Kippt der MACUSA uraltes Gesetz?

veröffentlicht am 10.09.2020

geschrieben von Anjalina(Gryffindor)

Ausgabe Nummer 160 >> Neues aus der Zauberwelt >>

New York/London. Selbst bis zu uns nach London sind einige der ungewöhnlichen Ansichten des MACUSA, des Magischen Kongresses der Vereinigten Staaten, mittlerweile und dank des jungen Newt Scamander durchgedrungen. Eine davon betrifft den Kontakt zwischen der magischen und nicht-magischen Gemeinschaft.

Während es bei uns durchaus üblich ist wenn es auch nicht von allen Familien gerne gesehen wird auch Kontakt zu Muggeln zu haben und diese sogar zu heiraten, ist das in der us-amerikanischen magischen Gemeinschaft seit Einführung im Jahre 1790 durch die Präsidentin Emily Rappaport unter Bestrafung strengstens verboten. Dieses Gesetz gilt bis heute.
Hintergrund des Gesetzes ist ein Vorfall aus der Zeit Rappaports, bei dem die bekannte Hexe Dorcus Twelvetrees, Tochter eines ranghohen Beamten, brisante Details über die Zauberwelt an einen Muggel verraten hatte. Seitdem gilt ein striktes Umgangsverbot, doch damit könnte es nun vorbei sein.

Wie wir aus erstklassiger Quelle erfahren haben, plant die amtierende Präsidentin, Seraphina Picquery, das Gesetz einer Prüfung zu unterziehen und zu entscheiden, ob dieses noch zeitgemäß ist.
„Die jüngsten Vorfälle haben gezeigt, dass Muggel gar nicht mal so verkehrt sind und ihren Teil zu unserer Gemeinschaft beitragen können", erklärt ein Ministeriumssprecher aus den USA auf Nachfragen unserer Zeitung.
Mit den „Vorfällen" spielt er auf Newt Scamanders Abenteuer in Amerika und seiner dortigen Bekanntschaft zu dem Muggel Jacob Kowalski an wir berichteten vor Kurzem ausführlich.
„Es wurde auch Zeit, dass sich das ändert", meint Newt Scamander persönlich zu dieser Aussage. „Jacob hat so viel zu unserer Sache beigetragen und hat damit allen gezeigt, dass Muggel wertvoll sind und Freundschaft verdienen. Ich habe dieses Gesetz nie verstanden und es hat mich sehr traurig gemacht, dass Jacobs Gedächtnis verändert werden musste."
Auch andere Ministeriumsangestellte und Passanten in der Winkelgasse, die wir zu diesem Gesetz befragten, sind der gleichen Meinung wie Newt.
Dass nicht alle diese Ansicht teilen, dürfte aber auf der Hand liegen.
„Muggel und Zauberer zusammen? Das ist einfach nur eklig", sagte uns ein Passant, der nicht namentlich genannt werden will.

Ähnlich gespalten dürfte auch eine Prüfung und Diskussion des Gesetzes in den USA ablaufen. Sollte das Gesetz aber tatsächlich geändert werden, wäre das ein Ereignis von historischem Ausmaß, könnte es doch das Leben der streng abgeschotteten magischen Gemeinschaft in den USA grundlegend verändern und auf den Kopf stellen. Wir werden für Sie die geplante Prüfung und mögliche Änderung vor Ort im Auge behalten und exklusiv im Tagespropheten über den weiteren Verlauf berichten.

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