. Natürlich ist sie, genauso wie Hogwarts, magisch geschützt und für Muggel nicht aufspürbar.
„Jedes Jahr nehmen wir 10 bis 15 junge Hexen und Zauberer auf“, erklärt uns Raphael Gordon, Leiter des Internats: „Im Gegensatz zu Hogwarts werden sie nicht in unterschiedliche Häuser aufgeteilt. Allerdings gibt es einen separaten Mädchen- und einen separaten Jungentrakt.“
Wir sehen uns um. Tatsächlich sind die Zimmer beschaulich und gemütlich. Die Klassenräume sind klein und auch die Große Halle strahlt etwas Familiäres aus.
„Unsere Ländereien sind nicht so groß wie die von Hogwarts, jedoch besitzen wir ein Qudditchspielfeld und 2 weitere Übungsfelder. Viele international bekannte Spieler stammen aus dieser Einrichtung“, erklärt uns der Direktor mit einem gewissem Stolz in der Stimme.
Doch all dies hat seinen Preis. Im Gegensatz zu Hogwarts ist die Kennington School eine private und somit für die Eltern kostenpflichtige Schule. Wie viel eine Ausbildung auf dieser Schule genau koste, wollte der Direktor allerdings nicht verraten. Interessierte Eltern sollen sich bei ihm informieren und in besonderen Fällen wären auch Vergünstigungen durch Stipendien möglich.
Doch es zieht uns weiter. Wir verabschieden uns von Mr. Gordon und machen uns auf den Weg nach ‚Little Princess’. Little Princess liegt an der Südküste Englands. Sein Ursprung liegt im 12. Jahrhundert.
Damals waren viele Königskinder, vor allem die Mädchen, mit magischen Fähigkeiten ausgestattet. Da Magie von Seiten der Kirche jedoch strengstens untersagt worden war, wurden diese Mädchen heimlich an Schulen wie dieser untergebracht. Auch heute noch ist die Schule ein reines Mädcheninternat.


Mrs. Muff, die Leiterin, führt uns durch das entlegene Schloss, welches für Mädchen keine Wünsche offen lässt.
Little Princes ist dem Internat Hogwarts ähnlich aufgebaut. So gibt es auch hier verschiedene Häuser, um die Mädchen zu einem besseren Benehmen und höherer Leistung zu motivieren.
Ähnlich wie in Hogwarts müssten die ca. 25 Neuankömmlinge eine Aufgabe erledigen, um dann in das Haus eingeteilt zu werden. „Das System ist etwas neuer.“, erklärt uns Mrs. Muff: „Als diese Schule gegründet wurde, waren es max. 5 Schülerinnen, die unterrichtet werden sollten. Als diese Schule dann der gesamten magischen Gemeinschaft geöffnet wurde, haben wir uns das System von Hogwarts zum Vorbild genommen.“
Wir werden noch kurz herumgeführt und bestaunen vor allem die umfangreiche Schulbibliothek. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Schülerinnen mit der magischen Geschichte vertraut sind, allein schon wegen unserer eigenen, interessanten Geschichte.“, erfahren wir. Jedoch müssen wir weiter, denn diese Internate waren nur der erste Punkt, den wir in dieser Serie untersuchen werden.

Leserbriefe


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