Hexenmörder macht Stadt unsicher - schon 3 Hexen zum Opfer gefallen

veröffentlicht am 17.05.2008

geschrieben von gesaga(Gryffindor)

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(London) In der Londoner Vorstadt Aylesbury, die zum Großteil von Zaubererfamilien bewohnt wird, treibt seit knapp einer Woche ein mysteriöser Hexenmörder sein Unwesen. Bereits drei Hexen sind dem mysteriösen Mörder zum Opfer gefallen, ein weiteres Opfer befindet sich zurzeit noch im St. Mungos Hospital. Der Täter scheint stets mit derselben Masche vorzugehen. Er klingelt und begehrt, unter dem Vorwand ein fahrender Händler zu sein, um Einlass. Bevor er beginnt, seine Waren zu präsentieren, bittet er um ein Glas Wasser, um den Hexen heimlich zu folgen und sie dann anzugreifen. Bisher hat er nur bei Hexen zugeschlagen, die allein zu Hause waren. Alle Opfer wurden in der Küche gefunden. Wie die Auroren berichten, weisen alle kleine Löcher in Oberkörper oder Kopf auf, die augenscheinlich den Tod verursacht haben. Meist befindet sich dort in der Nähe eine Metallkugel im Körper, die das Loch offensichtlich verursacht hat. A. Weasley, Abteilung für Muggelartefakte, erklärte unserem Reporter, dass es sich dabei offensichtlich um Muggelgeräte, so genannte Handfeuerwaffen, handelt. Die Namensgebung der Muggel erscheint in diesem Punkt etwas fragwürdig, weil die Handfeuerwaffen Metallkugeln abschießen und kein Feuer. Allerdings scheint es sich dabei um eine äußerst wirksame Methode zu handeln, einen Menschen zu töten, vergleichbar mit dem „Avada Kedavra“. Aufgrund dieser Muggelmethode einen Menschen zu töten, gehen die Auroren davon aus, dass es sich um einen Muggel mit Wissen über Zauberer handeln muss. Er erkennt Zaubererhaushalte oder scheint zu wissen, wo Zauberer wohnen. Da der Handfeuerwaffenmörder, so nennt ihn das ASK (Aurorenspezialkommando), bisher immer in derselben Gegend zugeschlagen hat, gehen die Auroren nicht davon aus, dass es sich bei dem Täter um ein Mitglied der Zauberergemeinschaft handelt. Auffällig ist zudem, dass nichts entwendet wurde. Es scheint sich also wirklich um einen Akt gegen die Zauberergemeinschaft im Allgemeinen und Hexen im Besonderen zu handeln.
Das ASK bittet deshalb die Bevölkerung um Mithilfe. Seien Sie wachsam und informieren Sie das ASK oder Zaubereiministerium sofort, wenn Ihnen etwas Merkwürdiges in Ihrer Nachbarschaft auffällt. Zudem hat das ASK einen Katalog mit Vorsichtsmaßnahmen erlassen. Hier finden Sie einen Auszug: Lassen Sie keine unbekannten Personen ein, bleiben Sie möglichst nicht allein zu Hause und halten Sie Ihren Zauberstab immer griffbereit. Eine Auffrischung von Verteidigungszaubern und Apparier-Übungen kann ebenfalls sinnvoll sein. Nun bleibt noch zu hoffen, dass die Patrouillen des ASK in Aylesbury bald erfolgreich sein werden und der Handfeuerwaffenmörder bald gefasst wird. Der Tagesprophet fragt sich unterdessen, ob bei einer solchen Mordserie, die sich gezielt gegen Hexen richtet, noch von Willkür gesprochen werden kann, oder ob diese Mordserie nicht bald Ausmaße wie zur Zeiten der Inquisition einnimmt. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten, bis dahin geben Sie gut auf sich acht!

 

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