Traumzauber

veröffentlicht am 12.02.2008

geschrieben von Caxirta(Ravenclaw)
Bilder von sasa(Ravenclaw)

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Genießen Sie in einer anderen Realität das Erreichen all Ihrer Träume und sehen Sie, wie dies die Welt verändern würde.

„Ich wünschte, alle meine Träume würden in Erfüllung gehen“.
Wer kennt diesen Satz nicht? Nun gibt es eine Möglichkeit, zu sehen, wie alles wäre, wenn dieser Wunsch zur Wirklichkeit wird. Dies geschieht anhand eines neu entwickelten Traumzaubers, der ab kommender Woche offiziell zugelassen ist.

Dabei handelt es sich um ein Pulver, das man beim zu Bett gehen auf die Augen streut. Wenn man dazu noch den entsprechenden Spruch (dem Beipackzettel zu entnehmen) sagt, ist es gesichert, dass die Wirkung eintritt, sobald man schläft. Wie diese Traumwelt genau aussieht, kann man nicht sagen, da sie sich dem Benutzer anpasst. Allerdings ist gesichert, dass die Erlebnisse um einiges intensiver sind als normalerweise und über alle Schlafstadien hinweg anhalten.
„Eine Versuchs-Reihe hat bestätigt, dass sich das Gehirn trotzdem wie gewohnt erholen kann. Die Hauptarbeit übernimmt der Zauber.“, erklärt einer der Erfinder. „Es hat sich sogar herausgestellt, dass die natürlichen Traumphasen den Effekt verstärken und die Schlafenden die Ereignisse dieser Zeiten auch Wochen später noch genau in Erinnerung haben.“
Die Träume spiegeln die jeweilige Realität des Anwenders und zeigen, wie es ihm ergehen würde, wenn seine Wünsche erfüllt würden. Dabei springt man nicht von einer Sequenz zur anderen, sondern erlebt kontinuierlich mit, wie sich alles aus verschiedenen Gründen entwickelt. Meistens handelt es sich um schöne Ereignisse, zum Beispiel um den ersten Kuss, ein romantisches Rendezvous, das Erreichen der Spitze der Karriereleiter oder eine lang ersehnte Hochzeit.
Allerdings können auch Albträume entstehen und ebenso in ausgeprägter Form durchlebt werden. Dies tritt besonders dann auf, wenn die Ängste auch im Wachzustand mehr wahrgenommen werden, als die Ziele, die man sich selbst setzt. Um diesen Horrorszenarien vorzubeugen, gibt es spezielle Beschränkungen bei der Benutzung des Zaubers. Nach schlimmen, schwer zu verarbeitenden Erlebnissen ist er strengstens verboten. Das Risiko, dass der Träumende dadurch in eine seelische Krise gestoßen wird, sei zu groß. Wenn man dennoch der Meinung ist, dass es der Person mit Unterstützung einer Traumtherapie besser gehen würde, kann man eine derartige in St. Mungos anfordern. Dort gibt es eine extra eingerichtete Abteilung, in der die Patienten durchgehend überwacht werden und bei Komplikationen sofortige Hilfe erlangen. Diese können in verschiedener Art und Weise auftreten. Zum Beispiel kann es passieren, dass jemand, der eine geliebte Person verloren hat überhaupt nicht mehr aufwachen möchte.
Abgesehen davon, kann der Zauber ohne Bedenken an Jung und Alt ausgeübt werden.
 

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