Pinguine in der Sahara gesichtet

veröffentlicht am 29.05.2008

geschrieben von Anjalina(Gryffindor)
Bilder von Barbara(Gryffindor)

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Sahara – Am vergangenen Mittwoch sichtete die Muggelfamilie McAlistor eine Gruppe Königspinguine in der Sahara. Zuerst glaubte die Familie einer Fata Morgana zu unterliegen, doch als sie näher heran gingen, sahen sie, dass es sich um echte Tiere und nicht um eine Einbildung handelte. „Ich weiß nicht, wer so etwas schreckliches solch wunderschönen Tieren antut“, sagte uns Robert McAlistor, der Familienvater. Auch seine Frau und seine beiden Töchter waren geschockt von dem Anblick. „Viele der Tiere waren fast völlig ausgetrocknet und lagen tot im Sand. Einige waren schon fast vollständig vom Sand bedeckt und man sah nur noch die Augen oder Schnäbel. Nur wenige lebten noch. Sie standen zwar aufrecht, waren aber sehr schwach. Es war so ein grauenvoller Anblick, “ sagte Martha McAlistor, die Mutter, zu dem Vorfall. Mister McAlistor verständigte zwar sofort die Tierschutzbehörden und die Polizei (eine Muggeleinheit, die für Recht und Ordnung bei den Muggeln sorgt), aber am Ende konnten nur drei der Tiere, darunter dieses wunderschöne Männchen, gerettet werden.

Pinguin in der Wüste

 


Keiner kann sich erklären, wie die Tiere in die Sahara gekommen sind. Fest steht nur, dass sie es nicht alleine geschafft haben können, da sie intelligent genug sind, um zu wissen, dass in einer Wüste der Tod auf sie lauert. Der Zaubereiminister, dem dieser Vorfall ebenfalls zu Ohren gekommen ist, vermutet, nach einer ersten kurzen Untersuchung, dass dies das Werk eines verrückten Zauberers ist, der „entweder die Tiere quälen oder aber sich einen üblen Scherz erlauben wollte“. Weiter erklärte der Minister: „Wir werden nun eine größere Untersuchung anberaumen und eine zehnköpfige Untersuchungskommission in die Gegend schicken, um sich die Wüste sowie verendete und überlebende Tiere genau anzusehen. Wir werden nicht eher ruhen, bis wir die Übeltäter geschnappt und zur Rechenschaft gezogen haben.“ Ein Ministeriumsangestellter fügte hinzu: „Wer so etwas macht, muss einfach krank im Kopf sein oder aber auf der dunklen Seite stehen.“ Wer auch immer dies getan haben mag, im Moment bleibt nichts anderes als abzuwarten und zu hoffen, dass der Verantwortliche bald gefasst wird. Wir werden Sie auf jeden Fall über Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und auch von der Untersuchung berichten, die ab nächster Woche stattfinden soll. Bis dahin bleibt nur zu hoffen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen wird und der verantwortliche Zauberer oder die verantwortliche Hexe sich meldet und dadurch nicht noch mehr unschuldige Tiere in Gefahr geraten.

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