Pfau versetzt Zaubereiministerium in Aufregung

veröffentlicht am 01.05.2008

geschrieben von Barbara(Gryffindor)
Bilder von Barbara(Gryffindor)

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Schwerin (TP). Vor einigen Tagen wurde die Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe davon in Kenntnis gesetzt, dass im Zoo der Kleinstadt Burg Stargard ein Pfau sein Unwesen treibt, der offenbar die menschliche Sprache beherrscht und zudem in der Lage ist zu zaubern.
Wie Recherchen des Tagespropheten ergaben, hat die Zooverwaltung das Tier von einem Unbekannten erhalten, der behauptete, es in seinem Garten gehalten zu haben, jetzt aber der Meinung sei, dass dieser für das Tier doch zu klein sein.
Nach Übergabe des Tieres verschwand der unbekannte Mann spurlos. Die Zooverwaltung, erfreut darüber so ein prachtvolles Tier kostenlos erhalten zu haben, setzte den Pfau in ein Freigehege, in dem sich bereits zwei Pfauenweibchen befanden.

Pfau
Als am nächsten Morgen die ersten Besucher den Tiergarten betraten, begann der Pfau auf diese einzureden. Weil die erstaunten Muggel ihm auf seine Fragen nicht antworteten, ließ das Tier über jedem einzelnen Besucher eine Wolke erscheinen, aus der es in Strömen regnete.
Natürlich sprach sich das Ereignis schnell herum und wurde so auch dem Zaubereiministerium bekannt. Dieses schickte sofort zwei Mitarbeiter der Abteilung zur Führung und Aufsicht Magischer Geschöpfe nach Burg Stargard, die die Angelegenheit prüfen sollten.
Der Bericht, den sie daraufhin vorlegten, war höchst erstaunlich. Der Pfau unterhält sich tatsächlich mit Menschen – sein Lieblingsthema scheint eine drohende Weltwirtschaftskrise auf Grund steigender Ölpreise zu sein – und er reagiert mit der Anwendung von Magie, wenn man ihn ignoriert oder seine Ansichten nicht teilt.
Glücklicherweise leben in Burg Stargard einige Hexen und Zauberer, die dafür gesorgt haben, dass die Muggelpresse keine Berichte über den Pfau veröffentlichte.
Der Pfau wurde zu Untersuchungen ins Zaubereiministerium gebracht und die gesamte Abteilung der Vergissmichs begab sich in den Ort, um allen, die den Pfau gesehen hatten, das Gedächtnis zu verändern.
Das Ministerium ist der Meinung, dass es sich bei dem Tier um eine künstlich geschaffene magische Kreatur durch einen Zauberer handelt, der damit gegen das Verbot experimenteller Züchtung von 1965 verstoßen hat.
Eine Befragung der Zooleitung ergab, dass es sich bei dem Verkäufer des Pfaus um einen Mann mit weißer Hautfarbe, einer Größe von 1,92 m und einem Gewicht von ca. 95 kg handelt. Er ist etwa 40 Jahre alt, blond und trug zuletzt eine giftgrüne Hose und ein purpurfarbenes Hemd, sowie einen schwarzen Umhang und eine flache, lederne Kappe auf dem Kopf.
Das Zaubereiministerium bittet dringend um Mithilfe, den Zauberer ausfindig zu machen. Sollte Ihnen der Mann bekannt sein, melden Sie sich bitte beim Ministerium. Für die Ergreifung ist eine Belohnung von 200 Galleonen ausgesetzt.
Der Tagesprophet wird Sie über den weiteren Fortgang selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

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